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Finanzmärkte aktuell:

Kubicki favorisiert Merz als Unions-Kanzlerkandidaten


Friedrich Merz / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki favorisiert Friedrich Merz als Kanzlerkandidaten der Union. Der Ex-Unionsfraktionschef wäre ihm "am liebsten", sagte Kubicki in der Sendung "Frühstart" der RTL/n-tv-Redaktion. "Aber der wird es leider auch nicht werden, weil innerhalb der Union die Gräben mittlerweile so tief sind, dass es darauf ankommen wird, die Gräben zu schließen", so der Vizepräsident des Deutschen Bundestags weiter.

Er vermute, dass es auf Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Armin Laschet hinauslaufe, "weil er die einzige Persönlichkeit innerhalb der Union ist, die diese Aufgabe bewältigen kann". Den schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther hält Kubicki für eine der "besten Personalreserven" der Union. "Er wird aber genauso wie Markus Söder nochmal eine Landtagswahl gewinnen müssen, was nicht unwahrscheinlich ist in Schleswig-Holstein", sagte er im RTL/n-tv"Frühstart". Da die Landtagswahl erst nach der Bundestagswahl ist, werde er noch nicht zur Verfügung stehen. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer komme seiner Ansicht nach nicht infrage. Diese wisse selbst, "dass es für sie eine Nummer zu groß ist", so Kubicki. Auch gebe es bei der Union "etliche, die das so sehen". Letztlich müssten das aber CDU und CSU entscheiden. Ihm sei wichtig, dass die FDP bei der nächsten Wahl besser abschneide als beim Urnengang 2017.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 15.01.2020 - 10:22 Uhr

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