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Wirtschaftsminister rechnet nicht mit neuen Versorgungsengpässen
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sieht für die zweite Welle der Corona-Pandemie nicht die Gefahr von Versorgungsengpässen. Im Frühjahr seien "Lieferschwierigkeiten dadurch entstanden, dass Lastwagen an der Grenze im Stau standen oder Regale im Supermarkt durch Hamsterkäufe leergeräumt wurden", sagte Altmaier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). "Ich bin davon überzeugt, dass wir auch hier viel aus der ersten Welle der Pandemie gelernt haben und keine Wiederholung erleben werden." Er gehe auch davon aus, dass "genügend Masken zu jedem Zeitpunkt vorhanden sein werden", sagte der CDU-Politiker. Das Förderprogramm zur Maskenproduktion in Deutschland beschrieb er als Erfolg. Das Ziel, zehn Milliarden Masken im Jahr herzustellen, "werden wir erreichen". Die Produktion von Filtervlies sei "herausragend gesteigert" worden. Unternehmen hätten mit den Fördermitteln auch Maschinen angeschafft, mit denen hochwertige Masken produziert werden können. "In einem zweiten Schritt gehen wir über zu vollautomatischen Maschinen", kündigte der Minister an. Bei Medikamenten habe sich der Markt inzwischen entspannt, so Altmaier. "Bei den gebräuchlichen Arzneimitteln gibt es im Augenblick keine Engpässe." Gleichwohl sei er bereit, über die Frage eines gemeinsamen europäischen Projekts zur Arzneimittelproduktion zu reden. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 25.10.2020 - 01:00 Uhr
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