Mittwoch, 14. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Arbeitgeber fordern tiefgreifende Sozialreformen
Warken startet Forschungsinitiative zur Frauengesundheit
Trump bekräftigt erneut US-Anspruch auf Grönland
Dax dreht ins Minus - Grundstimmung bleibt positiv
SPD fordert deutsches Engagement gegen Internetsperre in Iran
Bas verzichtet frühzeitig auf SPD-Kanzlerkandidatur
Bundesregierung rechnet "Vulkangruppen" 13 Sabotageakte zu
Grok: Hubig will gegen sexualisierte Deepfakes vorgehen
Jugendamt soll bei verpassten Jobcenter-Terminen eingreifen
Bahn entschuldigt sich bei Reisenden für Winter-Chaos

Newsticker

19:25SPD-Fraktion drängt auf Reform des Dienstwagenprivilegs
19:15Bundestag verweigert sieben AfD-Mitarbeitern die Hausausweise
19:04GKV: Warken stellt kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern infrage
18:54CDU-Flügel wollen Klimaziele abschwächen
18:38Merz wettert vor Unternehmern gegen "Work-Life-Balance"
18:29Lottozahlen vom Mittwoch (14.01.2025)
18:26US-Sondergesandter verkündet zweite Phase des Gaza-Plans
17:48Dax lässt nach - Bayer-Aktien gefragt
17:10Verbraucherschützer begrüßen SPD-Vorschlag zum "Deutschlandkorb"
16:33Bericht: Dänemark schickt militärische Vorhut nach Grönland
15:44Warken startet Forschungsinitiative zur Frauengesundheit
14:59Rufe in CDU nach Stromsteuer-Senkung werden lauter
14:43Weber schlägt EU-Botschaften in Teheran als Schutzräume vor
14:30Rehlinger wehrt sich gegen Zusammenlegung von Bundesländern
14:17Bundesregierung macht sich keine Sorgen um Koalitionsfrieden

Börse

Am Mittwoch hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.286 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start auf Vortagesniveau verzeichnete der Dax im Tagesverlauf zunehmend stärkere Verluste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Barley und Marquardt fordern Kreuzfahrtschiffe für Geflüchtete


Kreuzfahrtschiff mit Rettungsbooten / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Politiker von SPD und Grünen fordern die Bereitstellung von Kreuzfahrtschiffen für die nach dem Brand im Flüchtlingslager Moria obdachlos gewordenen Geflüchteten auf Lesbos. "Der Brand hat das wenige Hab und Gut, das den Geflüchteten geblieben ist, zerstört und sie benötigen dringend ein Dach über dem Kopf. Schiffe mit Hygienekonzept können ihnen kurzfristig Schutz bieten", sagte die EU-Parlamentsvize Katarina Barley (SPD) dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Derzeit spiele sich auf Lesbos ein humanitäres Drama ab, so die SPD-Politikerin. Barley zufolge liegen bereits "konkrete Angebote von Reedereien zu Selbstkosten" vor. "Die Europäische Kommission sollte hierauf zügig eingehen. Die Schiffe sind eine Möglichkeit, sowohl den Geflüchteten als auch den Inselbewohnern kurzfristig Entlastung zu verschaffen, denn beide sind zum Spielball der gescheiterten europäischen Asylpolitik geworden", sagte sie. Auch der Grünen-Europaabgeordnete Erik Marquardt unterstützt diese Idee. "Viele Schiffe haben bereits Hygienekonzepte erarbeitet. Angesichts des eingebrochenen Markts für Kreuzfahrtreisen sind die Reedereien dankbar für alternative Einnahmequellen", sagte er dem RND. Kreuzfahrtschiffe böten ausreichend Platz und Sicherheit. Zudem erfüllten sie die Standards zum Infektionsschutz und stellten eine Infrastruktur für eine menschenwürdige Unterbringung bereit. "So wäre eine würdige, geordnete Unterbringung sehr kurzfristig möglich", so Marquardt. Der Kreuzfahrtanbieter "Phoenix Reisen" aus Bonn ist zu sofortiger Hilfe bereit. Johannes Zurnieden, Geschäftsführer von Phoenix-Reisen, sagte dem RND: "Wir stehen bereit, ein Schiff nach Lesbos zu schicken, um den Flüchtlingen und auch der Inselbevölkerung vor Ort zu helfen. Um Geld geht es uns nicht. Wir würden das Schiff auch verschenken." Zurnieden zeigt sich angesichts der Not Tausender Menschen auf Lesbos besorgt. "Wir haben Schiffe, die nutzlos hier in Deutschland liegen, während die Menschen auf Lesbos ohne Toiletten sind und nicht wissen, wo sie schlafen sollen. Ein Schiff ist gewiss besser als der Straßenrand", sagte er. Hilfsbereitschaft signalisierte auch der Reiseanbieter TUI. "Grundsätzlich sind wir offen für Gespräche und den Einsatz von Schiffen", sagte ein Unternehmenssprecher dem RND. Die Umsetzung von humanitären Schutz- und Unterbringungsmaßnahmen sei allerdings staatliche Aufgabe; TUI besitze da "keinerlei Kompetenz", schränkte der Sprecher ein. In der vergangenen Woche hatte auch Athen zunächst eine Unterbringung der Geflüchteten auf Schiffen erwogen - zwei Marineschiffe und eine Fähre wurden auf Lesbos erwartet. Bislang aber steht den Geflüchteten nur ein derzeit errichtetes Zeltlager als Alternative zur Verfügung. 1.200 Menschen - nur knapp ein Zehntel der Obdachlosen - hatte dort bis Mittwochmorgen Quartier bezogen. Von diesen wurden 35 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Tausende harren weiter auf der Straße und auf Feldern aus.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.09.2020 - 07:51 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung