Sonntag, 15. Februar 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.915 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, MTU und Gea, am Ende die Commerzbank, RWE und die Deutsche Bank. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Ausgangsbeschränkungen in Corona-Krise stören Dieter Nuhr nicht
Dass während der Corona-Pandemie Virologen politische Entscheidungen wie Ausgangsbeschränkungen wesentlich beeinflussen und die Menschen in Deutschland stark eingeschränkt werden, stört den Kabarettisten Dieter Nuhr nicht. "Bürgerliche Freiheiten sind relativ zweitrangig, wenn man keine Luft mehr kriegt", sagte Nuhr dem "Mannheimer Morgen" (Donnerstagsausgabe). Freiheit sei nur möglich, "wenn rücksichtslose Idioten keine Corona-Partys feiern". Wenn dies gesichert und alles vorbei sei, "sollten wir der Politik genau auf die Finger gucken, ob sie die Freiheitseinschränkungen wieder zurücknimmt. Wenn nicht, ist Gegenwehr angesagt", so der Kabarettist weiter. Das Timing bei den Einschränkungen findet er richtig: "Ein früheres Eingreifen wäre nicht verstanden worden, ein späteres wäre fahrlässig gewesen", sagte Nuhr. Insofern sehe man jetzt, "was wir an unserer bürgerlichen Regierung haben". Woanders seien die "populistischen Hanswürste an der Macht. Und da ist alles schlechter. Schreihälse helfen im Alltag den Wutgestörten, aber nicht beim Beseitigen realer Probleme", so der Satiriker weiter. Es werde vielleicht eines der positiven Ergebnisse dieser Krise sein, dass die Leute begreifen, dass die "politischen Großschwätzer" in wirklichen Krisen keine Hilfe seien. "Vielleicht wird Herr Höcke nun sein Projekt, ein neues 1000-jähriges Reich zu errichten, ad acta legen müssen und in der Versenkung verschwinden. Ich hoffe auch, dass einige naive Linke sich daran erinnern werden, dass mitten in dieser existenziellen Krise Autonome zum Plündern aufgerufen haben. Unfassbar, mit welchen Schwachmaten wir uns diesen Planeten teilen", sagte Nuhr dem "Mannheimer Morgen". Ansonsten plädierte er für Vernunft: Sie sei gerade in Zeiten der Angst überlebenswichtig. "Sie sorgt dafür, dass wir weder falschen Hoffnungsträgern noch Untergangspropheten hinterherlaufen. Das ist dann schon mal Grundbedingung für ein menschenwürdiges Überleben", so der Kabarettist. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 26.03.2020 - 01:00 Uhr
Andere News
Unterwegs in Heilbronn: Welches Stadtbild darfs denn sein?
Stadtbild: Warum Friedrich Merz einen Punkt hat und früher trotzdem nicht alles besser war
Stadtbild-Debatte: Klaus Boehnke über Krisenangst und die Suche nach Heimat
Bilanz der Münchner Sicherheitskonferenz: Der Moment, der Europa naiv aussehen lässt
Münchner Sicherheitskonferenz: Ischinger bleibt vorerst Chef
| ||