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Finanzmärkte aktuell:

Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe stagniert


Stahlproduktion / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der reale Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist im Juli 2020 saison- und kalenderbereinigt gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert geblieben. Er legte um 0,1 Prozent zu, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag auf Basis von vorläufigen Angaben mit. Dabei gingen die offenen Aufträge aus dem Inland im Vergleich zum Juni 2020 um 0,3 Prozent zurück.

Der Bestand an Auslandsaufträgen erhöhte sich um 0,3 Prozent. Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragsbestand im Juli 2020 saison- und kalenderbereinigt 1,1 Prozent niedriger. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragsbestand im Juli 2020 um 1,4 Prozent höher als im Juni 2020. Bei den Herstellern von Investitionsgütern verringerte er sich um 0,3 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter lag der Auftragsbestand 0,1 Prozent niedriger als im Juni 2020. Die Reichweite des Auftragsbestands erhöhte sich leicht und betrug im Juli 2020 im Verarbeitenden Gewerbe 6,3 Monate (Juni 2020: revidiert 6,2 Monate), so die Statistiker. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag die Reichweite des Auftragsbestands im siebten Monat des Jahres wie im Vormonat bei 3,0 Monaten. Bei den Herstellern von Investitionsgütern betrug sie 8,9 Monate (Juni 2020: revidiert 8,9 Monate) und im Bereich der Konsumgüter 2,4 Monate (Juni 2020: 2,3 Monate).

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 17.09.2020 - 09:40 Uhr

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