Montag, 26. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Grüne begrüßen Gebäudetyp E und fordern weitere Maßnahmen
Lula da Silva gewinnt Präsidentschaftswahl in Brasilien
2. Bundesliga: Kiel holt ersten Saisonsieg gegen Dresden
Präsidentschaftswahl in Brasilien: Bolsonaro überholt Lula
Österreich droht mit Veto im Streit um EU-Haushalt
IEA-Chef: Müssen auf milden Winter hoffen
Kretschmer und Bovenschulte für Aigner als Bundespräsidentin
Amtsinhaberin Jotowa bei Präsidentschaftswahl in Bulgarien vorn
Pflegeverband warnt vor über 50.000 Kündigungen
Parlamentswahlen in Serbien: Vucic räumt Niederlage ein

Newsticker

11:10Rehlinger erhöht Druck bei Stromsteuersenkung
10:45Grüne begrüßen Gebäudetyp E und fordern weitere Maßnahmen
10:27Verdi-Chef: Konzept Kaufhaus ist nicht tot
10:10Stimmung unter Unternehmen in Deutschland etwas verbessert
10:04++ EILMELDUNG ++ Ifo-Geschäftsklimaindex im Oktober gestiegen
09:32Dax startet im Plus - Schnäppchenjäger sehen günstigen Einstieg
08:11So viele Auszubildende zur Bestattungsfachkraft wie noch nie
06:19Pflegeverband warnt vor über 50.000 Kündigungen
06:16SPD-Mietexperte gegen Dobrindts "Investitionsschutzgesetz"
05:00Hofreiter will Bundeswehr-Einsatz gegen Russlands Schattenflotte
02:00Österreich droht mit Veto im Streit um EU-Haushalt
01:20Lula da Silva gewinnt Präsidentschaftswahl in Brasilien
01:11++ EILMELDUNG ++ Lula gewinnt Präsidentschaftswahl in Brasilien
01:00Verdi-Chef verlangt Gesetzentwurf zur Rente mit 63
01:00Juso-Chef offen für SPD-Einzelspitze mit Frau

Börse

Der Dax ist am Montagmorgen positiv in die Handelswoche gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.315 Punkten berechnet, 0,5 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Berlins Regierender schließt vorzeitigen Rückzug aus


Michael Müller (Regierender Bürgermeister Berlin) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat einen vorzeitigen Rückzug vom Amt des Senatschefs ausgeschlossen, um einer möglichen Nachfolgerin einen Amtsbonus zu verschaffen. Er sei für diese Legislatur gewählt und diese Aufgabe werde er erfüllen, sagte Müller der Tageszeitung "Neues Deutschland" (Dienstagausgabe). Außerdem gebe es auch ein paar technische Dinge zu berücksichtigen: "Es müsste ein neuer Regierender oder eine neue Regierende gewählt werden. Dafür müsste man eine Mehrheit im Parlament finden, die im Moment nicht zu sehen ist", so Müller.

Angesichts der schlechten Umfragewerte der Sozialdemokraten war zuletzt vermehrt über eine vorzeitige Machtübergabe in der SPD in Berlin spekuliert worden. Zum Ende des Monats Oktober will Müller den Landesvorsitz der Hauptstadt-SPD aufgeben. Als Nachfolger bewirbt sich unter anderem ein Duo, welches aus Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und dem Berliner SPD-Fraktionschef Raed Saleh besteht. Dass ein Stimmungswechsel für die SPD durch einen Personalwechsel und die vorzeitige Preisgabe des Posten des Regierenden Bürgermeisters eingeleitet wird, glaubt Müller nicht. "Ich glaube, sehr viele Menschen haben verstanden, dass die Situation, in der sich die SPD seit Jahren befindet - im Übrigen in allen Bundesländern, der Bundesebene und auch in Berlin -, nicht an einer Person festzumachen ist, weder an Michael Müller noch an Olaf Scholz oder Andrea Nahles. Sondern das ist ein Gesamtkunstwerk", sagte der Regierende der Zeitung. Die zukünftige Wahlstrategie will Müller der neuen Parteiführung überlassen. Dass eine aggressive Strategie aus der Abteilung Attacke für die SPD hilfreich wäre, glaubt der scheidende Landesvorsitzende ebenfalls nicht. "Mein Eindruck ist, dass die Leute eine seriöse Krisenbewältigung erwarten", so der Regierugnschef. Seine eigene Bilanz und die der seit 2016 regierenden rot-rot-grünen Senatskoalition sieht Müller positiv. "Wir haben gezeigt, dass man unter schweren Bedingungen viel voranbringen kann. Man darf nicht vergessen, auch in dieser Legislaturperiode hatten wir einen exorbitanten Bevölkerungszuwachs, den wir bewältigt haben. Gleichzeitig haben wir die Arbeitslosigkeit reduzieren und zugleich konsolidieren können. Wir haben zusätzliche Bauprogramme wie die Schulbauoffensive auf den Weg gebracht. Das alles macht deutlich, dass Rot-Rot-Grün in einer guten Zusammenarbeit sehr verlässliche, stabile und konstruktive Politik machen kann." Die Grundunterstellung der Opposition, dies würde bereits aus der Konstellation heraus nicht gelingen, habe man widerlegen können, so der Regierende.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.10.2020 - 16:39 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung