Dienstag, 17. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax gibt nach - KI weiterhin dominantes Thema
Migrationsexperten kritisieren Verlängerung der Grenzkontrollen
Dax am Mittag kaum verändert - Anleger auf Richtungssuche
Dax startet freundlich - kein Handel an US-Börsen
Geschäftsklima im Wohnungsbau etwas besser
SPD fordert stärkeres Engagement des Bundes für die Hauptstadt
Bundesregierung mit Verlauf der Sicherheitskonferenz zufrieden
Reichinnek kritisiert SPD-Konzept zu Social Media
Früherer Chef der Wirtschaftsweisen fordert Reform der Minijobs
JU will Rentenausgaben um mehr als 50 Milliarden Euro senken

Newsticker

01:00Howard Carpendales Tipp für Nachwuchsmusiker: "Lernt Basketball"
00:01Carsten Linnemann: Merz kann wegen guter Gene "noch sehr lange"
00:01IG Metall fordert von Tesla bessere Arbeitsbedingungen
00:00DIW-Präsident Fratzscher erwartet Mehrwertsteuererhöhung
00:00Berlin verdoppelt Zahl der Einbürgerungen auf fast 40.000
00:00CDU und SPD streiten über höhere Steuern für Gutverdiener
00:00Fast alle Bundesminister schlechter bewertet als Ampel-Vorgänger
00:00Prien kündigt Gesetzentwurf zu Gesellschaftsdiensten an
23:26Warken will mehr Geld für Pflegeheime
23:17Kanzleramtschef will BND-Angriffe auf Russland ermöglichen
23:14Minerva Hase und Nikita Wolodin holen Bronze im Paarlauf
22:08Laura Nolte holt Silber für Deutschland im Monobob
19:41Robert Duvall mit 95 Jahren gestorben
18:00Özdemir kokettiert mit Palmer als Minister
17:58Bauarbeiten auf Bahn-Strecke Hamburg-Berlin dauern länger

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss war der Index bei 24.801 Punkten 0,5 Prozent im Minus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Studie: In 85 Prozent deutscher Firmen schlechtes Führungsverhalten


Schreibtisch / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In einer deutlichen Mehrheit der deutschen Unternehmen klagen die Arbeitnehmer über negatives Führungsverhalten. Das ist das Ergebnis eines Gemeinschafts-Forschungsprojekts der Universitäten Bielefeld und Trier sowie der Hochschule für Recht und Wirtschaft Berlin über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) vorab berichten. In insgesamt 85 Prozent der untersuchten Unternehmen kommt es demnach zu einem destruktiven Führungsverhalten ("Abusive Supervision"), das sich darin äußert, dass Chefs ihre Mitarbeiter öffentlich anschreien, kränken oder ignorieren.

"Es ist nicht egal, ob es eine schlechte Führungskraft in einem Unternehmen gibt. Schlechte Führung führt dazu, dass das Führungsklima insgesamt toxisch wird", sagte Christina Hoon, Stiftungslehrstuhlinhaberin für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Führung von Familienunternehmen an der Universität Bielefeld, den Funke-Zeitungen. Es übertrage sich auf andere Führungsebenen und koste die Unternehmen Geld. Hoon bildet zusammen mit Kai Bormann (Universität Bielefeld), Michael Graffius (HWR Berlin) und Christopher Hansen (Universität Trier) das vierköpfige Autorenteam der Studie. In rund jedem fünften Unternehmen ist der Studie zufolge das Führungsklima schlecht und die Unzufriedenheit hoch. Das wirke sich auch auf die Unternehmensperformance aus. "Wir haben uns für die Studie die Gesamtkapitalrentabilität angesehen und konnten so feststellen, dass sich bei einer toxischen Führung das Zufriedenheitsklima, und darüber dann auch die Firmenperformance reduziert", sagte Hoon. In 34 Prozent der untersuchten Firmen herrschen laut der Studie eine gesunde Führungskultur und auch ein gesundes Zufriedenheitsklima. Oft ist es der Studie zufolge gar nicht der direkte Vorgesetzte, den die Mitarbeiter für die schlechte Führungskultur verantwortlich machen. Nur 21 Prozent der Befragten bewerten das Führungsverhalten ihrer direkten Vorgesetzten als negativ. Allerdings übertrage sich negatives Führungsverhalten im Management auch auf die unteren Hierarchieeben, schreiben die Autoren. Die Größe eines Unternehmens habe keinen Einfluss auf die Führungsqualität. Allerdings seien Familienunternehmen robuster, was die Folgen schlechter Führung angeht. "Wir können nur vermuten warum das so ist, denn auch in Familienunternehmen herrscht per se kein anderes Führungsklima, auch hier gibt es toxische Führung. Allerdings sind Familienunternehmen oft weniger hierarchisch strukturiert, die Unternehmerfamilien bringen oft familiäre Wertvorstellungen mit ein." Das könne womöglich helfen, um Schäden zu mindern, sagte Hoon. Für die Studie haben die vier Wissenschaftler vollständige Datensätze der größten europäischen Arbeitgeberbewertungsplattform Kununu der Jahre 2016 und 2017 ausgewertet, analysiert wurden über 40.000 quantitative Bewertungen zu 430 Unternehmen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.09.2020 - 01:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung