Montag, 02. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Jessy Wellmer bedauert Haustier-Bann beim NDR
Trump: Neue Führung im Iran gesprächsbereit
Geheimdienste-Kontrolleur warnt vor iranischen Vergeltungsmaßnahmen
Kommunale Spitzenverbände fordern Sofort-Finanzhilfen
Grünen-Fraktion gibt sich neue Wirtschaftsstrategie
E3 verurteilen iranische Raketenangriffe in der Region
Israel weitet Angriffe auf Teheran aus
Rentenexperte Börsch-Supan: Beamte in die gesetzliche Rentenkasse
Drei US-Soldaten bei Militäreinsatz gegen den Iran getötet
Merz will USA und Israel nicht "belehren"

Newsticker

09:59Beyer erwartet veränderte Tagesordnung bei USA-Besuch von Merz
09:53Bericht: Über 550 Tote bei Angriffen im Iran
09:33Dax startet schwach - Anleger reagieren auf Krieg im Nahen Osten
09:10Mehrere US-Militärflugzeuge in Kuwait abgestürzt
08:55Schleswig-Holstein fordert schärfere Strafen bei Antisemitismus
08:16Nutzung sozialer Medien nimmt in allen Altersgruppen zu
08:04Einzelhandelsumsatz im Januar gesunken
07:45Homeoffice-Anteil bleibt stabil
07:06RWE hält Investitionen in Mini-Reaktoren für "nicht darstellbar"
07:00Umfrage: Deutsche wenden sich von den USA ab
06:21Hisbollah attackiert Israel - Gegenschläge im Libanon
06:00Deutschland friert weniger russische Vermögen ein
01:00Jessy Wellmer bedauert Haustier-Bann beim NDR
00:01Rentenexperte Börsch-Supan: Beamte in die gesetzliche Rentenkasse
00:01Grünen-Fraktion gibt sich neue Wirtschaftsstrategie

Börse

Der Dax ist am Montagmorgen mit kräftigen Kursverlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.715 Punkten berechnet, und damit 2,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten nur die Papiere von Rheinmetall und RWE entgegen dem Trend im Plus, am Ende standen die Deutsche Bank, Zalando und Siemens. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Studie: In 85 Prozent deutscher Firmen schlechtes Führungsverhalten


Schreibtisch / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In einer deutlichen Mehrheit der deutschen Unternehmen klagen die Arbeitnehmer über negatives Führungsverhalten. Das ist das Ergebnis eines Gemeinschafts-Forschungsprojekts der Universitäten Bielefeld und Trier sowie der Hochschule für Recht und Wirtschaft Berlin über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) vorab berichten. In insgesamt 85 Prozent der untersuchten Unternehmen kommt es demnach zu einem destruktiven Führungsverhalten ("Abusive Supervision"), das sich darin äußert, dass Chefs ihre Mitarbeiter öffentlich anschreien, kränken oder ignorieren.

"Es ist nicht egal, ob es eine schlechte Führungskraft in einem Unternehmen gibt. Schlechte Führung führt dazu, dass das Führungsklima insgesamt toxisch wird", sagte Christina Hoon, Stiftungslehrstuhlinhaberin für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Führung von Familienunternehmen an der Universität Bielefeld, den Funke-Zeitungen. Es übertrage sich auf andere Führungsebenen und koste die Unternehmen Geld. Hoon bildet zusammen mit Kai Bormann (Universität Bielefeld), Michael Graffius (HWR Berlin) und Christopher Hansen (Universität Trier) das vierköpfige Autorenteam der Studie. In rund jedem fünften Unternehmen ist der Studie zufolge das Führungsklima schlecht und die Unzufriedenheit hoch. Das wirke sich auch auf die Unternehmensperformance aus. "Wir haben uns für die Studie die Gesamtkapitalrentabilität angesehen und konnten so feststellen, dass sich bei einer toxischen Führung das Zufriedenheitsklima, und darüber dann auch die Firmenperformance reduziert", sagte Hoon. In 34 Prozent der untersuchten Firmen herrschen laut der Studie eine gesunde Führungskultur und auch ein gesundes Zufriedenheitsklima. Oft ist es der Studie zufolge gar nicht der direkte Vorgesetzte, den die Mitarbeiter für die schlechte Führungskultur verantwortlich machen. Nur 21 Prozent der Befragten bewerten das Führungsverhalten ihrer direkten Vorgesetzten als negativ. Allerdings übertrage sich negatives Führungsverhalten im Management auch auf die unteren Hierarchieeben, schreiben die Autoren. Die Größe eines Unternehmens habe keinen Einfluss auf die Führungsqualität. Allerdings seien Familienunternehmen robuster, was die Folgen schlechter Führung angeht. "Wir können nur vermuten warum das so ist, denn auch in Familienunternehmen herrscht per se kein anderes Führungsklima, auch hier gibt es toxische Führung. Allerdings sind Familienunternehmen oft weniger hierarchisch strukturiert, die Unternehmerfamilien bringen oft familiäre Wertvorstellungen mit ein." Das könne womöglich helfen, um Schäden zu mindern, sagte Hoon. Für die Studie haben die vier Wissenschaftler vollständige Datensätze der größten europäischen Arbeitgeberbewertungsplattform Kununu der Jahre 2016 und 2017 ausgewertet, analysiert wurden über 40.000 quantitative Bewertungen zu 430 Unternehmen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.09.2020 - 01:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung