Mittwoch, 11. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax schließt knapp unter 25.000er-Marke
Rennrodlerin Taubitz holt Olympia-Gold
SPD-Haushälter dringt auf zeitnahe FCAS-Entscheidung
Lufthansa-Crews streiken am Donnerstag
Fast jedes zweite Asylverfahren beim Bamf reißt Zeitvorgabe der EU
AfD-Politiker Lucassen will militärische Führungsrolle Deutschlands
Rufe nach Konsequenzen aus Dunkelfeldstudie zu Gewalt
Merkel will auf CDU-Parteitag keine Rede halten
Citigroup erwartet anhaltenden KI-Börsenboom
Deutschland macht Fortschritte bei Energiewende

Newsticker

14:07Nach Grönland-Streit: Nato startet Mission "Arctic Sentry"
13:49EFI-Gutachten: Expertenkommission übergibt Empfehlungen an Kanzler
13:09Kabinett beschließt Gesetzesänderung für mehr Barrierefreiheit
13:00Gesundheitsministerin erwägt Gebühr für Patienten ohne Überweisung
12:35Dax am Mittag weiter im Minus - Ölpreis steigt deutlich
12:25Grüne bemängeln vakanten Botschafterposten in Kiew
12:20Bundesregierung beschließt Durchführungsgesetz zur KI-Verordnung
12:12GKV klagt gegen Leistungsübernahme für Bürgergeldempfänger
11:57Benzinpreis steigt weiter - Diesel etwas billiger
11:31DIHK pocht auf Maßnahmen für höhere Wettbewerbsfähigkeit der EU
10:45Großbritannien will 1.000 weitere Soldaten nach Norwegen verlegen
10:28Luftqualität: EU-Grenzwerte erfüllt - WHO-Empfehlung verfehlt
09:45Unionsfraktion begrüßt Merkel-Besuch auf CDU-Parteitag
09:37Dax startet mit Verlusten - Siemens Energy gefragt
09:29Citigroup erwartet anhaltenden KI-Börsenboom

Börse

Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem bereits verhaltenen Start bis zum Mittag unter Schwankungen weiter im roten Bereich bewegt. Um 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.956 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy und Vonovia, am Ende Scout 24, Zalando und die Commerzbank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Logistikunternehmer Kühne erwartet harte Einschnitte im Konzern


Lkw / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Unternehmer und Verwaltungsratsmitglied des Logistikdienstleisters Kühne + Nagel, Klaus-Michael Kühne, rechnet mit weitreichenden Folgen der Coronakrise für den Konzern. "Es könnte sein, dass die Gruppe am Ende 20 bis 25 Prozent weniger Mitarbeiter haben wird als vorher", sagte Kühne der "Welt" (Samstagsausgabe). Derzeit beschäftigt der Konzern Kühne + Nagel weltweit rund 83.000 Mitarbeiter.

Betreffen werde der Abbau vor allem die gewerbliche Beschäftigung in den Lagerhallen. "Wir werden kleiner aus der Krise herauskommen, als wir es vorher waren. Es wird einen Abschmelzungsprozess und eine Re-Dimensionierung geben", so der Unternehmer weiter. Das Ergebnis der Gruppe werde in jedem Fall deutlich schlechter ausfallen als im vergangenen Jahr. Als Privatmann betreibt Kühne zwei Luxushotels auf Mallorca und in Hamburg. Das "Fontenay" in der Hansestadt war bis vor Kurzem noch geschlossen und die Mitarbeiter befanden sich zu 90 Prozent in Kurzarbeit. "Ich gehe davon aus, dass es direkte Staatshilfen für die Hotellerie geben wird. Das ist die von der Krise am stärksten gebeutelte Branche", sagte Kühne. Bei Häusern aus der Luxusklasse werde es sicher Abstriche geben. "Aber ich rechne fest mit Hilfen aus der Bundeskasse", so der Unternehmer weiter. Der zuständige Verband Dehoga sei leider nicht sehr wirkungsvoll und habe bislang bei dem Thema nicht viel erreicht. Ansonsten beunruhigen den Unternehmer Kühne die Milliarden-Hilfen des Staates eher. "Die Dimensionen schrecken mich schon, wenn Finanzminister Olaf Scholz von einer Bazooka spricht, ohne dies zu substantiieren. Seine Partei die SPD ist eher für das Schuldenmachen als für gutes Wirtschaften bekannt. Das macht mir große Sorgen", sagte Kühne der "Welt". Man dürfe das Schuldenmachen jetzt nicht übertreiben und damit inflationäre Zeiten heraufbeschwören. Der Unternehmer äußerte sich auch zu der Aussage von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) zur unantastbaren Würde des Menschen und zum Sterben: "Beim zweiten Hinsehen gebe ich Herrn Schäuble recht. Das Leben ist eine vielfältige Erscheinung, es gilt, die Balance zu halten." Man könne die "medizinischen Großtaten nicht einseitig in das Zentrum allen Tuns stellen. Dann verkümmert der Rest des Lebens", so Kühne.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 23.05.2020 - 05:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung