Dienstag, 14. Juli 2020
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

VdK verlangt "großen Wurf" für "Helden des Alltags"
ZEW-Konjunkturerwartungen leicht zurückgegangen
ZEW-Konjunkturerwartungen im Juli gesunken
Umfrage: Mehrheit würde Söder als Kanzlerkandidaten begrüßen
Herrmann kritisiert geplantes Motorrad-Sonntagsfahrverbot
Maas will Überstellungsabkommen mit Hongkong stoppen
Hardt gegen Aussetzung des Auslieferungsabkommens mit Hongkong
Reiseverband mahnt Urlauber zu Verantwortungsbewusstsein
UN-Welternährungsbericht: Zahl der Hungernden gestiegen
Österreich hebt Reisewarnung für Kreis Gütersloh auf

Newsticker

11:20Österreich hebt Reisewarnung für Kreis Gütersloh auf
11:20Österreich hebt Reisewarnung für Kreis Gütersloh auf
11:13Umfrage: Mehrheit würde Söder als Kanzlerkandidaten begrüßen
11:06ZEW-Konjunkturerwartungen leicht zurückgegangen
11:00++ EILMELDUNG ++ ZEW-Konjunkturerwartungen im Juli gesunken
10:53VdK verlangt "großen Wurf" für "Helden des Alltags"
10:31CDU-Generalsekretär weist Habecks Tempolimit-Ankündigung zurück
10:20Zahl der Organspender deutlich gestiegen
10:00Immer mehr Frauen leben von eigener Erwerbstätigkeit
09:46Neubauer: Merkel muss Klimaschutz gegen Widerstand verteidigen
09:31DAX startet vor ZEW-Daten deutlich im Minus
09:17Kanzleramtschef will regionale Corona-Maßnahmen optimieren
09:05INSA: Union legt zu
08:55Jeder Fünfte bekommt nach Jobverlust kein Arbeitslosengeld
08:42Corona-Hilfen für Selbständige und Kleinunternehmer kaum abgerufen

Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst deutliche Kursverluste verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.620 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 1,4 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Justizministerin: Höhere Mindeststrafen für Kindesmissbrauch


Christine Lambrecht / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) will die Strafen für Kindesmissbrauch und für den Besitz von Kinderpornos deutlich verschärfen. Beide Delikte sollten künftig mit einer Mindeststrafe von einem Jahr Haft belegt und damit als Verbrechen eingestuft werden, sagte die Ministerin der "Bild" (Mittwochausgabe). Die Mindeststrafe für Kindesmissbrauch liegt bisher bei sechs Monaten, für den Besitz von Kinderpornografie bei drei Monaten.

"Die Strafzumessung muss den furchtbaren Auswirkungen solcher Taten auf die Kinder Rechnung tragen. Deshalb ist eine Anhebung der Mindeststrafe sinnvoll und nötig", sagte die SPD-Politikerin. Zudem werde damit "auch die Einstellung von Verfahren nicht mehr möglich sein, wenn diese Taten als Verbrechen eingestuft sind". Zur Strafverschärfung allein für den Besitz von Kinderpornografie sagte Lambrecht: "Wer solche Videos besitzt, macht sich mitschuldig an schlimmsten Misshandlungen von Kindern. Dort wird ja nicht geschauspielert, die Vergewaltigungen und widerlichsten sexuellen Übergriffe an Minderjährigen sind real." Die Kinder und ihr Leid seien echt. "Das muss sich im Strafmaß widerspiegeln: Solche Untaten sind Verbrechen. Mindeststrafe: 1 Jahr Gefängnis. Und wenn es nur ein einziges solches Video auf dem Handy ist." Lambrecht kündigte zudem an, im Gesetz auch eine neue Wortwahl für einschlägige Taten durchzusetzen. Der Begriff "Kindesmissbrauch" solle abgeschafft werden. "Das klingt, als gebe es auch einen legalen `Gebrauch` von Kindern. Eine furchtbare Wortwahl." Deshalb wolle man künftig "klare" Begriffe verwenden: "Es geht um `sexualisierte Gewalt`. Um Gewalt gegen Kinder." Das müsse man auch beim Namen nennen im neuen Gesetz, sagte die SPD-Politikerin. Um trotz der Strafverschärfung bestimmte Verhaltensweisen etwa unter Jugendlichen nicht vom Strafrecht zu überfrachten, werde ihr Gesetzentwurf dafür sorgen, dass etwa "ein Zungenkuss zwischen fast Gleichaltrigen nicht kriminalisiert wird". Dennoch sei klar, so Lambrecht: "Auch Jugendliche, etwa 16-Jährige, werden künftig zur Rechenschaft gezogen, wenn sie Kinderpornografie auf ihrem Computer haben. Ich will da ein deutliches Signal gerade auch für Jugendliche setzen: Darstellungen sexueller Gewalt gegen Kinder sind ein widerwärtiges Verbrechen." Diese Einsicht könne gar nicht früh genug geschehen - auch im Jugendstrafrecht, so die Ministerin.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 01.07.2020 - 00:00 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung