Montag, 10. August 2020
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Libanesische Regierung tritt nach Explosionskatastrophe zurück
Wirtschaft zweifelt an weiterer Insolvenzantragspflicht-Aussetzung
Privatschulen erfahren starken Zulauf
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen wohl weiter auf Papier möglich
Linke für Zugriffsrecht der Kommunen auf bebaute Privatgrundstücke
Merz sagt Scholz Scheitern voraus
DAX tritt auf der Stelle - SPD-Entscheid lässt Anleger kalt
Bundesregierung prüft nach Lufthansa weitere Firmenbeteiligungen
Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Mai gesunken
SPD-Fraktionsvize Wiese kritisiert Esken

Newsticker

20:40Zahl der Corona-Intensivpatienten sinkt auf neues Tief
19:43Gesundheitsministerkonferenz lehnt Zuschauer in Stadien ab
19:33Bundesregierung prüft nach Lufthansa weitere Firmenbeteiligungen
18:03Ministerien wollen fast 100 Milliarden Euro mehr ausgeben
18:03Söder kritisiert frühen SPD-Entscheid in K-Frage
17:38DAX tritt auf der Stelle - SPD-Entscheid lässt Anleger kalt
16:55Kommunalverband erwartet keine flächendeckende Wasserknappheit
16:49Libanesische Regierung tritt nach Explosionskatastrophe zurück
16:27Merz sagt Scholz Scheitern voraus
16:19Wirtschaft zweifelt an weiterer Insolvenzantragspflicht-Aussetzung
16:14Forsa-Chef zweifelt an dauerhafter Rückendeckung für Scholz
16:08Familienunternehmer warnen vor Linksbündnis im Bund
16:02Iris Berben will weiter schauspielern
15:52Steinbrück wünscht Scholz "notwendige Beinfreiheit"
15:34Mattheis kritisiert Kanzlerkandidatur von Scholz

Börse

Zum Wochenstart hat der DAX keine klare Richtung gefunden. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.687,53 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,10 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag, nachdem es im Tagesverlauf auf und ab gegangen war. Aktien von MTU setzten ihre Erholungsfahrt fort und waren mit einem Plus von rund vier Prozent kurz vor Handelsende an der Spitze der Gewinner-Liste, gefolgt von Papieren der Deutschen Bank, die zu diesem Zeitpunkt über drei Prozent zulegten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Feuerwehr-Präsident tritt zum Jahresende zurück


Feuerwehr / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Rechtspopulismus-Streit des Deutschen Feuerwehrverbands (DFV) zieht Verbandspräsident Hartmut Ziebs nun Konsequenzen und tritt bereits zum Jahresende zurück. Der Feuerwehrverband sei "in seiner derzeitigen Lage so nicht mehr führbar", heißt es in einer Erklärung von Ziebs, über welche die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" berichten. Deswegen werde er sein Amt zum 31. Dezember niederlegen und damit einen Neustart ermöglichen.

Seine fünf Stellvertreter habe der Feuerwehr-Präsident ebenfalls zum Rücktritt aufgefordert, heißt es in der Erklärung weiter. Der Präsidialrat des Feuerwehrverbands hatte Ziebs vor Kurzem nach wochenlangen Streitereien das Vertrauen entzogen. Ziebs hatte unter anderem von rechtspopulistischen Tendenzen in seinem Verband gesprochen. In seiner Erklärung heißt es nun, die Gründe für den Vertrauensentzug seien "fadenscheinig und in keiner Weise belegt". Vielmehr sei seine Arbeit "schon seit einiger Zeit bewusst hintertrieben" worden. Er habe den Verband modernisieren wollen, aber offenbar den Widerstand dagegen unterschätzt, schreibt Ziebs. So sei er intern etwa harsch dafür kritisiert worden, dass der Feuerwehrverband mit einem Motivwagen am Kölner "Christopher Street Day", dem "Cologne Pride", teilgenommen habe. Im Verband sei ihm eine "unnötige Provokation" vorgeworfen worden. Seine Amtsführung sei als zu progressiv gewertet worden. Kritisiert worden sei intern, dass er zu wenig darauf geachtet habe, "auch den strukturkonservativen Teil der Feuerwehren im mitzunehmen", heißt es in dem Schreiben von Ziebs weiter. Zudem sei er auch persönlich bedroht worden: "Der Umgang mit zahlreichen Hassbotschaften, Drohungen und Bedrohungen, der Posteingang gefährlich anmutender Sendungen bei uns zu Hause, die zunächst von Behörden untersucht werden müssen, aber auch die Einbeziehung meiner Angehörigen in öffentliche Schmähungen bringen mich zwangsläufig zu der Frage: Wie hoch darf der Preis sein, den ich bereit bin, für einen Verbleib im Amt zu zahlen?", schreibt Ziebs in der Erklärung, über welche die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" berichten. Schmähschreiben seien "von einzelnen Verantwortungsträgern in Landesfeuerwehrverbänden ohne eigene Prüfung oder einer Nachfrage bei mir bewusst weiterverbreitet worden", beklagte der Feuerwehr-Präsident.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 14.12.2019 - 14:35 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung