Mittwoch, 23. September 2020
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Grüne und Linke für schärfere Regeln gegen AfD-Maskenverweigerer
EU-Staaten stellen sich hinter Gaia-X
Reul: Hinweise auf weitere Grenzüberschreitungen durch Polizisten
Bericht: Illegale Pestizide auf Grenzmarkt in Polen verkauft
EU-Sozialkommissar: Alterung der Bevölkerung nicht unterschätzen
Niedersachsens Innenminister kritisiert Schwächung von Frontex
Eurostat: Deutlich weniger Asylbewerber in EU
Umfrage: 68 Prozent hatten Corona-Warn-App noch nie installiert
Pflegeversicherung verzeichnet geringere Finanzpolster
Hennig-Wellsow hält Hartz-IV-Abschaffung mit Scholz für möglich

Newsticker

23:00EU-Kommissarin: "Aufnahme von Flüchtlingen bleibt immer freiwillig"
22:08US-Börsen lassen kräftig nach - Goldpreis stark im Rückwärtsgang
21:24RKI erklärt Gebiete in elf EU-Ländern zu Risikogebieten
20:53Slowakische Präsidentin für Solidarität bei möglichem Impfstoff
19:35Lammert bemängelt Einsatz von EU-Wiederaufbaufonds
19:17Umfrage: Gesundheitsämter verfolgen Kontaktpersonen unterschiedlich
19:01Ärzte ohne Grenzen gegen Migrationsplan der EU-Kommission
19:01Hofreiter mahnt Tesla zu "fairen Arbeitsbedingungen"
18:32Sea-Watch kritisiert Plan für EU-Asylreform
18:29Lottozahlen vom Mittwoch (23.09.2020)
17:38DAX legt zu - Adidas kräftig im Plus
17:14Rechnungshof prüft Maskenkauf der Bundesregierung
16:44Wissenschaftler beklagen "Diffamierungsindustrie"
16:32Seehofer befürwortet EU-Asylvorschläge
16:00Lambsdorff fordert im Fall Nawalny konkrete Taten

Börse

Am Mittwoch hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.642,97 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,39 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Marktbeobachtern zufolge konnten Aktien von Adidas von den guten Nike-Quartalszahlen profitieren. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Logistikunternehmer Kühne erwartet harte Einschnitte im Konzern


Lkw / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Unternehmer und Verwaltungsratsmitglied des Logistikdienstleisters Kühne + Nagel, Klaus-Michael Kühne, rechnet mit weitreichenden Folgen der Coronakrise für den Konzern. "Es könnte sein, dass die Gruppe am Ende 20 bis 25 Prozent weniger Mitarbeiter haben wird als vorher", sagte Kühne der "Welt" (Samstagsausgabe). Derzeit beschäftigt der Konzern Kühne + Nagel weltweit rund 83.000 Mitarbeiter.

Betreffen werde der Abbau vor allem die gewerbliche Beschäftigung in den Lagerhallen. "Wir werden kleiner aus der Krise herauskommen, als wir es vorher waren. Es wird einen Abschmelzungsprozess und eine Re-Dimensionierung geben", so der Unternehmer weiter. Das Ergebnis der Gruppe werde in jedem Fall deutlich schlechter ausfallen als im vergangenen Jahr. Als Privatmann betreibt Kühne zwei Luxushotels auf Mallorca und in Hamburg. Das "Fontenay" in der Hansestadt war bis vor Kurzem noch geschlossen und die Mitarbeiter befanden sich zu 90 Prozent in Kurzarbeit. "Ich gehe davon aus, dass es direkte Staatshilfen für die Hotellerie geben wird. Das ist die von der Krise am stärksten gebeutelte Branche", sagte Kühne. Bei Häusern aus der Luxusklasse werde es sicher Abstriche geben. "Aber ich rechne fest mit Hilfen aus der Bundeskasse", so der Unternehmer weiter. Der zuständige Verband Dehoga sei leider nicht sehr wirkungsvoll und habe bislang bei dem Thema nicht viel erreicht. Ansonsten beunruhigen den Unternehmer Kühne die Milliarden-Hilfen des Staates eher. "Die Dimensionen schrecken mich schon, wenn Finanzminister Olaf Scholz von einer Bazooka spricht, ohne dies zu substantiieren. Seine Partei die SPD ist eher für das Schuldenmachen als für gutes Wirtschaften bekannt. Das macht mir große Sorgen", sagte Kühne der "Welt". Man dürfe das Schuldenmachen jetzt nicht übertreiben und damit inflationäre Zeiten heraufbeschwören. Der Unternehmer äußerte sich auch zu der Aussage von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) zur unantastbaren Würde des Menschen und zum Sterben: "Beim zweiten Hinsehen gebe ich Herrn Schäuble recht. Das Leben ist eine vielfältige Erscheinung, es gilt, die Balance zu halten." Man könne die "medizinischen Großtaten nicht einseitig in das Zentrum allen Tuns stellen. Dann verkümmert der Rest des Lebens", so Kühne.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 23.05.2020 - 05:00 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung