Mittwoch, 30. September 2020
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

De Maizière will "Nationalfarben zurückholen"
Wagenknecht beklagt Spaltung der Gesellschaft
Scheuer will Planungen und Genehmigungen beschleunigen
Ford-Deutschland-Chef kritisiert EU-Klimapläne
Raumfahrt-Koordinator für deutschen Weltraumbahnhof 2021/22
Karliczek nennt Infektionszahlen "besorgniserregend"
Bundesweite Warnstreiks im ÖPNV gestartet
Preise sinken im September um 0,2 Prozent
Bund und Länder beschließen Bußgeld bei Restaurant-Falschangaben
AKK sieht Wiedervereinigung als Erfolgsgeschichte

Newsticker

03:33Trump und Biden zeigen bei erstem TV-Duell bekannte Schwächen
02:00Mehr Verurteilungen für Angriffe auf Polizisten
01:00Handwerkspräsident begrüßt Bund-Länder-Beschlüsse gegen Pandemie
01:00Landkreistag: Neue Corona-Beschränkungen "richtiger Schritt"
00:00Unionsfraktion hält EU-Asylplan nicht für zustimmungsfähig
22:14US-Börsen lassen nach - Anleger vor TV-Duell nervös
22:08Britisches Unterhaus stimmt für Binnenmarktgesetz
21:28McAllister verurteilt britisches Binnenmarktgesetz
20:23Kriminalbeamten-Chef verlangt Whistleblower-System für Polizisten
19:53Zorn fordert "vollausgestattete Bundeswehr schon in Friedenszeiten"
19:37FDP will Aufsichtsräte und Bafin stärken
19:12Raumfahrt-Koordinator für deutschen Weltraumbahnhof 2021/22
18:38Außenminister dringt auf weltweite nukleare Abrüstung
17:40DAX lässt nach - Deutsche Bank hinten
17:36Bund und Länder beschließen Bußgeld bei Restaurant-Falschangaben

Börse

Am Dienstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.825,82 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,35 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen entgegen dem Trend kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von RWE mit Gewinnen von über zwei Prozent im Plus, vor den Werten von Henkel und Delivery Hero. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen wohl weiter auf Papier möglich


Schreibtisch / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Spitzenverband) wird der Ärzteschaft voraussichtlich eine Verschiebung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) zugestehen. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Kassenkreise. Demnach will der Verband der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) anbieten, dass Ärzte AUs erst ab dem 1. Juli 2021 digital an die Krankenkasse übermitteln müssen.

Laut Gesetz hätten die Ärzte das bereits ab dem ersten Januar machen müssen. Doch nachdem die KBV und ihre Landesvereinigungen in einem Brandbrief unter anderem die eAU schwer kritisiert hatten, hatte das Bundesgesundheitsministerium eine Verschiebung der Frist um bis zu neun Monate erlaubt. Allerdings muss der GKV-Spitzenverband einer solchen Regelung zustimmen. Und die Krankenkassen hätten ein Interesse daran, dies nicht zu tun. Denn eine spätere eAU bedeutet, dass die Papier-AUs länger bleiben. Die sorgen bei vielen Kassen für einen hohen Arbeitsaufwand und damit für höhere Kosten. Entsprechend groß ist der Unmut vieler Kassen. "Nun ist es ja nicht so, dass das unser Geld ist – es ist das Geld unserer Versicherten. Insofern ärgert es uns sehr, dass jetzt über die Übergangsfrist diskutiert wird", sagte etwa Hans Unterhuber, Vorstandsvorsitzender der Siemens Betriebskrankenkasse, dem "Handelsblatt". Deshalb will der GKV-Spitzenverband den Ärzten wohl auch nicht alle Wünsche erfüllen. Neben der Fristverlängerung um nur sechs Monate sollen Ärzte, die technisch bereits in der Lage sind, AUs elektronisch zu verschicken, dazu sofort verpflichtet werden. Sprich: Im ersten Halbjahr 2021 würden manche Patienten weiter ihre Papier-AU an die Krankenkasse schicken müssen, während das bei anderen der Arzt gleich digital erledigt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 10.08.2020 - 10:41 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung