Donnerstag, 19. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Gesetzliche Pflicht zur E-Patientenakte bleibt ohne Kontrolle
Bahn meldet Cyberattacke als Grund für IT-Störung
Umfrage: Viele Gastronomen wollen Preise erhöhen
Dax startet im Plus - Nervosität hält an
Kokain-Kartelle weichen zunehmend auf kleinere Nordseehäfen aus
Warken kündigt Verbesserungen bei E-Patientenakte an
Fachkräftesituation entspannt sich etwas
US-Historiker fürchtet Untergrabung von Kongresswahlen durch Trump
Melynk zweifelt am Friedenswillen Russlands
Hausärzte halten E-Patientenakte für wenig praxistauglich

Newsticker

00:01SPD-Frauen machen Parität zur Bedingung für Wahlrechtsreform
00:00CDU-Arbeitnehmerflügels mahnt Kurskorrektur in Sozialdebatte an
00:00Merz erwägt Gesetzesverschärfung gegen Vetternwirtschaft
00:00Rhein drängt auf Senkung der Körperschaftsteuer ab 2027
00:00Merz sieht kaum Chancen für rasche Beendigung des Ukraine-Krieges
00:00Schnitzer kritisiert Unions-Vorschlag für Steuerentlastungen
23:02CL-Playoffs: Leverkusen gewinnt Hinspiel bei Olympiakos
22:25US-Börsen legen zu - Fed uneins über Zinspfad
22:00Laumann kritisiert Schwarz-Rot für Vielzahl an Einzelforderungen
21:40Mittelstandsunion will mittlere und gehobene Einkommen entlasten
21:08Schwarzer erwartet von Weidel-Kanzlerschaft Ermutigung von Frauen
20:19Ministerin will "Kriseninstrument" für die Gasversorgung
20:10Schwarz-Rot will Bundespräsidenten am 30. Januar 2027 wählen lassen
19:55Reiche verteidigt Kürzungspläne für erneuerbare Energien
18:52US-Historiker fürchtet Untergrabung von Kongresswahlen durch Trump

Börse

Am Mittwoch hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.278 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start hielt baute der Dax seine Zugewinne weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Konjunkturprogramm soll bis zu 80 Milliarden Euro umfassen


Wegen Coronakrise geschlossener Laden / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das Konjunkturprogramm, das Union und SPD am Dienstag im Koalitionsausschuss beschließen wollen, soll nach Informationen der "Bild am Sonntag" aus Regierungskreisen ein Gesamtvolumen von 75 bis 80 Milliarden Euro umfassen. Der Bund soll danach den Großteil mit "deutlich über 60 Milliarden" übernehmen, den Rest tragen die Länder. Die 100-Milliarden-Euro-Grenze, die der CSU-Vorsitzende Markus Söder zur Obergrenze erklärte hatte, soll "klar unterschritten" werden.

Aktuell arbeitet das Bundesfinanzministerium an einem Maßnahmenkatalog. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) drängt laut BamS-Bericht vor allem auf drei Forderungen: Die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes von derzeit 12 auf 24 Monate, die Zahlung eines einmaligen Kinderbonus in Höhe von 300 Euro pro Kind sowie ein Rettungspaket für die Kommunen, das neben einer Altschuldenregelung auch vorsieht, dass der Bund und Länder je zur Hälfte die eingebrochenen Gewerbesteuereinnahmen ersetzen. Allerdings soll die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes von 60 auf bis zu 80 Prozent höchstwahrscheinlich nicht verlängert werden. Die Corona-Pandemie hat den Staat nach einer Berechnung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) insgesamt 287,5 Milliarden Euro gekostet. Bund, Länder und Kommunen hätten bereits bisher 192,9 Milliarden Euro Mehrausgaben getätigt und gleichzeitig Mindereinnahmen von 94,6 Milliarden Euro verkraften müssen. Die Schuldenquote ist laut IW auf 79,9 Prozent gestiegen. Direktor Michael Hüther forderte in "Bild am Sonntag", dass das jetzt zu beschließende Konjunkturprogramm eine Größe von mindestens 100 Milliarden Euro umfassen müsse, mit weniger würden keine Effekte erzielt. "Wichtig ist dabei eine zeitliche Befristung: Die Hilfen dürfen nicht über den Herbst hinausgehen." Hüther betonte, der Lockdown sei außerordentlich gewesen, sodass es darauf nur außerordentliche politische Antworten geben könne: "Wenn wir jetzt nichts tun, sparen wir vielleicht kurzfristig Geld, würden aber langfristig in eine enorme Arbeitslosigkeit schlittern. Das wäre wesentlich teurer für den Staat."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 31.05.2020 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung