Dienstag, 02. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Röwekamp kritisiert Pistorius wegen Wehrdienst-Regelung
Euroraum-Inflationsrate im Mai bei 3,2 Prozent
Dax weiter im Plus - Nahost-Konflikt bleibt größtes Risiko
AfD schließt Bündnisse mit BSW im Osten nicht aus
Warken will Honorarkürzung für Psychotherapeuten nicht beanstanden
US-Börsen fester - Hoffnung auf Deeskalation in Nahost
Materialknappheit in der Industrie verschärft sich
SPD droht mit Blockade bei GKV-Reform
Besichtigung des Kölner Doms soll künftig zwölf Euro kosten
Warken will Pflegeausgaben stärker auf Prävention ausrichten

Newsticker

20:54Neue dänische Regierung verspricht Grönland Loyalität
20:30Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (02.06.2026)
20:17Indische Armee will 500.000 Soldaten für Drohnenkrieg ausbilden
20:13Strack-Zimmermann: Kandidatur sollte Austritte aus FDP verhindern
19:23Wagenknecht will AfD mit wechselnden Mehrheiten miteinbeziehen
19:00Söder und Linnemann sollen bei Seeheimer-Veranstaltung auftreten
18:44Bericht: Belegschaft des Wirtschaftsministeriums kritisiert Reiche
18:20Bearbeitungsdauer für Steuererklärungen in vielen Ländern gestiegen
18:01Schnieder schließt Verlängerung von Tankrabatt nicht aus
17:49Auswertung: Zinskosten belasten EU-Staaten deutlich
17:42Dax legt zu - Infineon-Aktien gefragt
16:47SPD reagiert zurückhaltend auf Selbstbestimmungsgesetz-Vorstoß
16:19Krieg verschärft Irans Wasserkrise
16:00Marine hält Minensuchboot für Hormus-Einsatz bereit
15:54Grüne kritisieren UN-Sicherheitsrats-Kandidatur als "halbherzig"

Börse

Am Dienstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.124 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax Nachmittag einen Teil seiner Zugewinne wieder ab. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Habeck wirft Regierung schwere Versäumnisse in Coronakrise vor


Menschen in einer Corona-Warteschlange / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Grünen-Chef Robert Habeck wirft der Bundesregierung schwere Versäumnisse in der Corona-Politik vor und sieht die Autorität der Kanzlerin zerstört. "Auf fast tragische Weise haben einzelne Ministerpräsidenten ihre Autorität zerstört, weil sie vorgeprescht und ohne Abstimmung eigene Wege gegangen sind", sagte Habeck dem "Tagesspiegel". Es sei Angela Merkel "zuletzt nicht mehr gelungen, den Sinn der Entbehrungen und Einschränkungen zu erklären".

Die Bundesregierung habe ein Machtvakuum aufkommen lassen, viele Bundesländer hätten deshalb ihr Heil in eigenen Entscheidungen gesucht. "Dadurch wurde Vertrauen verspielt", kritisierte Habeck. Der Grünen-Chef warf der Regierung zudem vor, die Instrumente für eine zielgerichtete Bekämpfung des Virus zu lange nicht auf den Weg gebracht zu haben. "Auf die Corona-App, die für Ostern versprochen war, warten wir noch immer, noch immer ist nicht klar, wer wirklich für die Pandemiewirtschaft verantwortlich ist." Außerdem habe sie den Bürgern keine Perspektive aufgezeigt. "Dann hätte man nach einheitlichen Kriterien der regionalen Lage angepasst gemeinsam vorgehen können." Habeck äußerte Zweifel daran, dass die Kanzlerin noch die Kraft für mutige Entscheidungen in der Klimapolitik aufbringen könne. Die Europäische Kommission habe gerade eine sehr gute Biodiversitätsstrategie vorgestellt, die Klima- und Artenschutz in der Landwirtschaft voranbringen würde. "Die Kanzlerin müsste das zu einem zentralen Ziel der deutschen Ratspräsidentschaft machen. Wir werben dafür, aber ich bezweifle, dass sie den Mut hat, sich gegen die Widerstände in den eigenen Reihen durchzusetzen", sagte Habeck. Dabei seien die Deutschen viel weiter, als die CDU denke. Scharfe Kritik übte Habeck auch am Rettungspaket für die Lufthansa. "Neun Milliarden Euro sollen ausgegeben werden, ohne dass die Lufthansa verbindlich darlegen muss, wie der Ausstoß von Treibhausgasen verringert wird. Die deutschen Steuerzahler retten einen Konzern, der dem Gemeinwohl nichts zurückgibt", sagte er. Das sei "wirklich schlecht verhandelt". Frankreich habe es mit Air France besser gemacht.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 31.05.2020 - 12:06 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung