Donnerstag, 23. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundeswehr soll neu ausgerichtet werden
Länder wollen mehr Geld vom Bund für Aufnahme Geflüchteter
Dax lässt nach - Ölpreis steigt trotz Waffenruhe
Bundesregierung kappt Konjunkturprognose
Dax dreht ins Minus - Investoren bleiben an den Seitenlinien
Dax startet im Plus - kaum Euphorie durch verlängerte Waffenruhe
Elektro-Marktanteil deutscher Autohersteller in China fällt weiter
Bundesregierung nimmt Medienappell gegen KI-Ausbeutung zur Kenntnis
KNDS sucht Autostandorte für den Panzerbau
Großrazzia wegen Steuerbetrug und Hehlerei im Palettenhandel

Newsticker

00:01IG-Metall droht mit Protesten gegen mögliche Rentenkürzungen
00:00Grüne drängen auf Reform der Nachrichtendienste
00:00CDU-Wirtschaftsrat will Abgabe für Gutverdiener in Sozialwohnungen
23:13DGB kritisiert Bundesregierung für Ausschluss aus Reformkommissionen
22:50FC Bayern zieht nach Sieg in Leverkusen ins DFB-Pokalfinale ein
22:26US-Börsen legen deutlich zu - Erleichterung über Iran-Feuerpause
21:46Steinbrück sieht beispiellose Verdichtung von Herausforderungen
20:51Linke kritisiert geplante Diätenerhöhung als "dreist"
20:36Frühjahrsprojektion: Klingbeil darf mehr Schulden machen
19:16EU-Kommission gibt Übernahme von Sky durch RTL ohne Auflagen frei
18:51Bericht: Klöckner von Phishing-Angriff auf Signal betroffen
18:28Lottozahlen vom Mittwoch (22.04.2026)
18:16Nabu sieht geringe Überlebenschancen für gestrandeten Buckelwal
18:00Hochschulverband beklagt "Noteninflation"
18:00Bundesregierung hat keine Nachfolge für IT-Sicherheitsprogramm

Börse

Am Mittwoch hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.195 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start dreht der Dax ins Minus, erholte sich zwischenzeitlich und fiel am Nachmittag erneut. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Berlins Regierender schließt vorzeitigen Rückzug aus


Michael Müller (Regierender Bürgermeister Berlin) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat einen vorzeitigen Rückzug vom Amt des Senatschefs ausgeschlossen, um einer möglichen Nachfolgerin einen Amtsbonus zu verschaffen. Er sei für diese Legislatur gewählt und diese Aufgabe werde er erfüllen, sagte Müller der Tageszeitung "Neues Deutschland" (Dienstagausgabe). Außerdem gebe es auch ein paar technische Dinge zu berücksichtigen: "Es müsste ein neuer Regierender oder eine neue Regierende gewählt werden. Dafür müsste man eine Mehrheit im Parlament finden, die im Moment nicht zu sehen ist", so Müller.

Angesichts der schlechten Umfragewerte der Sozialdemokraten war zuletzt vermehrt über eine vorzeitige Machtübergabe in der SPD in Berlin spekuliert worden. Zum Ende des Monats Oktober will Müller den Landesvorsitz der Hauptstadt-SPD aufgeben. Als Nachfolger bewirbt sich unter anderem ein Duo, welches aus Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und dem Berliner SPD-Fraktionschef Raed Saleh besteht. Dass ein Stimmungswechsel für die SPD durch einen Personalwechsel und die vorzeitige Preisgabe des Posten des Regierenden Bürgermeisters eingeleitet wird, glaubt Müller nicht. "Ich glaube, sehr viele Menschen haben verstanden, dass die Situation, in der sich die SPD seit Jahren befindet - im Übrigen in allen Bundesländern, der Bundesebene und auch in Berlin -, nicht an einer Person festzumachen ist, weder an Michael Müller noch an Olaf Scholz oder Andrea Nahles. Sondern das ist ein Gesamtkunstwerk", sagte der Regierende der Zeitung. Die zukünftige Wahlstrategie will Müller der neuen Parteiführung überlassen. Dass eine aggressive Strategie aus der Abteilung Attacke für die SPD hilfreich wäre, glaubt der scheidende Landesvorsitzende ebenfalls nicht. "Mein Eindruck ist, dass die Leute eine seriöse Krisenbewältigung erwarten", so der Regierugnschef. Seine eigene Bilanz und die der seit 2016 regierenden rot-rot-grünen Senatskoalition sieht Müller positiv. "Wir haben gezeigt, dass man unter schweren Bedingungen viel voranbringen kann. Man darf nicht vergessen, auch in dieser Legislaturperiode hatten wir einen exorbitanten Bevölkerungszuwachs, den wir bewältigt haben. Gleichzeitig haben wir die Arbeitslosigkeit reduzieren und zugleich konsolidieren können. Wir haben zusätzliche Bauprogramme wie die Schulbauoffensive auf den Weg gebracht. Das alles macht deutlich, dass Rot-Rot-Grün in einer guten Zusammenarbeit sehr verlässliche, stabile und konstruktive Politik machen kann." Die Grundunterstellung der Opposition, dies würde bereits aus der Konstellation heraus nicht gelingen, habe man widerlegen können, so der Regierende.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.10.2020 - 16:39 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung