Mittwoch, 20. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Uniper-Chef begrüßt Verkaufspläne des Bundes
Studie: Studenten nutzen KI mit gemischten Gefühlen
SPD-Politiker fordern eine Billion Euro Privatkapital für KI
Deutschland und Frankreich wollen Pharmaindustrie stärken
Dax baut Gewinne aus - Lage im Nahen Osten bleibt fragil
Makejew sieht neue Qualität der Kooperation mit Deutschland
Wehrbeauftragter fordert schnelles Ende des Beförderungsstopps
Dax startet im Plus - Zinsen bleiben großes Thema
Haus in Görlitz eingestürzt - Suche nach drei Vermissten
Waldzustand hat sich stabilisiert

Newsticker

03:00Grünen-Politiker kritisiert Dobrindts Zivilschutz-Pläne
02:00EVP-Chef Weber: "Europa muss Atommacht werden"
01:00Wirtschaftsweiser Truger warnt vor Kommunal-Kollaps
00:01Grüne fordern Aussetzung des Umbaus von "Demokratie leben"
00:00Politikberater sieht neue AfD-Strategie bei Ost-Wahlen
00:00Sozialverband warnt vor Einschnitten in der Pflegeversicherung
00:00Wirtschaftsrat fordert europäische KI-Strategie
00:00Streeck fordert Zweckbindung von Tabaksteuer-Mehreinnahmen
22:12US-Börsen schwächer - US-Staatsanleihenzinsen drücken Stimmung
20:43Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (19.05.2026)
20:07CDU-Politiker hält China-Russland-Militärkooperation für plausibel
19:06Zahl der Bundeswehrsoldaten legt leicht zu
18:19Siemens-Chef Busch: Zweistelliges Wachstum ist Anspruch
17:43Dax fester - Frankfurt entkoppelt sich von Wall Street
16:39Charite nimmt Ebola-Patienten auf

Börse

Am Dienstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.400 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

FDP will digitales Corona-Warnsystem aufbauen


FDP-Logo / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die FDP will das Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung mithilfe des Online-Bürgerportals des Bundes verbessern. Das geht aus einem Papier mit dem Titel "Digitalisierung für ein effektives Krisenmanagement" hervor, das die FDP-Bundestagsfraktion am Dienstag beschlossen hat und über welches das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) berichtet. Konkret soll das im Rahmen der Verwaltungsmodernisierung aufgebaute Portal "beta.bund.de" künftig als Corona-Warnsystem genutzt werden.

"Wir fordern den kurzfristigen Aufbau eines öffentlichen Warnsystems auf Basis lokaler SMS oder Cell Broadcasting, welches dann auf dem Onlineportal eingebunden wird", heißt es in dem Papier. Mit dem Cell-Broadcasting-Service kann eine Nachricht an alle Telefone eines Anbieters in einer bestimmten Gegend geschickt werden, wobei das Netz nur einer sehr geringen Belastung ausgesetzt ist. Allerdings muss dazu die entsprechende Funktion der Handys vorher freigeschaltet werden. Aus Sicht der FDP hat ein solches Warnsystem den Vorteil, dass Empfang und Verbreitung von Informationen "niedrigschwellig" möglich seien. Dies sei vor allem bei Mobilgeräten notwendig, die sich nicht mehr auf dem aktuellsten Stand der Technik befinden. Um auch als Warnsystem genutzt werden zu können solle das Online-Bürgerportal des Bundes zunächst zu einer "Melde- und Monitoring-Plattform" ausgebaut werden, über die Corona-Verdachtsfälle und bestätigte Infektionen "möglichst kleinräumig nachverfolgt und Informationen verknüpft werden können", heißt es in dem FDP-Papier weiter. Es sei "erforderlich, die bisherigen, meist analogen Prozesse zur Eindämmung des Virus auf allen Ebenen radikal zu digitalisieren", sagte der Vorsitzende des Digitalausschusses im Bundestag, Manuel Höferlin (FDP), dem "Handelsblatt". Beispielsweise arbeiteten die Gesundheitsämter mehrheitlich noch immer mit PDF-Formularen. So sei es nicht möglich, Verdachtsfälle bei den zuständigen Gesundheitsämtern mit den örtlichen Melderegistern sowie dem Ausländerzentralregister zu verknüpfen - "schon gar nicht in Echtzeit", so der FDP-Politiker weiter. Der FDP schwebt daher ein "einheitliches, interoperables System zur Erhebung, Übermittlung und Verknüpfung von Verdachtsfällen" vor. "Bei entsprechender Verknüpfung könnten zum Beispiel kleinräumig Hochrisikogebiete ausgewiesen und kommuniziert werden", heißt es in dem Papier der FDP-Bundestagsfraktion.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 26.03.2020 - 04:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung