Freitag, 24. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Tankrabatt stößt auf Kritik aus Monopolkommission
Klink-Betriebsräte warnen vor Pflegenotstand wegen Reformplänen
Strack-Zimmermann warnt Kubicki vor Rechtsverschiebung der FDP
Hausärzte warnen vor Scheitern des Primärversorgungssystems
Stimmung in deutscher Wirtschaft auf Sechs-Jahres-Tief
BPA: Warkens Pflege-Plan belastet Heimbewohner mit bis zu 1.800 Euro
Handwerksverband will Stromsteuer- statt Energiesteuer-Senkung
Bundesregierung schweigt zu Signal-Hack
Aleph Alpha und kanadische KI-Firma Cohere schließen sich zusammen
Ifo-Geschäftsklimaindex im April gesunken

Newsticker

20:332. Bundesliga: Düsseldorf und Braunschweig punkten im Kellerkampf
20:21Mineralölverband verspricht Weitergabe von Steuersenkung
20:14Gewinnzahlen Eurojackpot vom Freitag (24.04.2026)
19:21Warken verteidigt geplante Erhöhung der Zuzahlungsgrenzen
17:56Thyssenkrupp zögert bei Verkauf von Stahlsparte an Jindal
17:44Dax lässt geringfügig nach - SAP-Aktien gefragt
17:27Kabinett will Heizungsgesetz-Reform im Mai beschließen
16:57Banaszak kritisiert Krisenmanagement des Kanzlers
16:25Bahn: EVG kritisiert Konzernumbau "ohne erkennbares Zielbild"
16:02Aral sagt Weitergabe von "Tankrabatt" zu
15:44IAB plädiert für Entgeltsicherung und kürzeres Arbeitslosengeld
15:28Marteria auf Platz eins der deutschen Albumcharts
15:27Merz will "Heranführungsstrategie" für Ukraine
14:56Amthor bremst Debatte um Aigner-Kandidatur als Bundespräsidentin
14:43Frösche aus Bellevue-Teich ziehen in Ausweichquartier

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.129 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Dax rutschte am Vormittag ins Minus, drehte dann aber am Mittag ins Plus und schwankte anschließend eng um den Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dieselaffäre: Vergleich mit VW bei Musterfeststellungsklage gescheitert


VW-Logo / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Verhandlungen um einen Vergleich bei der Musterfeststellungsklage im Dieselskandal sind auf den letzten Metern gescheitert. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben) unter Berufung auf Verhandlungskreise. Volkswagen und die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hätten sich bereits auf eine Summe von 830 Millionen Euro für die rund 460.000 im Klageregister eingetragenen VW-Kunden verständigt.

Das sind rund 2.000 Euro pro Verbraucher. Nun eskaliere der Streit an der Höhe des Honorars für die Anwälte der Verbraucherzentrale. Auf Nachfrage bestätigte VW dies: "Bis zuletzt haben wir an einer gemeinsamen Lösung im Sinn der Kunden gearbeitet, wir bedauern, dass die gemeinsame Umsetzung der mit dem VZBV getroffenen Einigung an unangemessenen Forderungen der Prozessanwälte des VZBV scheiterte", teilte der Konzern mit. Über die nächsten Schritte will der Konzernvorstand jetzt beraten. Das Führungsgremium tagt derzeit in einer außerordentlichen Sitzung, berichten die Zeitungen unter Berufung auf eigene Informationen. Bereits Ende Januar hatten beide Seiten eine grundsätzliche Einigung über die Vergleichshöhe erzielt. Seither streiten VW und Verbraucherzentrale über eine pauschale Gebührenforderung der Anwälte, die in der Musterfeststellungsklage die Verbraucherzentrale vertreten. Auch die Verbraucherzentrale spreche sich für eine pauschale Abrechnung der Anwaltskosten aus, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf einen Schriftwechsel. Der VZBV hätte darin eine Frist bis zu diesem Freitagmittag gesetzt. "Einer unabhängigen rechtlichen Prüfung ihrer Gebührenordnung haben sie sich verweigert, eine Zahlung ohne einen ausreichend konkreten Leistungsnachweis oder ohne rechtlichen Grund ist für Volkswagen jedoch nicht möglich", teilte der Konzern mit. Der übliche Marktpreis für die Abwicklung eines solchen Vergleichs liege bei rund 17 Millionen Euro, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf Schriftwechsel. Die Gebührenforderung der Anwälte bei der deutschen Musterfeststellungsklage liege gemessen an der Vergleichssumme beim Sechsfachen dessen, was die Verteidiger im Zuge des Dieselskandals in den USA erhielten. Dort ging es um 16,7 Milliarden US-Dollar (15,4 Milliarden Euro) für die VW-Kunden, die Anwälte erhielten 175 Millionen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.02.2020 - 13:06 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung