Samstag, 14. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Digitalminister warnt vor Auswirkungen von KI auf Arbeitsmarkt
Trump meldet schweren Angriff auf iranische Insel im Golf
Formel 1: Mercedes holt Doppelpole beim Großen Preis von China
Reeder befremdet deutsches Nein zu Militäreinsatz
Dittrich verlangt mehr Zugeständnisse von Älteren bei Rentenreform
Ministerium will Finanzierung von unabhängiger Asylberatung stoppen
Wagenknecht pocht auf Importe von russischem Öl und Spritpreisdeckel
Scharfe Kritik an Klingbeils Plänen für private Altersvorsorge
Verkehrsministerium will Förderung für Magnetschwebebahnen
Klingbeil offen für niedrigere Kostengrenze für Altersvorsorgedepot

Newsticker

22:272. Bundesliga: Hertha und Bochum unentschieden
20:58Trump fordert mehr Einsatz von Bündnispartnern
20:291. Bundesliga: HSV und Köln trennen sich unentschieden
19:27Lottozahlen vom Samstag (14.03.2026)
17:301. Bundesliga: Bayern retten ein Unentschieden zu neunt
16:02Klimabilanz: Grüne warnen vor EU-Strafzahlungen in Milliardenhöhe
15:122. Bundesliga: Turbulentes Remis zwischen Arminia und Paderborn
15:06Philosoph Jürgen Habermas gestorben
14:23Reeder befremdet deutsches Nein zu Militäreinsatz
14:06Krösche weist Spekulationen über Eintracht-Abgang zurück
13:45Auch SPD stimmt Koalition mit CDU in Brandenburg zu
13:01Social Media: Hubig fordert zeitnah mehr Schutz für junge Menschen
12:18Emissionen in Deutschland 2025 kaum gesunken
11:58Bamf: Fast 350.000 Ukrainer zwischen 18 und 63 Jahren in Deutschland
11:38Brandenburger CDU stimmt Koalitionsvertrag mit der SPD zu

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 23.447 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax bis zum frühen Nachmittag ins Plus, bevor er am späten Nachmittag wieder ins Minus rutschte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Jette Steckel glaubt nicht an Wirkung des Theaters


Anhaltisches Theater / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Theaterregisseurin Jette Steckel hält die Bühne für ein unwirksames Mittel im Kampf gegen Extremismus und Klimawandel. "Ich glaube nicht mehr daran, dass das Theater wirklich etwas bewirken kann", sagte Steckel der "Zeit" (Hamburg-Ausgabe). Sie sei nicht resigniert, aber desillusioniert.

"Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin zu alt, um zu glauben, ich könnte etwas verändern", so die Regisseurin. "Gleichzeitig weiß ich natürlich, dass ich daran glauben muss – weil ich nicht anders leben kann." Theater betrachte sie vor allem als eine Art Lebenshilfe – "für alle, die sich nicht damit abfinden können, dass sie auf ein paar wesentliche Dinge keinen Einfluss haben". Ihr eigener Blick auf die Zukunft sei von Pessimismus geprägt. "Wenn ich ehrlich bin, glaube ich, dass wir Menschen uns in irgendeiner Weise eines Tages erfolgreich selber abschaffen werden", sagte Steckel weiter. Vielleicht ertrage man das nur mit dem Gefühl, "immerhin eine kleine Gesinnungsgenossenschaft um sich herum zu beeinflussen". Die Entwicklungen im Großen seien jedoch gerade so massiv, dass sie überhaupt nicht das Gefühl habe, "wir können dem erfolgreich etwas entgegensetzen". Seit 15 Jahren arbeitet Steckel am Hamburger Thalia Theater, darunter lange Jahre als Hausregisseurin. Zuletzt hatte an dem Haus ihre Inszenierung von William Shakespeares Drama Hamlet Premiere. "Hamlet ist wie ein Schwamm", sagte Steckel. "Das Stück – und auch die Figur – kann jede Zeit und jeden Zeitgeist in sich aufsaugen, ohne dass der Inhalt Schaden nimmt." Das mache es tauglich für viele verschiedene Interpretationen. "Und Gründe, aus denen ein Mensch zum Täter werden will, wird es wohl leider immer geben." Mit dem Stück verbinde die Regisseurin eine besondere Beziehung. "Die Übersetzung, mit der wir arbeiten, stammt von meinem Vater, der auch Regisseur ist. Er hat sie vor 25 Jahren für seine eigene Inszenierung erarbeitet." Dies sei ihre erste Begegnung mit Hamlet gewesen. "Ich war noch ein Kind, aber ich habe mich damals sehr in diese Figur verliebt. Sie ist eine Art Leitfigur für mich gewesen, sie hat mich wahnsinnig fasziniert", sagte sie. "Mein Vater hat sehr viel Shakespeare gemacht, ich bin sozusagen damit groß geworden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 29.01.2020 - 14:35 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung