Mittwoch, 04. November 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax lässt nach - Bayer-Aktien gefragt
Nationaler Sicherheitsrat berät über Nato-Verteidigungsplanungen
US-Demokraten übernehmen auch Mehrheit im Senat
US-Demokraten übernehmen Senatssitz in North Carolina
5G: Bundesregierung erwägt weitreichende Huawei-Verbote
Ministerium will Demokratieprojekte in Sachsen-Anhalt fördern
Champions League: Bayern München gewinnt gegen Atletico Madrid
Hubig will Sexualstrafrecht auf "Nur Ja heißt Ja" umstellen
US-Demokraten übernehmen Mehrheit im Repräsentantenhaus
Rechtsgutachten: Zivile Ukraine-Hilfen per Kredit finanzierbar

Newsticker

16:47Stumpp bringt Klöckner als Bundespräsidentin ins Spiel
16:03UN: Hilfen zur Klimaanpassung decken Bedarf bei Weitem nicht
15:15USA: Demokratieforscher sieht nach Midterms Chance auf Neuanfang
14:58Voigt hält Aigner für geeignet als Bundespräsidentin
14:38Schwesig kritisiert Zeitplan für SPD-Vorsitz
14:21SPD fürchtet steigende Lebensmittelpreise wegen Hackerangriffen
13:57Lauterbach sieht bessere Chancen für Widerspruchslösung
13:40Bundesregierung hält sich bei US-Wahlergebnissen bedeckt
13:28EU sieht Montenegro vor Abschluss der Beitrittsverhandlungen
13:02Pilsinger nennt Widerspruchslösung bei Organspende "ethisch falsch"
12:53CDU Niedersachsen schickt Wulff in Bundesversammlung
12:44Lebenserwartung steigt weiter - nicht überall gleichmäßig
12:38GdP fordert nach Krawallen "neue Form der Härte"
12:31Dax baut Gewinne aus - Anleger schöpfen neue Zuversicht
12:08Totes Kind in Münchner Hotel aufgefunden

Börse

Der Dax ist am Mittwoch nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag weiter in den grünen Bereich vorgerückt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 26.255 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Heidelberg Materials, die Deutsche Bank und Continental, am Ende Rheinmetall, Hochtief und die Deutsche Börse. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

US-Regisseur Oliver Stone: "Kapitalismus ist in sich gewalttätig"


Dollarschein / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der oscarprämierte Hollywood-Regisseur Oliver Stone fürchtet den großen Einfluss des Kapitalismus. "Kapitalismus ist in sich gewalttätig. Der Einfluss von Banken, Finanzfirmen und Zentralbanken wächst und wächst", sagte er dem "Handelsblatt" (Onlineausgabe).

Die Konservativen hätten es geschafft, die "Regulierung" zu dämpfen. "Das große Geld geht in die Märkte. Schauen Sie sich Amy Coney Barrett an, die künftige Richterin am Supreme Court: Mich besorgt nicht, was sie über Abtreibung denkt, sondern wie sie große Konzerne vorbehaltlos unterstützt", so der Oscar-Preisträger. Alles habe sich "radikal" in den 1980er-Jahren durch den damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan verändert. "Auf einmal zierten Geschäftsleute statt Filmstars die Titelseiten der Zeitschriften. Leute wie Donald Trump kamen auf, die laut ihre Deals ausriefen." Junge Leute hätten "von jetzt auf gleich" Millionen gemacht. "Das war lächerlich. Insiderinformationen wurden illegalerweise verkauft, Finanzkapitalisten räuberten Firmen aus. Kurzum: Aktionäre wurden reich auf Kosten des Landes." Diese Kultur habe sich dann schnell auch in Europa ausgebreitet. Der Spruch "Gier ist gut" des Spekulanten Gordon Gekko aus seinem Film "Wall Street" sollte eigentlich das Gegenteil ausdrücken, so Stone. "Beabsichtigt war die Botschaft: `Gier ist nicht gut.` Aber manchmal verstehen die Leute das nicht." Wie sein Vater glaube er an Kapitalismus und freie Märkte. "Dinge müssen fair im offenen Wettbewerb gehandelt werden. Aber was heißt heute `fair`?" So, wie sich Wirtschaft "ins Extreme" auswachse, habe sie "keinen Nutzen" für die Gesellschaft. "Rockefeller würde sich im Grab umdrehen", konstatierte der US-Regisseur.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 24.10.2020 - 21:12 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung