Sonntag, 27. September 2020
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Schäuble gesteht Fehler bei Wiedervereinigung ein
UBA-Präsident fordert Verbrenner-Verbot
Söder besorgt um Kommunalpolitiker wegen Verschwörungstheorien
Verkehrsministerium: Immer mehr Stellwerksstörungen bei der Bahn
Kuban: Kanzlerkandidat erst Ende März nominieren
Städte stellen sinkende Corona-Disziplin fest
1. Bundesliga: Füllkrug schießt Bremen zum Sieg auf Schalke
Armutsforscher: Corona verschärft gesellschaftliche Ungleichheit
Lauterbach: Impfkommission sollte Grippeschutz-Empfehlung ändern
Kommunen fordern Maskenpflicht im öffentlichen Raum für Hotspots

Newsticker

09:15Baden-Württemberg: 56-Jähriger stirbt bei Frontalzusammenstoß
08:18Datenschützer uneins über Corona-Auflagen für Privatfeiern
01:00Kuban: Kanzlerkandidat erst Ende März nominieren
01:00Kommunen fordern Maskenpflicht im öffentlichen Raum für Hotspots
01:00UBA-Präsident fordert Verbrenner-Verbot
00:00Galeria-Kaufhof-Karstadt-Chef für Sonntagsöffnungen
00:00Haseloff und Kretschmer gegen Verschärfung der Corona-Maßnahmen
00:00Haseloff und Kretschmer gegen Verschärfung der Corona-Maßnahmen
00:00Käßmann kritisiert Bischofskonferenz für Blockadehaltung bei Frauen
00:00Käßmann kritisiert Bischofskonferenz für Blockadehaltung bei Frauen
00:00Günther will mehr Ostdeutsche in Führungspositionen
00:00Lauterbach: Impfkommission sollte Grippeschutz-Empfehlung ändern
00:00Kantar/Emnid: FDP legt nach Parteitag zu
00:00NATO-Generalsekretär: "Klimawandel bedroht unsere Sicherheit"
00:00Scholz will höhere Steuern für Einkommen ab 200.000 Euro

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.469,20 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,09 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Aus Sorge vor einem Rückschlag für die Erholung der Weltwirtschaft von den Corona-Folgen ziehen sich die Anleger Marktbeobachtern zufolge aus den europäischen Aktienmärkten zurück. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

ADAC: Klimaschutz darf Mobilität nicht einschränken


ADAC / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der ADAC bekennt sich ausdrücklich zum Klimaschutz und hält dafür Fortschritte im Verkehrssektor für unverzichtbar. Entscheidend sei aber, dass Klimaziele "technisch machbar, ökonomisch sinnvoll und finanzierbar sind", teilte der Verein am Mittwochnachmittag mit. Für den Verkehrssektor sei bereits das Ziel einer Reduktion des CO2-Ausstoßes um 40 Prozent in Deutschland "ambitioniert" und nur mit erheblichen Anstrengungen erreichbar.

Das Erreichen dieser aktuellen Ziele sei bereits mit deutlichen Kostensteigerungen für den Verbraucher verbunden. Absehbare weitere Belastungen seien "unter sozialen Gesichtspunkten" nicht hinnehmbar, denn Mobilität dürfe keine Frage der finanziellen Möglichkeiten sein. Das sollte auf europäischer Ebene bei den Beratungen zu neuen klimapolitischen Zielen und dazu erforderlichen Maßnahmen nicht vergessen werden, fordert der ADAC. Eine Reduktion des CO2-Ausstoßes um deutlich mehr als 40 Prozent bis 2030 im Verkehr sei nicht erreichbar, ohne die Mobilität erheblich einzuschränken. "Abstrakte Ziele zu formulieren, die in der Konsequenz auf dem Rücken der Verbraucher sowie der nationalen Wirtschaftsstandorte ausgetragen werden, helfen nicht weiter." Fortschritte beim Klimaschutz im Verkehr seien möglich. Für einen Umstieg auf emissionsarme Fahrzeuge und Alternativen zum Auto brauche es aber mehr Zeit. Alternativen zum Auto seien in vielen Regionen noch unzureichend vorhanden. Auch seien viele Menschen schlichtweg nicht in der Lage, Neufahrzeuge anzuschaffen. Auch etliche Firmen könnten - insbesondere angesichts der Coronabedingten Umsatzeinbußen - nicht kurzerhand ihre Flotten erneuern. Für "kontraproduktiv" hält der ADAC darüber hinaus ein Verbot des Verbrennungsmotors. "Unabhängig von den ökonomischen Folgen sind die klimaneutrale Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors und der Kraftstoffe elementar für Fortschritte beim Klimaschutz. So gibt es hierzulande 47 Millionen Pkw mit Verbrennungsmotoren." Nur ein kleinerer Teil davon werde bis 2030 durch batterieelektrische Fahrzeuge ersetzt werden können. "Mit einer Absage an die Technologieneutralität werden erhebliche Chancen für den Klimaschutz vertan", hieß es vonseiten des Automobilclubs.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 16.09.2020 - 18:00 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung