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US-Sicherheitsberater verteidigt Ausstieg aus "Open-Skies"-Abkommen
Der neue Nationale Sicherheitsberater der USA, Robert O`Brien, hat den Ausstieg seines Landes aus dem "Open-Skies"-Abkommen verteidigt. "Die Russen verletzten den Vertrag systematisch, indem sie amerikanischen und verbündeten Flugzeugen Überflüge verweigerten", sagte O`Brien der "Bild-Zeitung" (Samstagsausgabe). Zugleich habe Russland seinerseits Überflüge genutzt, "um zivile Einrichtungen zu überfliegen, das Weiße Haus, Camp David und einen Golfplatz, auf dem sich auch der Präsident aufhält", so der US-Sicherheitsberater weiter. "Es war ein offener Himmel wenn es um die Vereinigten Staaten ging, aber ein gesperrter Himmel wenn es um Russland ging", sagte O`Brien. Den Partnern der USA sicherte er Unterstützung zu. "Wir werden alles tun, um den Verlust an Erkenntnissen auszugleichen, den unsere Verbündeten durch den Rückzug aus dem Vertrag erleiden. Solange die Vertragsverletzungen nicht aufhören, können wir nicht mit diesem einseitigen Vertrag weitermachen", so der US-Sicherheitsberater weiter. US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag verkündet, sein Land werde wegen der russischen Verstöße gegen "Open Skies" aus dem Abkommen aussteigen. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 23.05.2020 - 00:00 Uhr
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