Der Dax hat sich am Dienstag nach einem schwachen Start bis zum Mittag in den grünen Bereich gedreht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 23.630 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Eon, RWE und die Hannover Rück, am Ende Rheinmetall, die Deutsche Bank und Scout24. [Weiter...]
Friedrich Merz / Foto: über dts Nachrichtenagentur
CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz hat sich entsetzt über die Ausschreitungen bei den Protesten gegen Polizeigewalt in den USA geäußert. "Man sieht in Amerika, wie gering der gesellschaftliche Zusammenhalt ist und wie groß der latente Rassismus in der Gesellschaft nach wie vor ist", sagte er im RTL/n-tv-"Frühstart". Merz, langjähriger Vorsitzender der Atlantik-Brücke, stellte klar: "Politisch überzeugt mich die Führung in Amerika überhaupt nicht."
Der CDU-Politiker stellte die inneren Vorgänge in den USA in einen größeren Zusammenhang. "Amerika verabschiedet sich mehr und mehr aus der internationalen Verantwortung. Das ist eine wirklich besorgniserregende innenpolitische aber auch außenpolitische Situation." Der Bundesregierung machte er wenig Hoffnung auf eine Besserung der Situation. "Selbst, wenn es einen Regierungswechsel in diesem Jahr in Amerika geben sollte, es wird danach nicht alles wieder gut. Europa muss selbst laufen lernen, wir müssen stärker werden." Die Vereinigten Staaten blieben zwar ein Partner, aber gerade mit Blick auf die militärische Abhängigkeit von den USA sagte Merz: "Wir müssen mehr für uns selbst tun. Unabhängig davon, wer Präsident in den USA ist."