Mittwoch, 13. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Peter Wohlleben warnt vor Aerosol-Gefahr auf öffentlichen Toiletten
Rassemblement National distanziert sich von AfD
Koalitionsausschuss berät über Entlastungen und Reformfahrplan
Neuer Siemens-Chefkontrolleur bekommt Rückendeckung
VDA: 225.000 Jobs in Autoindustrie bis 2035 bedroht
Dax lässt deutlich nach - Nervosität wegen Nahost-Konflikt bleibt
DAK fordert Übertragung von GKV-Sparmaßnahmen auf Beamte
GKV-Ausgaben steigen 2026 deutlich stärker als Einnahmen
Bas verzichtet bei DGB-Rede auf scharfe Angriffe gegen Merz
Bundesbankchef spricht sich für Zinserhöhung aus

Newsticker

12:35Dax am Mittag im Plus - Rheinmetall erneut Schlusslicht
12:23Kabinett beschließt Reform des Heizungsgesetzes
12:12Umfrage: AfD in Mecklenburg-Vorpommern vorn - CDU stürzt ab
12:05Özdemir zum Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg gewählt
12:01++ EILMELDUNG ++ Cem Özdemir zum Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg gewählt
11:44Merz lädt Sozialpartner in Koalitionsausschuss ein
11:26AfD Baden-Württemberg schlägt Hagel als Ministerpräsident vor
11:04Gericht hält Verpackung kleinerer Milka-Tafeln für irreführend
10:34Dröge rechnet mit vorzeitigem Koalitions-Aus
10:29Studie: Väter übernehmen weniger Versorgungstätigkeiten für Kinder
10:06Grüne kritisieren geplantes Heizungsgesetz scharf
09:44Bericht: AfD-Abgeordnete planen Reise zu Putin-Forum
09:42Koalition beerdigt "Entlastungsprämie"
09:31Dax startet freundlich - Merck-Aktien gefragt
09:12Grüne fordern Senkung der Stromsteuer und lehnen Tankrabatt ab

Börse

Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem bereits freundlichen Start in den Handelstag bis zum Mittag im Plus gehalten. Um 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.105 Punkten berechnet, 0,6 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Papiere von Merck, Scout 24 und Infineon. Am Tabellenende fanden sich die Aktien von GEA, Fresenius und Rheinmetall wieder. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Zahlreiche Bundesländer lockern Strafvollzug wegen Corona


Gefängnis / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Neben Nordrhein-Westfalen haben auch viele andere Bundesländer ihren Strafvollzug wegen des Corona-Ausbruchs kurzfristig gelockert. Das ergab eine Umfrage des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Freitagausgaben) unter den Justizministerien der Länder. So hat Baden-Württemberg die Vollstreckung von sogenannten Ersatzfreiheitsstrafen für drei Monate aufgeschoben, wie ein Ministeriumssprecher dem RND sagte.

Ersatzfreiheitsstrafen greifen bei Verurteilungen zu Geldstrafen, wenn diese nicht gezahlt werden – etwa weil ein Schwarzfahrer seine Geldstrafe nicht zahlen kann. "Die Vollstreckung dieser meist sehr kurzen Ersatzfreiheitsstrafen verursacht einen hohen Durchlauf in den Justizvollzugsanstalten", sagte der Sprecher. "Vorläufig werden diese Personen deshalb nicht zum Haftantritt geladen." Außerdem werden die Staatsanwaltschaften des Landes zunächst bis Mitte Juni auch die Vollstreckung von bis zu sechsmonatigen Freiheitsstrafen aufschieben. Dabei handele es sich nicht um Amnestie, so der Sprecher. "Die betroffenen Personen, die die kommenden Tage zum Strafantritt geladen worden wären, müssen weiter mit einer Vollstreckung ihrer Freiheitsstrafe rechnen." Auch in Bayern werden Personen, die eine Ersatzfreiheitsstrafe, einen Jugendarrest oder eine Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten verbüßen müssen, erst zu einem späteren Zeitpunkt zum Haftantritt geladen, teilte eine Sprecherin dem RND mit. Das Justizministerium von Rheinland-Pfalz erklärte, Strafunterbrechungen bei Freiheitsstrafen auf Antrag der Justizvollzuganstalt und nach Einzelfallentscheidung der jeweiligen Staatsanwaltschaft genehmigen zu wollen. Davon ausgenommen seien Verurteilte, die wegen Körperverletzung, Raub, Totschlag, Mord, Sexualdelikten oder Brandstiftung inhaftiert sind, und solche, die noch nicht zwei Drittel ihrer Haftstrafe verbüßt haben. Zudem würden neue Ersatzfreiheitsstrafen aufgeschoben und bereits laufende Ersatzfreiheitsstrafen im Einzelfall unterbrochen. "Aufgrund dieser Vorgehensweise wurden bisher 18 Gefangene entlassen", sagte ein Sprecher dem RND. Auch in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sollen nach Auskunft der dortigen Justizministerien vorerst keine Ersatzfreiheitsstrafen mehr angetreten werden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 27.03.2020 - 05:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung