Donnerstag, 07. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Familienunternehmer fordern Merz zu Vertrauensfrage auf
CDU will weniger Gesundheitsleistungen für Bürgergeldempfänger
Bericht: Einstieg bei Panzerbauer KNDS droht zu scheitern
Energiepreise wie in früheren Krisen stark gestiegen
Bundesbank erwartet Zinserhöhung im Juni
EU einigt sich auf Konkretisierung von KI-Regeln
FC Bayern verpasst gegen PSG Einzug ins Champions-League-Finale
Niklas Süle beendet Karriere im Sommer
Dax rutscht am Mittag ins Minus - Bilanzen drücken Siemens Health
Wehrdienst-Umfrage: Fast drei Viertel der jungen Männer antworten

Newsticker

20:11Klima: EU plant auf Druck von Trump Ausnahmen von Methanverordnung
19:49Steuerausfälle: Linke drängt auf Strukturreformen
19:07Kretschmann zu Abschiedsbesuch bei Merz
18:44Linke: Gutachten zweifelt an Schwerdtner-Plan zu Diäten-Deckel
18:23Bundeswehr: 250 Euro Bußgeld bei Fragebogen-Verweigerung
18:13Berliner SPD-Spitzenkandidat kritisiert Klingbeils Wohngeld-Pläne
18:00Umfrage: Deutliche Mehrheit unzufrieden mit Schwarz-Rot
18:00Infratest: Merz erreicht historisch geringste Kanzler-Zustimmung
18:00Umfrage: Mehrheit für klare Positionierung gegenüber Trump
18:00AfD jetzt auch bei Infratest erstmals vor Union
17:48Dax lässt deutlich nach - Henkel-Aktien gefragt
16:37Trigema-Erbin offen für höheren Spitzensteuersatz
16:06CSU-Politiker gegen Widerspruchslösung bei der Organspende
15:37Henkel schließt Preiserhöhungen bei Konsumgütern nicht aus
15:19Steuerschätzer schrauben Erwartungen deutlich nach unten

Börse

Am Donnerstag hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.664 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Bis zum frühen Nachmittag schwankte der Dax um den Schlussstand vom Mittwoch. Anschließend drehte er klar ins Minus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

US-Regisseur Oliver Stone: "Kapitalismus ist in sich gewalttätig"


Dollarschein / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der oscarprämierte Hollywood-Regisseur Oliver Stone fürchtet den großen Einfluss des Kapitalismus. "Kapitalismus ist in sich gewalttätig. Der Einfluss von Banken, Finanzfirmen und Zentralbanken wächst und wächst", sagte er dem "Handelsblatt" (Onlineausgabe).

Die Konservativen hätten es geschafft, die "Regulierung" zu dämpfen. "Das große Geld geht in die Märkte. Schauen Sie sich Amy Coney Barrett an, die künftige Richterin am Supreme Court: Mich besorgt nicht, was sie über Abtreibung denkt, sondern wie sie große Konzerne vorbehaltlos unterstützt", so der Oscar-Preisträger. Alles habe sich "radikal" in den 1980er-Jahren durch den damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan verändert. "Auf einmal zierten Geschäftsleute statt Filmstars die Titelseiten der Zeitschriften. Leute wie Donald Trump kamen auf, die laut ihre Deals ausriefen." Junge Leute hätten "von jetzt auf gleich" Millionen gemacht. "Das war lächerlich. Insiderinformationen wurden illegalerweise verkauft, Finanzkapitalisten räuberten Firmen aus. Kurzum: Aktionäre wurden reich auf Kosten des Landes." Diese Kultur habe sich dann schnell auch in Europa ausgebreitet. Der Spruch "Gier ist gut" des Spekulanten Gordon Gekko aus seinem Film "Wall Street" sollte eigentlich das Gegenteil ausdrücken, so Stone. "Beabsichtigt war die Botschaft: `Gier ist nicht gut.` Aber manchmal verstehen die Leute das nicht." Wie sein Vater glaube er an Kapitalismus und freie Märkte. "Dinge müssen fair im offenen Wettbewerb gehandelt werden. Aber was heißt heute `fair`?" So, wie sich Wirtschaft "ins Extreme" auswachse, habe sie "keinen Nutzen" für die Gesellschaft. "Rockefeller würde sich im Grab umdrehen", konstatierte der US-Regisseur.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 24.10.2020 - 21:12 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung