Freitag, 17. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Lula kritisiert Trump scharf für Krieg gegen den Iran
Innenministerium nutzte Haber-Verfahren im vergangenen Jahr 51 Mal
Dax legt zu - Aktien von Brenntag und Scout 24 gefragt
Roth plädiert für mehr Trainerinnen in der Männer-Bundesliga
Reiche will Industriestrompreis bürokratiearm umsetzen
Ifo: Zinssorgen belasten Geschäftsklima im Wohnungsbau
BKA registriert Rekordzahl politisch motivierter Straftaten
Hormus-Mission: Regierung bietet Teilnahme von Minenjagdbooten an
Merz will "Entlastungsprämie" auch 2027 gelten lassen
Gesundheitsministerium will bei Krankengeld und Zahnersatz kürzen

Newsticker

13:56Regierungssprecher: Abschaffung von Feiertag ist "Spekulation"
13:48Hagedorn wird neue Staatssekretärin im Bundesumweltministerium
13:22Bundeswehr weitet Einsatz ukrainischer Ausbilder in Deutschland aus
13:04Kerosin-Knappheit: Verbraucherschützer warnen vor Insolvenzen
12:35Dax notiert am Mittag fester - wenig Möglichkeit zum Abwarten
11:58Expertin: US-Vorgehen in Straße von Hormus verletzt Völkerrecht
11:01Linke kritisiert Warken-Reform als "Mogelpackung"
10:40Kein Bundesland will bislang Entlastungsprämie von 1.000 Euro zahlen
10:08SPD nennt Voraussetzungen für Bundeswehreinsatz im Iran-Krieg
09:32Dax startet zurückhaltend - Energie und Zinsen drücken Stimmung
09:00Kontroverse um neue Sicherheitsmaßnahmen im Verteidigungsministerium
08:27Gastgewerbeumsatz stagniert im Februar
08:11Deutlich mehr Baugenehmigungen für Wohnungen im Februar
08:07Studie: Tankrabatt erreicht kaum Bedürftige und erhöht Nachfrage
07:55Ifo: Zinssorgen belasten Geschäftsklima im Wohnungsbau

Börse

Der Dax hat sich am Freitag nach einem zurückhaltenden Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter ins Plus bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.320 Punkten berechnet, 0,7 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Zahlreiche Bundesländer lockern Strafvollzug wegen Corona


Gefängnis / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Neben Nordrhein-Westfalen haben auch viele andere Bundesländer ihren Strafvollzug wegen des Corona-Ausbruchs kurzfristig gelockert. Das ergab eine Umfrage des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Freitagausgaben) unter den Justizministerien der Länder. So hat Baden-Württemberg die Vollstreckung von sogenannten Ersatzfreiheitsstrafen für drei Monate aufgeschoben, wie ein Ministeriumssprecher dem RND sagte.

Ersatzfreiheitsstrafen greifen bei Verurteilungen zu Geldstrafen, wenn diese nicht gezahlt werden – etwa weil ein Schwarzfahrer seine Geldstrafe nicht zahlen kann. "Die Vollstreckung dieser meist sehr kurzen Ersatzfreiheitsstrafen verursacht einen hohen Durchlauf in den Justizvollzugsanstalten", sagte der Sprecher. "Vorläufig werden diese Personen deshalb nicht zum Haftantritt geladen." Außerdem werden die Staatsanwaltschaften des Landes zunächst bis Mitte Juni auch die Vollstreckung von bis zu sechsmonatigen Freiheitsstrafen aufschieben. Dabei handele es sich nicht um Amnestie, so der Sprecher. "Die betroffenen Personen, die die kommenden Tage zum Strafantritt geladen worden wären, müssen weiter mit einer Vollstreckung ihrer Freiheitsstrafe rechnen." Auch in Bayern werden Personen, die eine Ersatzfreiheitsstrafe, einen Jugendarrest oder eine Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten verbüßen müssen, erst zu einem späteren Zeitpunkt zum Haftantritt geladen, teilte eine Sprecherin dem RND mit. Das Justizministerium von Rheinland-Pfalz erklärte, Strafunterbrechungen bei Freiheitsstrafen auf Antrag der Justizvollzuganstalt und nach Einzelfallentscheidung der jeweiligen Staatsanwaltschaft genehmigen zu wollen. Davon ausgenommen seien Verurteilte, die wegen Körperverletzung, Raub, Totschlag, Mord, Sexualdelikten oder Brandstiftung inhaftiert sind, und solche, die noch nicht zwei Drittel ihrer Haftstrafe verbüßt haben. Zudem würden neue Ersatzfreiheitsstrafen aufgeschoben und bereits laufende Ersatzfreiheitsstrafen im Einzelfall unterbrochen. "Aufgrund dieser Vorgehensweise wurden bisher 18 Gefangene entlassen", sagte ein Sprecher dem RND. Auch in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sollen nach Auskunft der dortigen Justizministerien vorerst keine Ersatzfreiheitsstrafen mehr angetreten werden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 27.03.2020 - 05:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung