Dienstag, 17. März 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Der Dax hat sich am Dienstag nach einem schwachen Start bis zum Mittag in den grünen Bereich gedreht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 23.630 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Eon, RWE und die Hannover Rück, am Ende Rheinmetall, die Deutsche Bank und Scout24. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Debeka erhöht Beiträge um durchschnittlich 17,6 Prozent
Die Debeka, der größte private Krankenversicherer des Landes, erhöht die Beiträge zum 1. Januar 2021 um durchschnittlich 17,6 Prozent. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Montagsausgabe). Zurzeit haben rund 8,7 Millionen Menschen eine private Kranken-Vollversicherung, die große Mehrheit der Bevölkerung ist bei einer gesetzlichen Krankenkasse. Mit 2,45 Millionen Vollversicherten ist die Debeka der mit Abstand größte private Anbieter, die wichtigste Kundengruppe sind Beamte. Damit reagiert die Koblenzer Versicherungsgruppe auf gestiegene Leistungsausgaben für Ärzte, Krankenhäuser und Medikamente sowie auf die niedrigen Zinsen. Debeka-Vorstandsmitglied Roland Weber sagte, der Beitragssprung sei auch das Ergebnis des gesetzlich festgelegten Mechanismus für die Preise der privaten Krankenversicherer. "Die aktuelle Anpassung ist eine Momentaufnahme", sagte Weber der SZ. In den vier Jahren zuvor habe das Unternehmen die Beiträge nicht erhöht. Die Branche fordert seit Jahren eine Gesetzesänderung, damit die Unternehmen regelmäßig um kleinere Beträge erhöhen können. Bislang ist eine Anpassung erst bei Erreichen bestimmter Schwellenwerte bei der Steigerung der Leistungsausgaben möglich. Dann müssen die Versicherer auch andere Faktoren in ihre Neukalkulation einbeziehen, vor allem die niedrigen Zinsen. Das kann zu großen Beitragssprüngen führen. Dieser Effekt habe bei der aktuellen Erhöhung eine zentrale Rolle gespielt, sagte Weber. Damit sei aber die Hälfte der Auswirkungen des Niedrigzinses verarbeitet. Beamte sowie Arbeitnehmer und Selbständige sind bei der Debeka im selben Ausmaß betroffen. Bei Arbeitnehmern und Selbständigen will der Versicherer aber besondere Härten durch die Corona-Pandemie vermeiden. Ihre Prämien liegen deutlich über denen von Beamten, sie spüren Erhöhungen stärker. Deshalb streckt die Debeka die Anpassung über zwei Jahre. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 25.10.2020 - 19:17 Uhr
Andere News
Deutsche Bahn: Evelyn Palla über Sauberkeit und Verspätungen im Krisenkonzern
Iran-Krieg: Vier Gründe, warum ein Einsatz in der Straße von Hormus brandgefährlich ist
Iran-News heute: Joseph Kent, Chef der US-Terrorabwehr, tritt aus Protest gegen Krieg zurück
Iran-Krieg und Völkerrecht: Auswirkungen auf Deutschlands Rolle im Konflikt
Spritpreis: SPD-Politikerin Isabel Cademartori erkärt ihren Ärger über die Mineralölkonzerne
| ||