Samstag, 28. Februar 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.284 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Vormittag, der überwiegend im Plus verlief, drehte der Dax am Nachmittag vorübergehend ins Minus, bevor er wieder auf das Vortagesniveau zurückkehrte. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Berlin-Pankow-Bürgermeister: Lockdown ein "normales Instrument"
Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Pankow, Sören Benn (Linke), setzt sich für einen anderen Umgang mit dem Thema Lockdown ein. "Es geht darum, ob wir die Pandemie im Griff haben oder ob die Pandemie uns im Griff hat, ob die Welle uns vor sich hertreibt oder ob wir sie reiten", sagte er am Samstag dem Deutschlandfunk. "Darum finde ich den Umgang mit dem Thema Lockdown, der im Moment verhandelt wird wie eine nationale Katastrophe oder als Strafe der Bürger, wenn sie sich nicht an die Regeln halten, für einen falschen Umgang und schlage vor, einen Lockdown als ganz normales Instrument, epidemiologisches Instrument im Handling der Krise zu behandeln", so der Linken-Politiker. Man solle sich darauf vorbereiten und Indikatoren entwickeln, "ab wann ein Lockdown sinnvoll sein kann", sagte Benn. "Lasst uns dann einen klaren Anfang und ein klares Ende eines solchen Lockdowns benennen, damit man sich auch besser drauf einstellen kann, den besser aushalten kann. Und lasst uns vorab auch darüber diskutieren, welche konkreten Maßnahmen ein solcher Lockdown vielleicht auch im Unterschied zu dem ersten ungeplanten Lockdown im März beinhalten soll", schlug der Lokalpolitiker vor. Man müsse "in Optionen denken". Im Moment mache es nicht den Anschein, dass die bisher ergriffenen Maßnahmen tatsächlich dazu führen, dass die Welle einen anderen Verlauf nimmt als den Aufwärtsverlauf. "Das heißt, wir sind auf einem einzigen Gleis unterwegs in der Hoffnung, dass eine Vielzahl von Maßnahmen, die ganz selten evidenzbasiert sind, dann irgendwann dazu führt, dass die Welle bricht." Sein Vorschlag: "Lasst uns einen planvollen Lockdown vorbereiten. Wenn man sagt, wir bereiten uns darauf vor, beispielsweise Mitte November in einen Lockdown zu gehen, dann ist der geplant, dann kann man den jetzt angehen, und dann kann man ja sagen, wenn die Zahlen bis zum Zeitpunkt X sich nicht auf einem bestimmten Niveau stabilisiert haben oder wieder runtergehen, dann gehen wir ab dem Zeitpunkt Z in einen zeitlich begrenzten Lockdown", so der Linken-Politiker. Sollten sich die Maßnahmen als wirksam erweisen, könne man den Lockdown dann auch "jederzeit" wieder absagen, sagte der ezirksbürgermeister von Berlin-Pankow. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 24.10.2020 - 18:41 Uhr
Andere News
Donald Trump unzufrieden mit Iran – Vermittler Oman hält Frieden für »zum Greifen nah«
Israel: Auswärtiges Amt rät »dringend« von Reisen ab
Konflikt zwischen USA und Iran: Wie gefährlich können Irans Raketen den US-Streitkräften werden?
Deutsche Bahn: Vorständin Karin Dohm hat nach nur drei Monaten Anspruch auf hohe Abfindung
Mexiko: Tod von Kartellboss »El Mencho« - Politikwissenschaftler Carlos Pérez Ricart über die Folgen
| ||