Dienstag, 21. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax kann von neu aufkeimenden Friedenshoffnungen kaum profitieren
Trump: Netanjahu wird auf US-Boden nicht festgenommen
Mittelstandsumsatz steigt - aber keine Trendwende
Umfrage: Deutsche uneins über Verbot von Leihmutterschaften
Stauffenberg-Enkel verteidigt AfD-Kranz bei Gedenkfeier
FC Bayern verlängert mit Konrad Laimer
Grünen-Fraktionschefin fordert neue Debatte über Leihmutterschaft
Deutsche Bahn plant Alkoholverbot an allen Bahnhöfen
ZDF-Intendant räumt Fehler bei Ausladung von Künstlern ein
DIHK-Chefin fordert "echte Beweislastumkehr" beim Bürokratieabbau

Newsticker

15:27Wagenknecht warnt Verfassungsgericht vor Abweisung von Wahlklage
15:00Bundesregierung knüpft Cispa-Förderung an Sonderprüfung
14:41Bilger erwartet hohe Beteiligung an Sondersitzung der Unionsfraktion
14:18Forsa: AfD bleibt stärkste Kraft vor Union
14:13Tatverdächtiger von Stade ist tot
14:09SPD-Fraktionschef in NRW fordert begrenzte Alkoholverbotszonen
13:58Verfassungsrechtler warnt vor verzögerter Vereidigung neuer Minister
13:55Linken-Chef fordert Milliarde für Schwimmbäder
13:53Deutschland und Aserbaidschan gründen gemeinsamen Wirtschaftsrat
12:53Waldbrand-Experte kritisiert Löschstrategie im Müritz-Nationalpark
12:35Dax legt am Mittag zu - ZEW-Index deutlich verbessert
12:01Brauer-Bund warnt vor Brauereisterben in Deutschland
11:32Russische Fregatte führt Schießübung vor britischer Küste durch
11:19Evers sieht Leihmutterschaft-Debatte als Frauensache
11:11ZEW-Konjunkturerwartungen steigen kräftig an

Börse

Der Dax hat sich am Dienstag nach einem leicht positiven Start bis zum Mittag etwas weiter in den grünen Bereich vorgekämpft. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 24.690 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, Infineon und Hochtief, am Ende Scout24, die Münchener Rück und Siemens Healthineers. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Feuerwehr-Präsident tritt zum Jahresende zurück


Feuerwehr / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Rechtspopulismus-Streit des Deutschen Feuerwehrverbands (DFV) zieht Verbandspräsident Hartmut Ziebs nun Konsequenzen und tritt bereits zum Jahresende zurück. Der Feuerwehrverband sei "in seiner derzeitigen Lage so nicht mehr führbar", heißt es in einer Erklärung von Ziebs, über welche die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" berichten. Deswegen werde er sein Amt zum 31. Dezember niederlegen und damit einen Neustart ermöglichen.

Seine fünf Stellvertreter habe der Feuerwehr-Präsident ebenfalls zum Rücktritt aufgefordert, heißt es in der Erklärung weiter. Der Präsidialrat des Feuerwehrverbands hatte Ziebs vor Kurzem nach wochenlangen Streitereien das Vertrauen entzogen. Ziebs hatte unter anderem von rechtspopulistischen Tendenzen in seinem Verband gesprochen. In seiner Erklärung heißt es nun, die Gründe für den Vertrauensentzug seien "fadenscheinig und in keiner Weise belegt". Vielmehr sei seine Arbeit "schon seit einiger Zeit bewusst hintertrieben" worden. Er habe den Verband modernisieren wollen, aber offenbar den Widerstand dagegen unterschätzt, schreibt Ziebs. So sei er intern etwa harsch dafür kritisiert worden, dass der Feuerwehrverband mit einem Motivwagen am Kölner "Christopher Street Day", dem "Cologne Pride", teilgenommen habe. Im Verband sei ihm eine "unnötige Provokation" vorgeworfen worden. Seine Amtsführung sei als zu progressiv gewertet worden. Kritisiert worden sei intern, dass er zu wenig darauf geachtet habe, "auch den strukturkonservativen Teil der Feuerwehren im mitzunehmen", heißt es in dem Schreiben von Ziebs weiter. Zudem sei er auch persönlich bedroht worden: "Der Umgang mit zahlreichen Hassbotschaften, Drohungen und Bedrohungen, der Posteingang gefährlich anmutender Sendungen bei uns zu Hause, die zunächst von Behörden untersucht werden müssen, aber auch die Einbeziehung meiner Angehörigen in öffentliche Schmähungen bringen mich zwangsläufig zu der Frage: Wie hoch darf der Preis sein, den ich bereit bin, für einen Verbleib im Amt zu zahlen?", schreibt Ziebs in der Erklärung, über welche die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" berichten. Schmähschreiben seien "von einzelnen Verantwortungsträgern in Landesfeuerwehrverbänden ohne eigene Prüfung oder einer Nachfrage bei mir bewusst weiterverbreitet worden", beklagte der Feuerwehr-Präsident.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.12.2019 - 14:35 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung