Freitag, 11. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bafög-Abwärtstrend hält an - 2027 nur 278.000 Geförderte erwartet
Bundeswehr plant 2027 Einführung von Palantir-Alternative
Furtwängler beklagt nachlassendes Diversitätsinteresse
Historiker Van Reybrouck: "Verfahren der Demokratie" überprüfen
Inflationsrate von 2,9 Prozent im August bestätigt
Berger-Studie bescheinigt Europas Wirtschaft gute Zukunft
Dobrindt wirbt für "aktive Sicherheitspolitik"
Dax weiter kaum verändert - schwieriges Marktumfeld
Hessen gegen mehr Landerechte für Golf-Airlines
CSU-Juristen fordern KI-Einsatz in Justiz und Verwaltung

Newsticker

00:00Ramelow warnt Parteien in Sachsen-Anhalt vor Falle der AfD
00:00Furtwängler beklagt nachlassendes Diversitätsinteresse
00:00Schnieder lehnt AfD-Verbotsprüfung ab
00:00Bafög-Abwärtstrend hält an - 2027 nur 278.000 Geförderte erwartet
23:10CL: Bayern schlägt Bodö/Glimt - Leipzig verliert in Como
22:17US-Börsen lassen nach - US-Konjunktur zeigt sich robust
20:26Kanzlertausch-Debatte: SPD verlangt Klarheit von Union
19:25Uniper lobt Richtung der Energiepolitik
18:55IG Metall fordert VW-Chef zu Wiederherstellung von Vertrauen auf
14:22++ EILMELDUNG ++ EZB erhöht Leitzins um 0,25 Prozentpunkte
13:57Mindestens 20 Tote bei Brand auf Frachtschiff in China
13:48Berger-Studie bescheinigt Europas Wirtschaft gute Zukunft
13:44Merz telefoniert mit indischem Premierminister
13:39Hamburg fordert neue Richtlinien für Drogenkonsumräume
13:22Hessen gegen mehr Landerechte für Golf-Airlines

Börse

Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem bereits verhaltenen Start bis zum Mittag weiterhin kaum vom Fleck bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 25.555 Punkten berechnet, ein Minus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten die Münchener Rück, die Hannover Rück und die Commerzbank, am Ende Hochtief, SAP und Adidas. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Weißrussische Oppositionsvertreterin gegen Sanktionen


Weißrussland / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Eine führende Vertreterin der weißrussischen Oppositionsbewegung lehnt Strafmaßnahmen gegen ihr Land ab. "Die Zeit ist noch nicht reif für Sanktionen", sagte Maria Kolesnikowa der "Welt am Sonntag". Die 38-Jährige hatte im Wahlkampf zusammen mit Veronika Zepkalo eng mit der Präsidentschaftskandidatin Swetlana Tichanowskaja zusammengearbeitet und befindet sich als einzige der drei Frauen weiterhin im Land.

Kolesnikowa sagte weiter: "Wirtschaftssanktionen würden sowieso vor allem die einfachen Menschen in Belarus treffen, das hat die Vergangenheit gezeigt. Aber auch Sanktionen gegen einzelne Personen halte ich derzeit noch nicht für sinnvoll. Persönliche Sanktionen gegen bestimmte Politiker und Regierungsvertreter werden die Chancen der EU, aber auch die Chancen der Opposition in Belarus auf einen Dialog verschlechtern." Man könne nicht gleichzeitig einen Dialog beginnen wollen und Sanktionen ausrufen, erklärte die Oppositionspolitikerin. "Es ist jetzt noch viel zu früh für Sanktionen, glaube ich", sagte Kolesnikowa. Die EU hatte zuvor Sanktionen auf den Weg gebracht. Die Außenminister einigten sich am Freitagabend darauf, Strafmaßnahmen gegen Personen zu verhängen, die für Wahlfälschungen und die Polizeigewalt im Land verantwortlich gemacht werden. Ob auch Präsident Alexander Lukaschenko auf der Sanktionsliste stehen wird, ist unklar. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell bereitet eine entsprechende Liste vor, die anschließend von den EU-Außenministern gebilligt werden muss. Kolesnikowa rief die Menschen zum Gewaltverzicht auf: "Ich unterstütze mit meiner ganzen Kraft, was die Menschen in Belarus tun. Aber für mich ist ganz wichtig, dass alle Mitbürger - egal, auf welcher Seite sie stehen - keine Gewalt anwenden." Kolesnikowa sagte weiter, man versuche, mit der Regierung in Kontakt zu treten: "Wir suchen schon seit Tagen einen effektiven Dialog mit der Regierung, aber wir haben noch keine Antwort von der Regierung erhalten. Wir sind bereit zum Dialog." Das Ziel sei, Gewalt gegen unschuldige und friedliche Menschen zu stoppen. Es sei unvorstellbar, dass im 21. Jahrhundert im Zentrum Europas mit einer solchen Brutalität vorgegangen wird. Kolesnikowa: "Wenn es nur eine Chance von einem Prozent gibt, die Gewalt auf der Straße zu stoppen, dann würde ich mich persönlich auch mit Präsident Lukaschenko an einen Tisch setzen und mit ihm sprechen." Lukaschenko müsse die Gefangenen frei lassen und nach den Wahlfälschungen sein Amt räumen. Zudem sollten Neuwahlen stattfinden, die eine Demokratie nach westlichen Vorbild einleiten könnten, erklärte die Vertreterin der Opposition.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.08.2020 - 02:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung