Montag, 05. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Klein bestürzt über Brandanschlag in Templin
Umfrage: Viele Patienten warten Monate auf Arzttermine
Alkohol in Deutschland so billig wie in fast keinem anderen EU-Land
Regierungskrise in Brandenburg spitzt sich zu
Hoffmann verteidigt klare Unterstützung für Brosius-Gersdorf
Rüstung: IMK warnt vor drastischem Anstieg der Staatsschuldenquote
Giffey drängt auf Bundesunterstützung nach Angriff auf Stromnetz
Dax startet freundlich - Lage in Venezuela im Fokus
Dax am Mittag weiter im Plus - neues Allzeithoch erreicht
VKU: Hundertprozentige Sicherheit des Stromnetzes nicht möglich

Newsticker

18:59Maduro plädiert auf nicht schuldig - nächste Anhörung im März
17:51Dax schließt mit Rekordwert - Anleger setzen auf Öl und Rüstung
16:59Historiker Geppert: Trump setzt Primat der Politik brutal durch
16:28CDU-Arbeitnehmerflügel lehnt Söder-Vorstoß zur Arbeitszeit ab
15:44Merz beruft Birkenmaier zum neuen Leiter des Kanzlerbüros
15:34Koalition will kritische Infrastruktur besser schützen
15:05SPD kritisiert nach Stromausfall Wegners Krisenmanagement
14:22Brandenburgs Vizeministerpräsident tritt aus BSW aus
13:57SPD will Schutz kritischer Infrastruktur nachschärfen
13:41Philologenverband verlangt mehr Leistungsorientierung
13:36Laschet begrüßt EU-Erklärung zu Venezuela
13:02Auswärtiges Amt beobachtet Lage im Iran "sehr sorgenvoll"
13:01Regierungskrise in Brandenburg spitzt sich zu
12:40Grüne fordern "knallharte Ansage" der Europäer an Trump zu Grönland
12:31Dax am Mittag weiter im Plus - neues Allzeithoch erreicht

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax einen neuen historischen Höchststand erreicht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.868 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Grüne fordern Reduzierung der Fleischproduktion


Fleisch und Wurst im Supermarkt / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Grünen fordern angesichts der Corona-Fälle im Fleischkonzern Tönnies eine Reduzierung der Fleischproduktion in Deutschland. "Die Schließung des Tönnies-Schlachthofs zeigt die Verletzlichkeit eines durchgetakteten Systems, auch für die Schweinehalter", sagte Friedrich Ostendorff, Grünen-Sprecher für Agrarpolitik, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). "Die Schweinefleischerzeugung in Deutschland muss zurückgefahren werden."

Wichtig sei, dass die Beschäftigten auch in Corona-Zeiten sicher in den Schlachtbetrieben arbeiten könnten. "Dies geht nur unter Einhaltung von Abstandsregeln von mindestens 1,5 Metern – besser von zwei Metern", so Ostendorff. "Dies lässt sich aber nur durch geringere Produktionszahlen erreichen." Auch die Bauern müssten ihre Aufzuchtzahlen von Schweinen reduzieren. "Wir brauchen eine Systemwende, die die Fleischproduktion widerstandsfähiger und nachhaltiger gestaltet." Nach Angaben der Interessensgemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) haben die rund 240.000 Schweinehalter in Folge der Schließung des Tönnies-Schlachthofs in Rheda-Wiedenbrück in der vergangenen Woche durch sinkende Schlachtpreise und zu spät abgelieferte Schweine rund 20 Millionen Euro verloren. "Viele Bauern sind existenziell gefährdet", sagte der ISN-Marktreferent Matthias Quaing. "Der Druck auf die Schweinehalter wird täglich größer." Die Schweinehalter fürchten, dass die Coronakrise die Agrarstruktur massiv verändern werde. "Zum einen wegen der abnehmenden Wirtschaftlichkeit, aber auch wegen der schwindenden Akzeptanz in der Gesellschaft", so Quaing. "Wir fürchten, dass viele Bauern durch die Coronakrise ihre Höfe aufgeben müssen, weil sie nicht mehr wirtschaftlich arbeiten können." Der Verband appelliert an den Landkreis Gütersloh, den Tönnies-Betrieb bald wieder zu öffnen. Einen Schweinefleisch-Engpass erwarten die Schweinehalter aber nicht. "Aktuell werden immer noch 85 bis 90 Prozent aller Scheine geschlachtet – etwa 760.000 pro Woche", sagte Quaing. Vor Corona waren es 850.000 bis 900.000 pro Woche. "Fleisch ist genug da."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 13.07.2020 - 01:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung