Mittwoch, 13. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Mäc-Geiz meldet wieder Insolvenz an
Dax am Mittag deutlich im Minus - Rheinmetall unter Druck
ZEW-Konjunkturerwartungen im Mai gestiegen
Neuer Siemens-Chefkontrolleur bekommt Rückendeckung
Innenminister sieht Deutschland im Fokus von Cyberkriminellen
Koalitionsausschuss berät über Entlastungen und Reformfahrplan
Rassemblement National distanziert sich von AfD
Dax lässt deutlich nach - Nervosität wegen Nahost-Konflikt bleibt
VDA: 225.000 Jobs in Autoindustrie bis 2035 bedroht
Peter Wohlleben warnt vor Aerosol-Gefahr auf öffentlichen Toiletten

Newsticker

10:34Dröge rechnet mit vorzeitigem Koalitions-Aus
10:29Studie: Väter übernehmen weniger Versorgungstätigkeiten für Kinder
10:06Grüne kritisieren geplantes Heizungsgesetz scharf
09:44Bericht: AfD-Abgeordnete planen Reise zu Putin-Forum
09:42Koalition beerdigt "Entlastungsprämie"
09:31Dax startet freundlich - Merck-Aktien gefragt
09:12Grüne fordern Senkung der Stromsteuer und lehnen Tankrabatt ab
08:57Keine konkreten Beschlüsse bei Koalitionsausschuss
08:54Destatis: Zahl großer Betriebsgründungen im 1. Quartal gestiegen
08:36Landwirtschaftliche Erzeugerpreise im März deutlich gesunken
08:16Großhandelspreise im April deutlich gestiegen
07:55Ifo-Institut: Iran-Krieg belastet Geschäftsklima der Reisebranche
07:27UN-Generalsekretär kritisiert Rückschritte bei LGBTQIA-Rechten
06:00Peter Wohlleben warnt vor Aerosol-Gefahr auf öffentlichen Toiletten
05:00AfD offen für Duldung einer Unions-Minderheitsregierung

Börse

Der Dax ist am Mittwochmorgen freundlich in den Handelstag gestartet. Um 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.092 Punkten berechnet, 0,6 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Papiere von Merck, Siemens Energy und Eon, am Ende die Aktien von Rheinmetall, Adidas und Porsche Automobil. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Berlins Regierender schließt vorzeitigen Rückzug aus


Michael Müller (Regierender Bürgermeister Berlin) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat einen vorzeitigen Rückzug vom Amt des Senatschefs ausgeschlossen, um einer möglichen Nachfolgerin einen Amtsbonus zu verschaffen. Er sei für diese Legislatur gewählt und diese Aufgabe werde er erfüllen, sagte Müller der Tageszeitung "Neues Deutschland" (Dienstagausgabe). Außerdem gebe es auch ein paar technische Dinge zu berücksichtigen: "Es müsste ein neuer Regierender oder eine neue Regierende gewählt werden. Dafür müsste man eine Mehrheit im Parlament finden, die im Moment nicht zu sehen ist", so Müller.

Angesichts der schlechten Umfragewerte der Sozialdemokraten war zuletzt vermehrt über eine vorzeitige Machtübergabe in der SPD in Berlin spekuliert worden. Zum Ende des Monats Oktober will Müller den Landesvorsitz der Hauptstadt-SPD aufgeben. Als Nachfolger bewirbt sich unter anderem ein Duo, welches aus Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und dem Berliner SPD-Fraktionschef Raed Saleh besteht. Dass ein Stimmungswechsel für die SPD durch einen Personalwechsel und die vorzeitige Preisgabe des Posten des Regierenden Bürgermeisters eingeleitet wird, glaubt Müller nicht. "Ich glaube, sehr viele Menschen haben verstanden, dass die Situation, in der sich die SPD seit Jahren befindet - im Übrigen in allen Bundesländern, der Bundesebene und auch in Berlin -, nicht an einer Person festzumachen ist, weder an Michael Müller noch an Olaf Scholz oder Andrea Nahles. Sondern das ist ein Gesamtkunstwerk", sagte der Regierende der Zeitung. Die zukünftige Wahlstrategie will Müller der neuen Parteiführung überlassen. Dass eine aggressive Strategie aus der Abteilung Attacke für die SPD hilfreich wäre, glaubt der scheidende Landesvorsitzende ebenfalls nicht. "Mein Eindruck ist, dass die Leute eine seriöse Krisenbewältigung erwarten", so der Regierugnschef. Seine eigene Bilanz und die der seit 2016 regierenden rot-rot-grünen Senatskoalition sieht Müller positiv. "Wir haben gezeigt, dass man unter schweren Bedingungen viel voranbringen kann. Man darf nicht vergessen, auch in dieser Legislaturperiode hatten wir einen exorbitanten Bevölkerungszuwachs, den wir bewältigt haben. Gleichzeitig haben wir die Arbeitslosigkeit reduzieren und zugleich konsolidieren können. Wir haben zusätzliche Bauprogramme wie die Schulbauoffensive auf den Weg gebracht. Das alles macht deutlich, dass Rot-Rot-Grün in einer guten Zusammenarbeit sehr verlässliche, stabile und konstruktive Politik machen kann." Die Grundunterstellung der Opposition, dies würde bereits aus der Konstellation heraus nicht gelingen, habe man widerlegen können, so der Regierende.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.10.2020 - 16:39 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung