Donnerstag, 19. Februar 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Am Mittwoch hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.278 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start hielt baute der Dax seine Zugewinne weiter aus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Justizministerin verteidigt Anzeigepflicht für Hassposts
Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) Lambrecht sieht die Meinungsfreiheit durch die geplante Anzeigepflicht für strafbaren Hass in sozialen Netzwerken nicht in Gefahr, im Gegenteil: "Mir geht es um den Schutz der Meinungsfreiheit. Vor allem um den Schutz derjenigen, die durch Hetze und Drohungen eingeschüchtert werden und sich zurückziehen", sagte Lambrecht der "taz" (Mittwochausgabe). Man dürfe "das Feld nicht den Hetzern überlassen, sonst gerät unsere Demokratie in Gefahr", so die Justizministerin. Sie rechnet mit 150.000 zusätzlichen Ermittlungsverfahren pro Jahr, wenn die geplante Anzeigepflicht greift. Bisher müssen soziale Netzwerke rechtswidrige Posts, die von Nutzern gemeldet werden, nur löschen. Künftig müssen sie die Hetz-Posts an das Bundeskriminalamt melden, damit dieses die zuständige Staatsanwaltschaft einschaltet. Die Anzeigepflicht betrifft alle sozialen Netzwerke mit mehr als zwei Millionen Nutzern in Deutschland. Laut Lambrecht sind das Facebook, Youtube, Twitter, Instagramm und Tictoc. Die Ministerin weist auch den Vorwurf zurück, nun entscheide ein US-Unternehmen wie Facebook über die Strafverfolgung in Deutschland. "Das soziale Netzwerk meldet, wenn ein Post wegen eines strafbaren Inhalts gelöscht wurde, nicht mehr und nicht weniger." Ob die Tat angeklagt werde, entscheide die deutsche Staatsanwaltschaft. "Ob die Tat verurteilt wird, entscheidet ein deutsches Gericht", sagte die SPD-Politikerin. Die entsprechende Verschärfung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) soll im Bundestag noch vor der Sommerpause beschlossen werden. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 02.06.2020 - 18:41 Uhr
Andere News
Donald Trump wirft Keir Starmer im Streit übr Diego Garcia »Riesenfehler« vor
Steve Witkoff und Jared Kushner in Genf: Der Schwiegersohn und der Golfbuddy
USA: Verbände klagen gegen Donald Trumps neuestes Anti-Klimaschutz-Vorhaben
Alice Schwarzer im SPIEGEL-Talk: »Sind wir eigentlich im Irrenhaus?«
Bundespräsident: Schwarz-Rot will neues Staatsoberhaupt am 30. Januar 2027 wählen lassen
| ||