Montag, 05. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Ifo: Geschäftsklima in der Autoindustrie deutlich verschlechtert
AfD rückt von Forderung nach Euro-Austritt ab
Nations League: Griechenland und Deutschland trennen sich torlos
Linke zieht gegen Reiche vor Bundesverfassungsgericht
Deutsche Mediziner aus Berlin und Würzburg erhalten Nobelpreis
Bolsonaro Junior bei Präsidentschaftswahl im Brasilien vorn
Brasilien: Bolsonaro-Sohn und Lula gehen in Stichwahl
Nach AfD-Wahlsieg: Uni-Rektor warnt vor Isolation Sachsen-Anhalts
Plastiksteuer soll zum 1. Juli 2027 kommen
Prosor wirft Europa Kurzsichtigkeit im Nahostkonflikt vor

Newsticker

18:54BSW will AfD-Kandidat Tillschneider nicht wählen
18:52Deutscher Buchpreis geht an Shida Bazyar
18:47Flughafen Stuttgart wegen Polizeieinsatz vorübergehend gesperrt
18:07Betrieb am Flughafen Stuttgart vorübergehend ausgesetzt
17:53Deutschland und Litauen wollen militärische Kooperation stärken
17:45OLG Hamm: Preiserhöhungen von ExtraEnergie unzulässig
17:40Dax kaum verändert - Rüstungsaktien wieder gefragt
16:44Bartsch distanziert sich von umstrittenem Instagram-Video
16:42Plastiksteuer soll Bund jährlich 1,4 Milliarden Euro bringen
14:33Nord-Süd-Kommission: Gröhe will faire Entwicklungschancen für alle
14:03Tabaksteuererhöhung soll Zigarettenkonsum um 25 Prozent senken
13:49Neue Nord-Süd-Kommission der Bundesregierung nimmt Arbeit auf
13:34Klingbeil gab als Minister 188.000 Euro für Fotos und Kosmetik aus
13:16Verkehrsminister hat sich bei "Familienticket" nicht eingemischt
13:09Plastiksteuer soll zum 1. Juli 2027 kommen

Börse

Zum Wochenstart ist der Dax nach einem Auf und Ab am Ende wieder etwa beim Ausgangspunkt gelandet. Zum Xetra-Handelsschluss standen 25.254 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal und damit 23 Punkte oder 0,1 Prozent mehr als am Freitag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dieselaffäre: Vergleich mit VW bei Musterfeststellungsklage gescheitert


VW-Logo / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Verhandlungen um einen Vergleich bei der Musterfeststellungsklage im Dieselskandal sind auf den letzten Metern gescheitert. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben) unter Berufung auf Verhandlungskreise. Volkswagen und die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hätten sich bereits auf eine Summe von 830 Millionen Euro für die rund 460.000 im Klageregister eingetragenen VW-Kunden verständigt.

Das sind rund 2.000 Euro pro Verbraucher. Nun eskaliere der Streit an der Höhe des Honorars für die Anwälte der Verbraucherzentrale. Auf Nachfrage bestätigte VW dies: "Bis zuletzt haben wir an einer gemeinsamen Lösung im Sinn der Kunden gearbeitet, wir bedauern, dass die gemeinsame Umsetzung der mit dem VZBV getroffenen Einigung an unangemessenen Forderungen der Prozessanwälte des VZBV scheiterte", teilte der Konzern mit. Über die nächsten Schritte will der Konzernvorstand jetzt beraten. Das Führungsgremium tagt derzeit in einer außerordentlichen Sitzung, berichten die Zeitungen unter Berufung auf eigene Informationen. Bereits Ende Januar hatten beide Seiten eine grundsätzliche Einigung über die Vergleichshöhe erzielt. Seither streiten VW und Verbraucherzentrale über eine pauschale Gebührenforderung der Anwälte, die in der Musterfeststellungsklage die Verbraucherzentrale vertreten. Auch die Verbraucherzentrale spreche sich für eine pauschale Abrechnung der Anwaltskosten aus, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf einen Schriftwechsel. Der VZBV hätte darin eine Frist bis zu diesem Freitagmittag gesetzt. "Einer unabhängigen rechtlichen Prüfung ihrer Gebührenordnung haben sie sich verweigert, eine Zahlung ohne einen ausreichend konkreten Leistungsnachweis oder ohne rechtlichen Grund ist für Volkswagen jedoch nicht möglich", teilte der Konzern mit. Der übliche Marktpreis für die Abwicklung eines solchen Vergleichs liege bei rund 17 Millionen Euro, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf Schriftwechsel. Die Gebührenforderung der Anwälte bei der deutschen Musterfeststellungsklage liege gemessen an der Vergleichssumme beim Sechsfachen dessen, was die Verteidiger im Zuge des Dieselskandals in den USA erhielten. Dort ging es um 16,7 Milliarden US-Dollar (15,4 Milliarden Euro) für die VW-Kunden, die Anwälte erhielten 175 Millionen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.02.2020 - 13:06 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung