Montag, 27. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Fratzscher für autofreie Sonntage und Tempolimit wegen Energiekrise
Schüsse bei Dinner mit Trump: Verdächtiger festgenommen
Verbraucherschutzzentrale stellt Koalition gemischtes Zeugnis aus
2. Bundesliga: Schalke dreht Topspiel in Paderborn
Bundesumweltminister denkt über Haushaltsnotlage nach
Weltrekord: Sawe knackt beim London-Marathon Zwei-Stunden-Marke
Merz verurteilt Angriff bei Dinner in Washington
Fahrgastverband: Bahn muss Preise senken und nicht nur einfrieren
Zahl der Kriegsdienstverweigerungen steigt rasant
Söder für rasche Einführung der Wehrpflicht

Newsticker

01:00Dobrindt will mit Big Data gegen Schwerkriminelle vorgehen
01:00Klinikreform: Sozialverband Deutschland verlangt Nachbesserungen
01:00Haushaltsberatung: Middelberg fordert "mehr Ehrgeiz beim Sparen"
01:00Caritas kritisiert Warkens Plan zur Gesundheitsreform
01:00Zahl der Kriegsdienstverweigerungen steigt rasant
01:00Finanzminister plant härtere Maßnahmen gegen Steuerhinterziehung
00:00Union für Einschränkung von Protesten im Regierungsviertel
00:00Haushaltsausschuss stoppt Beschaffungsvorhaben für die Bundeswehr
00:00Karliczek: Preise für Flugtickets werden noch weiter steigen
00:00NRW fordert Änderungen an Gesundheitsreform
00:00Lindholz will Signal-Verbot für Politiker
00:00Vorsitzende des Tourismusausschusses rät zu Vorsicht bei Fernreisen
00:00Zahl der Unternehmen in der Rüstungsindustrie hat sich verdoppelt
00:00Weniger Bürgergeld-Empfänger schaffen Sprung in reguläre Arbeit
19:50Bundesumweltminister denkt über Haushaltsnotlage nach

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.129 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Dax rutschte am Vormittag ins Minus, drehte dann aber am Mittag ins Plus und schwankte anschließend eng um den Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Weißrussische Oppositionsvertreterin gegen Sanktionen


Weißrussland / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Eine führende Vertreterin der weißrussischen Oppositionsbewegung lehnt Strafmaßnahmen gegen ihr Land ab. "Die Zeit ist noch nicht reif für Sanktionen", sagte Maria Kolesnikowa der "Welt am Sonntag". Die 38-Jährige hatte im Wahlkampf zusammen mit Veronika Zepkalo eng mit der Präsidentschaftskandidatin Swetlana Tichanowskaja zusammengearbeitet und befindet sich als einzige der drei Frauen weiterhin im Land.

Kolesnikowa sagte weiter: "Wirtschaftssanktionen würden sowieso vor allem die einfachen Menschen in Belarus treffen, das hat die Vergangenheit gezeigt. Aber auch Sanktionen gegen einzelne Personen halte ich derzeit noch nicht für sinnvoll. Persönliche Sanktionen gegen bestimmte Politiker und Regierungsvertreter werden die Chancen der EU, aber auch die Chancen der Opposition in Belarus auf einen Dialog verschlechtern." Man könne nicht gleichzeitig einen Dialog beginnen wollen und Sanktionen ausrufen, erklärte die Oppositionspolitikerin. "Es ist jetzt noch viel zu früh für Sanktionen, glaube ich", sagte Kolesnikowa. Die EU hatte zuvor Sanktionen auf den Weg gebracht. Die Außenminister einigten sich am Freitagabend darauf, Strafmaßnahmen gegen Personen zu verhängen, die für Wahlfälschungen und die Polizeigewalt im Land verantwortlich gemacht werden. Ob auch Präsident Alexander Lukaschenko auf der Sanktionsliste stehen wird, ist unklar. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell bereitet eine entsprechende Liste vor, die anschließend von den EU-Außenministern gebilligt werden muss. Kolesnikowa rief die Menschen zum Gewaltverzicht auf: "Ich unterstütze mit meiner ganzen Kraft, was die Menschen in Belarus tun. Aber für mich ist ganz wichtig, dass alle Mitbürger - egal, auf welcher Seite sie stehen - keine Gewalt anwenden." Kolesnikowa sagte weiter, man versuche, mit der Regierung in Kontakt zu treten: "Wir suchen schon seit Tagen einen effektiven Dialog mit der Regierung, aber wir haben noch keine Antwort von der Regierung erhalten. Wir sind bereit zum Dialog." Das Ziel sei, Gewalt gegen unschuldige und friedliche Menschen zu stoppen. Es sei unvorstellbar, dass im 21. Jahrhundert im Zentrum Europas mit einer solchen Brutalität vorgegangen wird. Kolesnikowa: "Wenn es nur eine Chance von einem Prozent gibt, die Gewalt auf der Straße zu stoppen, dann würde ich mich persönlich auch mit Präsident Lukaschenko an einen Tisch setzen und mit ihm sprechen." Lukaschenko müsse die Gefangenen frei lassen und nach den Wahlfälschungen sein Amt räumen. Zudem sollten Neuwahlen stattfinden, die eine Demokratie nach westlichen Vorbild einleiten könnten, erklärte die Vertreterin der Opposition.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.08.2020 - 02:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung