Freitag, 02. Januar 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Start ins neue Börsenjahr hat der Dax leicht zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 24.539 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start fiel der Dax bis zum Mittag. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
EVP-Fraktionschef wirft Boris Johnson mangelnde Seriosität vor
Im Brexit-Streit hat der Vorsitzende der Christdemokraten im Europaparlament, Manfred Weber, dem britischen Premierminister Boris Johnson mangelnde Seriosität vorgeworfen. "Das Schwarze-Peter-Spiel aus London ist pure Show und bringt niemanden weiter", sagte der stellvertretende CSU-Vorsitzende den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). "Es ist unverantwortlich von Premier Johnson, immer noch auf politische Spielchen zu setzen anstatt endlich in der Sache seriös zu verhandeln." Nach dem EU-Gipfel hatte Johnson erklärt, die Gespräche über ein künftiges Handelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien seien "vorbei". Es sei "sinnlos", wenn EU-Chefunterhändler Michel Barnier am Montag wie geplant nach London reise. Die EU habe zehn Wochen vor dem Ende der Brexit-Übergangsphase offenkundig kein Interesse an einem Freihandelsabkommen wie mit Kanada, so Johnson. Dementsprechend erwarte man nun eine Beziehung wie mit Australien - also ohne Vertrag. Weber entgegnete, die EU sei gelassen und geeint. "Wir wollen ein Abkommen, wir wollen auch in Zukunft eine enge Partnerschaft. Wir sind weiter verhandlungsbereit." In der Sache zeigte sich Weber unnachgiebig. "Klar ist, dass wir die Integrität unseres EU-Binnenmarktes niemals aufgeben werden", sagte der Vorsitzende der EVP-Fraktion. Jeder, der seine Produkte in der EU verkaufen wolle, müsse die Standards einhalten. "Es wird kein zweites Singapur vor unserer Haustüre geben. Und wir werden nicht mit Partnern Verträge abschließen, die bestehende Verträge nicht ernst nehmen." Großbritannien sei wegen der Coronakrise wirtschaftlich schwer angeschlagen, sagte Weber. "Die britische Regierung handelt gegenüber den britischen Bürgern sehr leichtfertig, jetzt auch noch einen harten Brexit zu riskieren." Es sei gefährlich, wenn Politik nicht mehr rational abwäge, sondern überwiegend ideologisch agiere. "Premier Johnson steht vor den Scherben seiner Politik", so der Fraktionschef der Christdemokraten. "Er wird den Briten in den kommenden Monaten erklären müssen, warum die Brexit-Versprechen unehrlich waren." © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 18.10.2020 - 01:00 Uhr
Andere News
Brandtragödie in der Schweiz: Wie Ärzte jetzt um das Überleben der Brandverletzten kämpfen
Crans-Montana: Experten erklären »Flashover« und Brandschutzmaßnahmen
Crans-Montana: Diese Katastrophe muss die Schweiz wachrütteln!
Crans-Montana: Feuerfontänen auf Champagnerflaschen als Brandauslöser
Crans-Montana: »Danach kam die kleine Tür, an der alle drängelten«
| ||