Freitag, 18. September 2020
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundestag beschließt Grundgesetzänderung zur Kommunen-Entlastung
Bundestag beschließt neue Abfallrahmenrichtlinie
Südwest-SPD und IG Metall fordern neues Konjunkturpaket
Umfrage: Anerkennung von E-Sport steigt
Krebshilfe kritisiert Tabakwerbeverbot als unzureichend
Söder verteidigt Bundesliga-Auftakt ohne Zuschauer
Klöckner: Patriarchalische Männer Problem für Gleichberechtigung
SC Freiburg verpflichtet Mittelfeldspieler Santamaria
US-Börsen lassen nach - Tech-Werte deutlich schwächer
EU-Kommission gegen Kreuzfahrtschiffe für Geflüchtete

Newsticker

12:00Flüchtlings-Aufnahme: Seehofer kritisiert Österreich
11:15Deutsche zahlen weltweit fast am meisten für Strom
11:02Ältestenrat verschärft Corona-Regeln im Bundestag
10:54Wissler spricht auf Landesparteitag der Linken in Thüringen
10:45Karliczek will großflächige Schulschließungen im Herbst verhindern
10:39Junge Liberale: Die FDP muss sozialer werden
09:53Lambrecht bei Immunitätsausweis skeptisch
09:48DAX startet kaum verändert - Euro stärker
08:52Polizeistudie: Justizministerin fordert Seehofer zum Einlenken auf
08:41Brüderle warnt vor Alleingängen bei Flüchtlingsaufnahme
08:32Erzeugerpreise im August um 1,2 Prozent gesunken
07:41Kindesmissbrauch: Richterbund für Vorratsdatenspeicherung
07:13Polizeiwissenschaftler fordert unabhängige Ermittlungsinstanz
06:00Lauterbach gegen teilweise Zulassung von Bundesliga-Zuschauern
05:00Grüne wollen stärkere soziale Absicherung von Frauen

Börse

Die Börse in Frankfurt hat sich zum Handelsstart am Freitag zunächst kaum verändert gezeigt. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 13.206 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,01 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Jette Steckel glaubt nicht an Wirkung des Theaters


Anhaltisches Theater / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Theaterregisseurin Jette Steckel hält die Bühne für ein unwirksames Mittel im Kampf gegen Extremismus und Klimawandel. "Ich glaube nicht mehr daran, dass das Theater wirklich etwas bewirken kann", sagte Steckel der "Zeit" (Hamburg-Ausgabe). Sie sei nicht resigniert, aber desillusioniert.

"Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin zu alt, um zu glauben, ich könnte etwas verändern", so die Regisseurin. "Gleichzeitig weiß ich natürlich, dass ich daran glauben muss – weil ich nicht anders leben kann." Theater betrachte sie vor allem als eine Art Lebenshilfe – "für alle, die sich nicht damit abfinden können, dass sie auf ein paar wesentliche Dinge keinen Einfluss haben". Ihr eigener Blick auf die Zukunft sei von Pessimismus geprägt. "Wenn ich ehrlich bin, glaube ich, dass wir Menschen uns in irgendeiner Weise eines Tages erfolgreich selber abschaffen werden", sagte Steckel weiter. Vielleicht ertrage man das nur mit dem Gefühl, "immerhin eine kleine Gesinnungsgenossenschaft um sich herum zu beeinflussen". Die Entwicklungen im Großen seien jedoch gerade so massiv, dass sie überhaupt nicht das Gefühl habe, "wir können dem erfolgreich etwas entgegensetzen". Seit 15 Jahren arbeitet Steckel am Hamburger Thalia Theater, darunter lange Jahre als Hausregisseurin. Zuletzt hatte an dem Haus ihre Inszenierung von William Shakespeares Drama Hamlet Premiere. "Hamlet ist wie ein Schwamm", sagte Steckel. "Das Stück – und auch die Figur – kann jede Zeit und jeden Zeitgeist in sich aufsaugen, ohne dass der Inhalt Schaden nimmt." Das mache es tauglich für viele verschiedene Interpretationen. "Und Gründe, aus denen ein Mensch zum Täter werden will, wird es wohl leider immer geben." Mit dem Stück verbinde die Regisseurin eine besondere Beziehung. "Die Übersetzung, mit der wir arbeiten, stammt von meinem Vater, der auch Regisseur ist. Er hat sie vor 25 Jahren für seine eigene Inszenierung erarbeitet." Dies sei ihre erste Begegnung mit Hamlet gewesen. "Ich war noch ein Kind, aber ich habe mich damals sehr in diese Figur verliebt. Sie ist eine Art Leitfigur für mich gewesen, sie hat mich wahnsinnig fasziniert", sagte sie. "Mein Vater hat sehr viel Shakespeare gemacht, ich bin sozusagen damit groß geworden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 29.01.2020 - 14:35 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung