Freitag, 20. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax startet im Minus - 25.000er-Marke hält vorerst
Norddeutsche Länder unterstützen Olympia-Bewerbung Hamburgs
Dax rutscht etwas weiter ins Minus - Ölpreis steigt
Özdemir spricht sich für Asylverfahren in Drittstaaten aus
Mastercard offen für Partnerschaft zum digitalen Euro
Scharfe Kritik aus SPD an Dobrindt im Streit um Integrationskurse
NRW hält bei Beamtenbesoldung an fiktivem Partnereinkommen fest
König Charles stellt sich nach Festnahme von Andrew hinter Justiz
Grüne gründen Wirtschaftsrat mit Vertretern von Eon und Commerzbank
Grüne Jugend übt zum Hanau-Gedenktag harte Kritik an eigener Partei

Newsticker

01:00Nouripour dringt auf Betätigungsverbot für Revolutionsgarden
00:00Schwerdtner stellt CDU-Unvereinbarkeitsbeschluss zur Linken infrage
00:00Forsa kritisiert Themenschwerpunkte der Bundesregierung
00:00Bericht: Ministerium weist Bedenken an "Stark Defence" zurück
23:05Europa League: Stuttgart gewinnt 4:1 in Glasgow in Playoff-Hinspiel
22:24US-Börsen lassen nach - Spannungen zwischen USA und Iran im Fokus
20:14UN-Ermittler sehen Anzeichen auf Genozid im Sudan
19:11Union will trotz Bitten aus Damaskus nach Syrien abschieben
18:49Koch und Linnemann fordern von Merz weitere Reformen
18:17Klöckner mahnt "ordentlichen" Umgang mit Steuergeld an
17:51Dax lässt nach - Kursrutsch bei Airbus
17:35Bericht: EU und Großbritannien wollen bis Sommer neue Handelsdeals
17:23Missbrauchsbeauftragte erinnert an Meldepflicht für Schulen
16:41Umweltminister will CO2-Ausstoß für Chemieindustrie billiger machen
15:48CDU-Parteitagsantrag sieht Strafmündigkeit für 12-Jährige vor

Börse

Am Donnerstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.044 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem bereits schwachen Start baute der Dax seine Verluste weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Pflegende Angehörige in Coronakrise häufig überfordert


Senioren mit Rollstuhl / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Pflegende Angehörige fühlen sich in der Coronakrise häufig überfordert. Das ist das Ergebnis einer Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege und der Berliner Charité, über die die FAZ (Dienstagsausgabe) berichtet. Demnach gaben 32 Prozent der Befragten an, dass sich die Pflegesituation wegen Corona verschlechtert habe.

Von zunehmender Hilflosigkeit berichteten 29 Prozent, von steigender Verzweiflung 22 Prozent. Auf dem vorläufigen Höhepunkt der Coronakrise trieb fast jeden Vierten die Sorge um, dass die häusliche Pflege nicht mehr zu schaffen sei. Die Forscher haben zur Zeit des bundesweiten Lockdowns 1.000 pflegende Angehörige befragt. Die Studie macht auch deutlich, warum die Angehörigen so unter Druck geraten sind. Demnach gaben 81 Prozent der Befragten an, dass die gewohnte Unterstützung durch eine Tagespflege-Einrichtung wegen Corona mit einem Mal ganz weggefallen sei; 39 Prozent berichten zudem, dass weitere Gesundheitsdienstleister wie die medizinische Fußpflege die Arbeit eingestellt hätten. Nach Auffassung von Kordula Schulz-Asche, der pflegepolitischen Sprecherin der Grünen-Fraktion im Bundestag, ist es "fatal", wenn die pflegerischen Unterstützungsangebote wegfallen. Die Angehörigen stünden dann plötzlich ohne Hilfe da. "Deshalb machen wir uns dafür stark, dass pflegende Angehörige mit dem Corona-Pflegegeld einen verlässlichen finanziellen Ausgleich erhalten, wenn Betreuungs- und Unterstützungsangebote pandemiebedingt nicht mehr zur Verfügung stehen", sagte Schulz-Asche der FAZ. Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, Erwin Rüddel (CDU), sprach sich ebenfalls für eine solche Lösung aus. "Ich kann mir eine Lohnersatzleistung bei der Pflege vorstellen", sagte Rüddel der FAZ. Diese solle aber nur während einer Pandemie gelten. Die Pflegebeauftragte der SPD-Fraktion im Bundestag, Heike Baehrens, verwies auf bereits beschlossene Verbesserungen. Mitte Mai hat der Bundestag entschieden, dass Angehörige bis zu 20 Arbeitstage zu Hause bleiben können, um die Versorgung nahestehender Pflegebedürftiger neu zu organisieren. Bisher gab es das Pflegeunterstützungsgeld für höchstens zehn Tage. Damit sei es aber nicht getan. "Wir brauchen dringend mehr Angebote im Bereich der Kurzzeitpflege", sagte Baehrens der FAZ. "Pflegende Angehörige tragen oft große Verantwortung für die Gesundheit sowie die emotionale und soziale Situation ihrer pflegebedürftigen Nächsten", sagte Ralf Suhr, Chef des Zentrums für Qualität in der Pflege. Die Stiftung steht dem Verband der Privaten Krankenversicherung nahe. Dass insbesondere die Versorgung von Demenzkranken zu Problemen geführt hat, wundert die Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft an der Berliner Charité, Adelheid Kuhlmey, nicht. "Veränderungen und Stress, die nun gerade vermehrt auftreten, wirken sich für Menschen mit Demenz nachteilig aus", sagte sie. Zudem verstünden viele Demenzkranke die zusätzlichen Hygieneregeln oft nicht, was für pflegende Angehörige besonders belastend sei.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.06.2020 - 06:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung