Dienstag, 10. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Umfrage: Mehrheit will Entlastung bei steigenden Energiepreisen
Wirtschaftsweise Grimm warnt vor neuer Inflation
VW will bis 2030 insgesamt 50.000 Stellen streichen
Bundesumweltminister lehnt von der Leyens neuen Atomkurs ab
Dax startet im Plus - Anleger hoffen auf baldiges Kriegsende
Weimer sagt Verleihung von Buchhandlungspreis ab
Neobroker drängen ETF-Anbieter zu Bestandsprovisionen
USA und Kanada erkennen MKS-Freiheit Deutschlands an
Dax setzt Erholungskurs am Mittag fort - Infineon vorn
Gesundheitsministerin will Beipackzettel weitgehend abschaffen

Newsticker

22:57CL-Achtelfinale: FC Bayern schlägt Atalanta Bergamo im Hinspiel
22:41Wadephul erwartet kein schnelles Kriegsende im Iran
21:36Trump fordert von Iran Minen-Entfernung am Golf
21:22US-Börsen lassen geringfügig nach - Ölpreis sinkt deutlich
20:47Hohe Spritpreise: SPD offen für "Übergewinnsteuer"
20:29Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (10.03.2026)
19:09Hubig will Spritpreis-Erhöhungen nur noch einmal täglich
18:53VC ruft am Donnerstag und Freitag zu Streiks bei Lufthansa auf
18:00Linke fordert VW-Vorstand zur Weitergabe von Boni an Belegschaft auf
18:00Sandra Hüller warnt vor Zensur der Berlinale
17:45Dax legt kräftig zu - Infineon und Bayer gefragt
17:10Jusos wollen Spritpreisbremse - Umwelthilfe für 49-Euro-Ticket
16:46Wirtschaftsinstitute wollen Konjunkturprognose absenken
16:27Grüne sprechen sich gegen "Teilzeit-Ministerpräsidentschaft" aus
16:06EU-Parlament: Merkel soll Europäischen Verdienstorden erhalten

Börse

Am Dienstag hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.969 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Start hielt sich der Dax unter Schwankungen deutlich im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Künast will Freiheitsstrafen für Beleidiger


Renate Künast / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundestagsabgeordnete Renate Künast (Grüne) hält es für denkbar, Beleidiger mit Freiheitsstrafen zu belegen. "Bei Mehrfach-Tätern wird das eine Option sein", sagte Künast der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe). Dem Berliner Landgericht wirft sie vor, nach wie vor nicht erkannt zu haben, welche Tragweite Beleidigungen mittlerweile haben.

"Rechtsextremisten haben europaweit Netzwerke aufgebaut, um Demokratien auch mittels Facebook und Twitter zu zersetzen, darüber muss die Justiz auch Bescheid wissen", sagte sie. Auf Betreiben von Künast läuft seit Monaten vor der Zivilkammer 27 des Berliner Gerichts ein Verfahren wegen 22 Kommentaren bei Facebook, in denen Künast unter anderem als "Drecksfotze" und "altes grünes Dreckschwein" bezeichnet worden war. Im September wies die Kammer Künasts Klage zurück. Nach einer Beschwerde der Politikerin gab sie ihr am Dienstag nun in sechs der 22 Fälle doch Recht. Mit den anderen 16 Fällen wird sich nun die nächste Instanz, das Kammergericht, befassen müssen. Für Beleidigungen sieht der Paragraf 185 des Strafgesetzbuchs Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr vor. Letztere wird jedoch nur äußerst selten verhängt. Künast sagte, die Leute müssten lernen, "wo die rote Linie ist, und der Staat muss sie zeigen". Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass man im Netz folgenlos Beleidigung und Volksverhetzung betreiben könne. Den Berliner Richtern warf sie vor, weder klar zu sehen, dass die über sie geäußerten Bemerkungen "eindeutig Beleidigungen" waren, noch wahrzunehmen, "in welchem rechtsextremen Kontext so etwas geäußert wird". Es gehöre zur Zersetzungsstrategie in diesem Milieu, demokratische Abgeordnete niederzumachen. Auslöser der Beleidigungen war ein Vorfall aus dem Jahr 1986, als Künast sich in einer Debatte des Berliner Abgeordnetenhauses, in der es eigentlich um häusliche Gewalt ging, durch einen Zwischenruf zum Thema Sex mit Kindern geäußert hatte. Als ein CDU-Abgeordneter einer Grünen-Rednerin die Zwischenfrage stellte, wie sie zu einem Beschluss der NRW-Grünen stehe, die Strafandrohung wegen sexuellen Handlungen an Kindern solle aufgehoben werden, rief Künast dazwischen: "Komma, wenn keine Gewalt im Spiel ist!" Künast hatte später mitgeteilt, sie habe mit ihrem damaligen Zwischenruf nur die Wiedergabe des Beschlusses der NRW-Grünen richtigstellen wollen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.01.2020 - 18:20 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung