Sonntag, 22. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Verivox: Heizkosten liegen weiter 43 Prozent über Vorkrisenniveau
Ministerium drängt Bahn zu schneller Reparatur kaputter Rolltreppen
Grimm spricht sich für weniger Kündigungsschutz aus
Malmendier droht aus Wirtschaftsweisen auszuscheiden
Bas hat bislang Arbeitnehmer kaum vor Ort besucht
Commerzbank-Chefin Orlopp: "Größe allein ist kein Wert"
Schnitzer wirft Regierung fehlenden Reformwillen vor
Solidaritäts-Flaggen für Ukraine schon am 23. Februar
Regierung fehlt Überblick über Ausreise von Kurzzeit-Arbeitskräften
Merz verteidigt harte Haltung bei Schuldenbremse

Newsticker

00:00Mehrheit hält Kinder in Deutschland für nicht mehr bezahlbar
00:00SPD will Social-Media-Verbot schnell im Bundestag beschließen
00:00Dobrindt will Arbeitsverbot für Asylbewerber kippen
00:00Zwei Drittel würden wieder so wählen wie bei Bundestagswahl
22:492. Bundesliga: Schalke gewinnt turbulent gegen Magdeburg
21:53Olympia: Gold und Silber für Deutschland im Zweierbob
21:47++ EILMELDUNG ++ Gold für Deutschland im Zweierbob sicher
20:311. Bundesliga: Leipzig und Dortmund unentschieden
19:28Lottozahlen vom Samstag (21.02.2026)
18:02Merz sieht Parteitagsbesuch von Angela Merkel als "Bereicherung"
17:54Merz verteidigt harte Haltung bei Schuldenbremse
17:351. Bundesliga: Leverkusen verliert bei Union, Bayern solide
17:26Trump kündigt neuen 15-Prozent-Zoll an
16:09Heftige Kritik aus SPD an CDU-Beschluss zur Schuldenbremse
15:002. Bundesliga: Darmstadt und Elversberg legen an Tabellenspitze vor

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.261 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start hielt sich der Dax zunächst stabil im Plus. Am späten Nachmittag konnte der Index seine Zugewinne weiter ausbauen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Logistikunternehmer Kühne erwartet harte Einschnitte im Konzern


Lkw / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Unternehmer und Verwaltungsratsmitglied des Logistikdienstleisters Kühne + Nagel, Klaus-Michael Kühne, rechnet mit weitreichenden Folgen der Coronakrise für den Konzern. "Es könnte sein, dass die Gruppe am Ende 20 bis 25 Prozent weniger Mitarbeiter haben wird als vorher", sagte Kühne der "Welt" (Samstagsausgabe). Derzeit beschäftigt der Konzern Kühne + Nagel weltweit rund 83.000 Mitarbeiter.

Betreffen werde der Abbau vor allem die gewerbliche Beschäftigung in den Lagerhallen. "Wir werden kleiner aus der Krise herauskommen, als wir es vorher waren. Es wird einen Abschmelzungsprozess und eine Re-Dimensionierung geben", so der Unternehmer weiter. Das Ergebnis der Gruppe werde in jedem Fall deutlich schlechter ausfallen als im vergangenen Jahr. Als Privatmann betreibt Kühne zwei Luxushotels auf Mallorca und in Hamburg. Das "Fontenay" in der Hansestadt war bis vor Kurzem noch geschlossen und die Mitarbeiter befanden sich zu 90 Prozent in Kurzarbeit. "Ich gehe davon aus, dass es direkte Staatshilfen für die Hotellerie geben wird. Das ist die von der Krise am stärksten gebeutelte Branche", sagte Kühne. Bei Häusern aus der Luxusklasse werde es sicher Abstriche geben. "Aber ich rechne fest mit Hilfen aus der Bundeskasse", so der Unternehmer weiter. Der zuständige Verband Dehoga sei leider nicht sehr wirkungsvoll und habe bislang bei dem Thema nicht viel erreicht. Ansonsten beunruhigen den Unternehmer Kühne die Milliarden-Hilfen des Staates eher. "Die Dimensionen schrecken mich schon, wenn Finanzminister Olaf Scholz von einer Bazooka spricht, ohne dies zu substantiieren. Seine Partei die SPD ist eher für das Schuldenmachen als für gutes Wirtschaften bekannt. Das macht mir große Sorgen", sagte Kühne der "Welt". Man dürfe das Schuldenmachen jetzt nicht übertreiben und damit inflationäre Zeiten heraufbeschwören. Der Unternehmer äußerte sich auch zu der Aussage von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) zur unantastbaren Würde des Menschen und zum Sterben: "Beim zweiten Hinsehen gebe ich Herrn Schäuble recht. Das Leben ist eine vielfältige Erscheinung, es gilt, die Balance zu halten." Man könne die "medizinischen Großtaten nicht einseitig in das Zentrum allen Tuns stellen. Dann verkümmert der Rest des Lebens", so Kühne.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 23.05.2020 - 05:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung