Mittwoch, 03. Juni 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich aufgehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.880 Punkten berechnet, 1,0 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten RWE, Zalando und Eon, am Ende Fresenius, die Deutsche Bank und Mercedes-Benz. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Europäische Zentralbank sucht nach neuer Strategie
Die Europäische Zentralbank (EZB) sucht nach einer neuen Strategie für ihre Geldpolitik. Der Rat der Zentralbank habe heute mit einer Überprüfung der bisherigen Vorgehensweise begonnen, teilte die EZB am Donnerstag mit. Die bisherige geldpolitische Strategie sei 1998 festgelegt worden, hieß es, 2003 habe es nur kleinere Anpassungen gegeben. Verlangsamende Produktivität, Bevölkerungsalterung und die Nachwirkungen der Finanzkrise hätten zu einem niedrigeren Zinsniveau geführt, so die Zentralbank. "Letzteres verringert den Spielraum der EZB und anderer Zentralbanken mit Blick auf eine geldpolitische Lockerung über herkömmliche geldpolitische Instrumente bei ungünstigen Konjunkturentwicklungen." Eine niedrige Inflation stelle die Zentralbank vor andere Herausforderungen, als man es aus historischer Perspektive von der Bewältigung hoher Inflation kenne. Auch "die Bedrohung der Umwelt, die rasche Digitalisierung, die Globalisierung und sich wandelnde finanzielle Strukturen" spielten bei der künftigen Ausrichtung eine Rolle. Eine neue Strategie soll jedoch "uneingeschränkt" das im Vertrag verankerte Preisstabilitätsmandat der EZB achten, hieß es in der Mitteilung. Ein Schwerpunkt bei der Strategiesuche werde "auf der quantitativen Formulierung von Preisstabilität und den Ansätzen und Instrumenten liegen, mit denen Preisstabilität erreicht wird", so die EZB. Der EZB-Rat will auch die Wirksamkeit und die Nebenwirkungen des in den vergangenen zehn Jahren entwickelten geldpolitischen Instrumentariums unter die Lupe nehmen, hieß es. Der Prozess soll bis Jahresende abgeschlossen sein. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 23.01.2020 - 16:59 Uhr
Andere News
Betrugsaffäre in Berlin: Der Krimi um die verlassenen »Russenhäuser«
Interactive Research Tool: What Your Family Did Under Hitler – Find Out Here
Ukraine: Großangriff auf Städte - Putins Woche des Terrors
Russland: Ukrainische Drohnen treffen Ziele in Sankt Petersburg
Ukraine: Nato-Generalsekretär Mark Rutte zu Besuch in Kyjiw eingetroffen
| ||