Samstag, 09. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax am Mittag weiter schwach - Rheinmetall unetr Druck
SoVD kritisiert Scheitern der Entlastungsprämie
Geiselnahme in Sinzig: Täter nach Einschließen von Opfern geflohen
Minaj und Bieber an Spitze der Single-Charts - Dardan auf Platz zwei
Darknet-Plattform Crimenetwork erneut abgeschaltet
Beamtenbund hält Teile von Besoldungsreform für verfassungswidrig
Dax lässt deutlich nach - Infineon gefragt
Signal-Chefin räumt Fehler im Krisenmanagement ein
Bußgeldbescheide gegen Fragebogen-Verweigerer sollen bald kommen
Wolfgang Niedecken für Prüfung von AfD-Verbotsverfahren

Newsticker

03:00Landkreistag warnt vor Einschnitten bei Luftrettung
00:01Verdi kündigt Proteste gegen Sozialabbau an
00:00Linke will Energiekrisengeld und 9-Euro-Ticket
00:00Alabali Radovan kritisiert Abschiebungsdebatte bei Syrern
00:00GKV-Reform: Kassenärzte erwarten Millionen weniger Behandlungen
00:00CDU-Fraktion drängt auf Unterstützung der Länder zur Steuerreform
00:00Warken pocht auf 16 Milliarden Euro Einsparungen in der GKV
23:00Wolfgang Niedecken für Prüfung von AfD-Verbotsverfahren
22:36Bundesliga: Dortmund schlägt Frankfurt und wird Vizemeister
22:14US-Börsen: Dow bleibt auf Vortagesniveau - Nasdaq legt kräftig zu
21:07Trump verkündet dreitägige Waffenruhe zwischen Russland und Ukraine
20:322. Bundesliga: Paderborn rettet Remis - Kaiserslautern siegreich
20:13Gewinnzahlen Eurojackpot vom Freitag (08.05.2026)
19:39Schneider pocht auf Beibehaltung von CO2-Bepreisung
18:06CDA gegen Kürzungen bei Krankenversorgung von Bürgergeldempfängern

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.339 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start blieb der Dax im Minus und baute am Nachmittag seine Verluste weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Weißrussische Oppositionsvertreterin gegen Sanktionen


Weißrussland / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Eine führende Vertreterin der weißrussischen Oppositionsbewegung lehnt Strafmaßnahmen gegen ihr Land ab. "Die Zeit ist noch nicht reif für Sanktionen", sagte Maria Kolesnikowa der "Welt am Sonntag". Die 38-Jährige hatte im Wahlkampf zusammen mit Veronika Zepkalo eng mit der Präsidentschaftskandidatin Swetlana Tichanowskaja zusammengearbeitet und befindet sich als einzige der drei Frauen weiterhin im Land.

Kolesnikowa sagte weiter: "Wirtschaftssanktionen würden sowieso vor allem die einfachen Menschen in Belarus treffen, das hat die Vergangenheit gezeigt. Aber auch Sanktionen gegen einzelne Personen halte ich derzeit noch nicht für sinnvoll. Persönliche Sanktionen gegen bestimmte Politiker und Regierungsvertreter werden die Chancen der EU, aber auch die Chancen der Opposition in Belarus auf einen Dialog verschlechtern." Man könne nicht gleichzeitig einen Dialog beginnen wollen und Sanktionen ausrufen, erklärte die Oppositionspolitikerin. "Es ist jetzt noch viel zu früh für Sanktionen, glaube ich", sagte Kolesnikowa. Die EU hatte zuvor Sanktionen auf den Weg gebracht. Die Außenminister einigten sich am Freitagabend darauf, Strafmaßnahmen gegen Personen zu verhängen, die für Wahlfälschungen und die Polizeigewalt im Land verantwortlich gemacht werden. Ob auch Präsident Alexander Lukaschenko auf der Sanktionsliste stehen wird, ist unklar. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell bereitet eine entsprechende Liste vor, die anschließend von den EU-Außenministern gebilligt werden muss. Kolesnikowa rief die Menschen zum Gewaltverzicht auf: "Ich unterstütze mit meiner ganzen Kraft, was die Menschen in Belarus tun. Aber für mich ist ganz wichtig, dass alle Mitbürger - egal, auf welcher Seite sie stehen - keine Gewalt anwenden." Kolesnikowa sagte weiter, man versuche, mit der Regierung in Kontakt zu treten: "Wir suchen schon seit Tagen einen effektiven Dialog mit der Regierung, aber wir haben noch keine Antwort von der Regierung erhalten. Wir sind bereit zum Dialog." Das Ziel sei, Gewalt gegen unschuldige und friedliche Menschen zu stoppen. Es sei unvorstellbar, dass im 21. Jahrhundert im Zentrum Europas mit einer solchen Brutalität vorgegangen wird. Kolesnikowa: "Wenn es nur eine Chance von einem Prozent gibt, die Gewalt auf der Straße zu stoppen, dann würde ich mich persönlich auch mit Präsident Lukaschenko an einen Tisch setzen und mit ihm sprechen." Lukaschenko müsse die Gefangenen frei lassen und nach den Wahlfälschungen sein Amt räumen. Zudem sollten Neuwahlen stattfinden, die eine Demokratie nach westlichen Vorbild einleiten könnten, erklärte die Vertreterin der Opposition.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.08.2020 - 02:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung