Sonntag, 16. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundeswehr plant rund 100 weitere große Rüstungsprojekte
Trump will Straße von Hormus zu US-Territorium erklären
Schweres Erdbeben erschüttert Indonesien: Mindestens 14 Tote
Prien zeigt sich bei Kita-Gesetz kompromissbereit
Insa: Union fällt auf niedrigsten Wert seit fünf Jahren
OpenAI stellt deutsche ChatGPT-Nutzer auf Werbung ein
Schalke-Chef kritisiert TV-Geld-Verteilung
Kommunen fordern mehr Tempo im Kampf gegen Sozialmissbrauch
2. Bundesliga: Nürnberg siegt im Derby - Hertha dominiert Heidenheim
Zehntausende bei Techno-Parade "Rave the Planet" in Berlin

Newsticker

03:34Union fordert von Bas konkrete Sozialreformen
01:05Kanzleramtsministerin drückt bei Geheimdienst-Reform aufs Tempo
01:00Grimm fürchtet "Enteignungsfantasien"
22:49OpenAI stellt deutsche ChatGPT-Nutzer auf Werbung ein
22:39Deutscher Doppelsieg im Speerwurf bei der EM
22:312. Bundesliga: Kaiserslautern und Karlsruhe torlos
20:01Johannes Liebmann schwimmt über 1.500 Meter zu Weltrekord
19:31Lottozahlen vom Samstag (15.08.2026)
19:00BKA ermittelt nach Drohnenvorfall im Saalekreis
18:46Wüst zurückhaltend bei nationaler Feuermanagementstrategie
18:00Zehntausende bei Techno-Parade "Rave the Planet" in Berlin
16:52Linke fordert gesetzliche Höchsttemperatur in Wohnungen
16:35Insa: Union fällt auf niedrigsten Wert seit fünf Jahren
15:41Eintracht Frankfurt verleiht Noel Futkeu an die SV Elversberg
14:592. Bundesliga: Nürnberg siegt im Derby - Hertha dominiert Heidenheim

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax noch einmal zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss stand der Index bei 26.440 Punkten und damit 0,5 höher als bei Vortagesschluss. Auch auf Wochensicht beträgt das Plus 0,5 Prozent. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Weißrussische Oppositionsvertreterin gegen Sanktionen


Weißrussland / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Eine führende Vertreterin der weißrussischen Oppositionsbewegung lehnt Strafmaßnahmen gegen ihr Land ab. "Die Zeit ist noch nicht reif für Sanktionen", sagte Maria Kolesnikowa der "Welt am Sonntag". Die 38-Jährige hatte im Wahlkampf zusammen mit Veronika Zepkalo eng mit der Präsidentschaftskandidatin Swetlana Tichanowskaja zusammengearbeitet und befindet sich als einzige der drei Frauen weiterhin im Land.

Kolesnikowa sagte weiter: "Wirtschaftssanktionen würden sowieso vor allem die einfachen Menschen in Belarus treffen, das hat die Vergangenheit gezeigt. Aber auch Sanktionen gegen einzelne Personen halte ich derzeit noch nicht für sinnvoll. Persönliche Sanktionen gegen bestimmte Politiker und Regierungsvertreter werden die Chancen der EU, aber auch die Chancen der Opposition in Belarus auf einen Dialog verschlechtern." Man könne nicht gleichzeitig einen Dialog beginnen wollen und Sanktionen ausrufen, erklärte die Oppositionspolitikerin. "Es ist jetzt noch viel zu früh für Sanktionen, glaube ich", sagte Kolesnikowa. Die EU hatte zuvor Sanktionen auf den Weg gebracht. Die Außenminister einigten sich am Freitagabend darauf, Strafmaßnahmen gegen Personen zu verhängen, die für Wahlfälschungen und die Polizeigewalt im Land verantwortlich gemacht werden. Ob auch Präsident Alexander Lukaschenko auf der Sanktionsliste stehen wird, ist unklar. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell bereitet eine entsprechende Liste vor, die anschließend von den EU-Außenministern gebilligt werden muss. Kolesnikowa rief die Menschen zum Gewaltverzicht auf: "Ich unterstütze mit meiner ganzen Kraft, was die Menschen in Belarus tun. Aber für mich ist ganz wichtig, dass alle Mitbürger - egal, auf welcher Seite sie stehen - keine Gewalt anwenden." Kolesnikowa sagte weiter, man versuche, mit der Regierung in Kontakt zu treten: "Wir suchen schon seit Tagen einen effektiven Dialog mit der Regierung, aber wir haben noch keine Antwort von der Regierung erhalten. Wir sind bereit zum Dialog." Das Ziel sei, Gewalt gegen unschuldige und friedliche Menschen zu stoppen. Es sei unvorstellbar, dass im 21. Jahrhundert im Zentrum Europas mit einer solchen Brutalität vorgegangen wird. Kolesnikowa: "Wenn es nur eine Chance von einem Prozent gibt, die Gewalt auf der Straße zu stoppen, dann würde ich mich persönlich auch mit Präsident Lukaschenko an einen Tisch setzen und mit ihm sprechen." Lukaschenko müsse die Gefangenen frei lassen und nach den Wahlfälschungen sein Amt räumen. Zudem sollten Neuwahlen stattfinden, die eine Demokratie nach westlichen Vorbild einleiten könnten, erklärte die Vertreterin der Opposition.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.08.2020 - 02:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung