Mittwoch, 18. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Impfquote von Über-60-Jährigen verfehlt WHO-Empfehlung deutlich
Gesetzliche Pflicht zur E-Patientenakte bleibt ohne Kontrolle
US-Börsen uneinheitlich - Preise für Öl und Gold deutlich gesunken
Bahn meldet Cyberattacke als Grund für IT-Störung
Dax startet im Plus - Nervosität hält an
Kokain-Kartelle weichen zunehmend auf kleinere Nordseehäfen aus
Umfrage: Viele Gastronomen wollen Preise erhöhen
Warken kündigt Verbesserungen bei E-Patientenakte an
Olympia: Lochner holt Gold für Deutschland im Zweierbob
Fachkräftesituation entspannt sich etwas

Newsticker

21:08Schwarzer erwartet von Weidel-Kanzlerschaft Ermutigung von Frauen
20:19Ministerin will "Kriseninstrument" für die Gasversorgung
20:10Schwarz-Rot will Bundespräsidenten am 30. Januar 2027 wählen lassen
19:55Reiche verteidigt Kürzungspläne für erneuerbare Energien
18:52US-Historiker fürchtet Untergrabung von Kongresswahlen durch Trump
18:30Lottozahlen vom Mittwoch (18.02.2026)
18:20Gleichstellungsbericht: Zahl der Frauen in der CDU sinkt
17:47Dax legt deutlich zu - Rückschlag für Chemie-Aktien
17:18Stahlindustrie kritisiert Abschwächung von "Buy European"-Regeln
16:49EU-Kommission streicht Herkunftsanforderungen für grünen Stahl
16:23DB-Störung: BSI spricht von ungewöhnlich großer IT-Attacke
15:41Merz telefoniert mit dem Präsidenten Nigerias
14:20Linke warnt vor Streichung der Studienjahre bei Renten-Anrechnung
13:56Kraftstoffpreise stagnieren Mitte Februar
13:45Bundesregierung hält sich in Mehrwertsteuerdebatte bedeckt

Börse

Am Mittwoch hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.278 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start hielt baute der Dax seine Zugewinne weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Arbeitsminister: Gesetz gegen Werkverträge nicht verwässern


Kühe / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat die Union dazu aufgerufen, das geplante Gesetz zum Verbot von Werkverträgen in Schlachthöfen nicht auf Druck der Fleischindustrie zu verwässern. "Ich kann nur an die Union appellieren, nicht den Sirenenklängen von Lobbyisten aufzusitzen, denen zum Teil kein Argument zu blöd ist, um Hintertüren in ein Gesetz zu schmuggeln", sagte Heil den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). Es könne nicht sein, "dass wir beim nächsten Corona-Ausbruch in einem Schlachthof wieder alle empört sind, aber keine grundlegenden Konsequenzen ziehen".

Wenn Recht und Gesetz in der Fleischindustrie ausgehöhlt würden, könne das nicht so bleiben. "Wir haben in der Bundesregierung zahlreiche Eckpunkte beschlossen, um der organisierten Verantwortungslosigkeit in der Fleischindustrie einen Riegel vorzuschieben. Ich setze darauf, dass das geplante Gesetz zum 1. Januar in Kraft tritt." Die Schlachtindustrie sei eine Branche, in der die Arbeitsbedingungen schon vor Corona nicht in Ordnung gewesen seien. In der Pandemie sei aus diesem "ausbeuterischen" Geschäftsmodell der Werkverträge, Subunternehmen und Leiharbeit ein Gesundheitsrisiko für die Allgemeinheit geworden. Im Koalitionsstreit um ein Recht auf Homeoffice zeigte er sich dagegen kompromissbereit: "Wir können uns jetzt zusammensetzen und einen vernünftigen Rechtsrahmen entwickeln", sagte der SPD-Politiker den Funke-Zeitungen. Es habe ihn gefreut, dass die CDU neue gesetzliche Regelungen nicht mehr ablehne, so Heil mit Blick auf einen entsprechenden Vorschlag aus der Union. Es gehe jetzt nicht nur darum, den Arbeitnehmern eine Möglichkeit für mobiles Arbeiten zu schaffen. Es gehe auch darum, Lücken im Versicherungsschutz zu schließen oder die Frage der Arbeitszeiten im Homeoffice zu regeln. "Ich würde das gerne in dieser Wahlperiode noch hinkriegen." Auf die Frage, ob er dabei am Ziel eines Rechtsanspruchs auf Homeoffice festhalte, sagte der Sozialdemokrat: "In jedem Fall möchte ich den Beschäftigten rechtlich den Rücken stärken." Heil hatte Anfang Oktober einen Gesetzentwurf vorgelegt, nachdem Vollzeitbeschäftigte einen gesetzlichen Anspruch auf jährlich 24 Tage Homeoffice beziehungsweise mobiles Arbeit erhalten sollten. Das Kanzleramt hatte den Entwurf abgelehnt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.10.2020 - 01:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung