Donnerstag, 22. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Grüne kritisieren eigene EU-Abgeordnete nach Mercosur-Abstimmung
Experten sorgen sich um deutsche Goldreserven in den USA
Champions League: Bayern gewinnen gegen Saint-Gilloise
Trump verkündet Einigung im Grönland-Konflikt - Keine Strafzölle
LNG-Importe aus den USA erreichen 2025 neuen Höchststand
AfD will eigenen Radiosender starten
Insider: USA sollen Militärbasen auf Grönland übernehmen
Merz betont transatlantische Gemeinsamkeiten im Grönland-Konflikt
Pflege im Heim wird immer teurer
Champions League: Eintracht nach Blamage in Baku ausgeschieden

Newsticker

18:00Grüne kritisieren eigene EU-Abgeordnete nach Mercosur-Abstimmung
17:47Dax legt deutlich zu - Hoffnung auf geopolitische Entspannung
16:59BGH bestätigt Urteil gegen rechtsextreme Kampfsportgruppe weitgehend
16:19Horrorfilm "Sinners" stellt mit 16 Oscar-Nominierungen Rekord auf
15:45Polizei verhindert Anschlag auf Merz` Privatflugzeug
15:08Zahl der Zwangsversteigerungen 2025 weiter gestiegen
14:38Spionagevorwürfe: Russischer Botschaftsmitarbeiter ausgewiesen
14:37CDU wirft Trump "Diskreditierung der Vereinten Nationen" vor
14:08Grünen-Chefin Brantner nennt Mercosur-Abstimmung "Fehler"
13:57Bundesregierung plant Verbot von Inhaltsstoffen in E-Zigaretten
13:31Klingbeil will mit Frankreich über Nuklearwaffen sprechen
13:18BSW-Chef De Masi verteidigt Mercosur-Abstimmung im EU-Parlament
13:07Verdi ruft zu Streiks im Gesundheitswesen auf
12:32Dax am Mittag weiter im Aufwind - Rätseln über Grönlands Rohstoffe
12:24Grönland-Konflikt: Exportwirtschaft nach Trump-Wende erleichtert

Börse

Am Donnerstag hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.856 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Start hielt sich der Dax stabil im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Nettozuwanderung nach Deutschland geht weiter zurück


Frau mit Kopftuch und Frau ohne Kopftuch / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Nettozuwanderung nach Deutschland geht weiter zurück. Im Jahr 2019 zogen rund 327.000 Personen mehr nach Deutschland als aus der Bundesrepublik fortgezogen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. 2018 waren es noch rund 400.000 mehr Zu- als Fortzüge.

Die Nettozuwanderung ging damit im vierten Jahr in Folge zurück. Insgesamt zogen im Jahr 2019 rund 1,559 Millionen Personen aus dem Ausland zu und 1,232 Millionen ins Ausland weg. Dabei werden sowohl ausländische als auch deutsche Staatsbürg erfasst, die das Land verlassen oder nach Deutschland ziehen. Der Rückgang der Nettozuwanderung nach Deutschland im Vergleich zu 2018 ist vor allem auf die verringerte Zuwanderung und erhöhte Auswanderung ausländischer Personen zurückzuführen. 2019 wanderten rund 1,346 Millionen Ausländer nach Deutschland ein (2018: 1,384 Millionen). Demgegenüber wurden 961.000 Fortzüge von nichtdeutschen Staatsangehörigen verzeichnet (2018: 924.000). Der Saldo der Zu- und Fortzüge von EU-Bürgern ging 2019 erneut zurück. Der sogenannte Wanderungsüberschuss nichtdeutscher EU-Staatsangehöriger sank auf 113.000 Personen (2018: 202.000). Dabei nahm die Zahl der Zuzüge um 44.000 Personen ab und die Zahl der Fortzüge um 46.000 Personen zu. Weniger Zuzüge gab es vor allem bei Personen mit polnischer und kroatischer Staatsangehörigkeit. Der Anstieg der Fortzugszahlen ergibt sich vor allem aus einem "EU-Wahl-Effekt", so die Statistiker. Im Rahmen der Europawahl 2019 hatten Meldebehörden in vielen Fällen fortgezogene, aber noch in Deutschland gemeldete EU-Staatsangehörige nachträglich abgemeldet, wenn festgestellt wurde, dass Wahlberechtigte nicht mehr an ihrer registrierten Anschrift gewohnt haben. Die Zahlen der Zuzüge (+6.000 auf 597.000) und Fortzüge (-8.000 auf 325.000) von Personen aus Nicht-EU-Staaten änderten sich im Vergleich zum Vorjahr wenig. Trotz Rückgang der Nettozuwanderung von EU-Bürgern trugen europäische Staatsangehörige mit einem positiven Saldo von 214.000 Personen weiter am meisten zur Nettozuwanderung von nichtdeutschen Personen bei, gefolgt von Staatsangehörigen aus Asien (116.000) und aus Afrika (31.000). Unter den asiatischen Ländern war der Saldo am höchsten für syrische (+31.000) und indische (+22.000) Staatsangehörige. Die Zahl der indischen Zugewanderten stieg über das letzte Jahrzehnt stetig an (von 13.000 im Jahr 2010 auf rund 39.000 im Jahr 2019). Bei der Zu- und Abwanderung deutscher Personen gab es gegenüber 2018 kaum Veränderungen. Der Wanderungsverlust deutscher Staatsbürger lag 2019 bei 58.000 Personen, es sind also 58.000 Deutsche mehr ins Ausland als nach Deutschland gezogen. Die Schweiz, Österreich und die Vereinigten Staaten waren dabei die drei Hauptzielländer von deutschen Auswandernden. Es zogen jeweils 16.000 Deutsche in die Schweiz, 12.000 nach Österreich und 10.000 in die USA. Die Auswanderung von Deutschen in die Vereinigten Staaten erreichte somit ihr niedrigstes Niveau seit 1991. Von 1991 bis 2004 waren die USA das beliebteste Auswanderungsziel. Im Jahr 2005 waren die USA auf den zweiten Platz abgerutscht, 2018 wurden sie von Österreich überholt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 29.06.2020 - 08:12 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung