Dienstag, 10. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax reduziert Verluste etwas - Stimmung bleibt pessimistisch
Dax startet schwach - Öl und Gas erneut massiv verteuert
Umfrage: Mehrheit will Entlastung bei steigenden Energiepreisen
Staatsanwaltschaft erhebt Mordanklage im Fall Fabian
Kohleindustrie will Reservekraftwerke einsetzen
Streeck kritisiert Verkauf von Cannabissamen in Discountern
Wirtschaftsweise Grimm warnt vor neuer Inflation
Dax hegt Verluste ein - Hoffen auf wieder sinkende Energiepreise
BGH hebt Urteil zu Impfschäden auf
Bauernpräsident Rukwied fordert Aus für CO2-Abgabe auf Diesel

Newsticker

08:18Privathaushalte setzen immer häufiger auf E-Scooter und E-Bikes
08:10Güterumschlag in deutschen Seehäfen legt 2025 zu
08:05Deutsche Exporte im Januar gesunken
07:47VW-Gewinn halbiert sich 2025
07:35Geschäftsklima im Einzelhandel trübt sich ein
07:05Trump nennt Iran-Krieg "so gut wie" beendet
06:35Wissing distanziert sich von FDP-Kurs
05:00CDU will mit Steuersenkungen auf Landtagswahl-Niederlage reagieren
05:00Union macht Vorschläge für Gesetz gegen Vetternwirtschaft
05:00Pistorius organisiert über 30 Patriot-Lenkflugkörper für Ukraine
04:00Gesundheitsministerin will Beipackzettel weitgehend abschaffen
01:00Wirtschaftsweise Grimm warnt vor neuer Inflation
00:01Umfrage: Mehrheit will Entlastung bei steigenden Energiepreisen
00:01Bilger drängt auf "zügige" Lösung bei Wahlrechtsreform
00:01Grüne Jugend will an Stuttgarter Regierungsbildung beteiligt werden

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.409 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ärzte erwarten Entscheidungen über Leben und Tod bei Corona-Überlastung


Krankenhausflur / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die deutschen Ärzte stellen sich darauf ein, Entscheidungen über Leben und Tod treffen zu müssen, wenn wegen eines möglichen Ansturms von Corona-Patienten die Intensivkapazitäten nicht mehr ausreichen. Für diesen Fall haben am Mittwoch sieben medizinische Fachgesellschaften einen Katalog mit Handlungsempfehlungen verabschiedet, über den die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstagsausgabe) berichtet. In dem Papier mit dem Namen "Entscheidungen über die Zuteilung von Ressourcen in der Notfall- und Intensivmedizin im Kontext der Covid-19-Pandemie" heißt es, es sei "wahrscheinlich, dass auch in Deutschland in kurzer Zeit und trotz bereits erfolgter Kapazitätserhöhungen nicht mehr ausreichend intensivmedizinische Ressourcen für alle Patienten zur Verfügung stehen, die ihrer bedürfen".

Dadurch entstünden "Konflikte bei Entscheidungen über intensivmedizinische Behandlungen", bei deren Lösung die neuen Handreichung helfen solle. Die Empfehlungen legen fest, dass die medizinische Indikation und der Patientenwille für die Weiterbehandlung entscheidend seien. Eine Intensivtherapie sei dann nicht indiziert, wenn der Sterbeprozess unaufhaltsam begonnen habe, wenn die Therapie aussichtlos sei, weil keine Besserung oder Stabilisierung zu erwarten sei, oder wenn das Überleben nur bei dauerhaftem Aufenthalt auf der Intensivstation gesichert werden könne. "Wenn nicht mehr alle kritisch erkrankten Patienten auf die Intensivstation aufgenommen werden können, muss analog der Triage in der Katastrophenmedizin über die Verteilung der begrenzt verfügbaren Ressourcen entschieden werden", heißt es in dem Papier weiter. Es sei "unausweichlich" eine Auswahl zu treffen, welche Personen akut- oder intensivmedizinisch behandelt werden "und welche nicht (oder nicht mehr)". Dies bedeute eine Einschränkung der sonst gebotenen patientenzentrierten Behandlungsentscheidungen und stelle "enorme emotionale und moralische Herausforderungen für das Behandlungsteam dar", heißt es in dem Empfehlungskatalog der medizinischen Fachgesellschaften, über den die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet. Klare Handlungsempfehlungen könnten aber die Teams entlasten und zugleich das Vertrauen der Bevölkerung in das Krisenmanagement der Krankenhäuser stärken.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 25.03.2020 - 20:58 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung