Mittwoch, 24. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Ministerium: Sabotage bei Bahn-Panne ausgeschlossen
Umfrage: Große Zweifel an Rentenreform der Bundesregierung
Zugangsbeschränkungen an Hochschulen weiter rückläufig
Dax lässt deutlich nach - Konjunkturdaten belasten
Pistorius will Fregatten-Projekt F126 beenden
Monopolkommission warnt vor überteuerten Rüstungsgeschäften
Studie: Politiker unterschätzen Unterstützung für Klimaschutz
Fußball-WM: England und Ghana unentschieden
Union: "Rentenrebellen" signalisieren Zustimmung zu Rentenreform
Grüne wollen "nationales Demokratieschild gegen Desinformation"

Newsticker

13:43Ministerium: Sabotage bei Bahn-Panne ausgeschlossen
13:09MPK-Entwurf: Bund soll Mehrausgaben zu 75 Prozent kompensieren
12:52Sachsen-Anhalt droht massiver Ärztemangel
12:46EU-Kommissarin kritisiert US-KI-Exportbeschränkungen
12:42Kraftstoffpreise fallen eine Woche vor Tankrabatt-Ende
12:36SPD will an eigenem Konzept für Social-Media-Verbot festhalten
12:35Dax weiter im Minus - Rheinmetall stürzt ab
12:29Razzia wegen Sabotageverdacht bei Liquidierung von Gazprom Germania
12:19CDA will Minijobs nicht pauschal abschaffen
12:10Kenia: Mordanklage gegen acht Schülerinnen nach Brand in Internat
11:58Passagierzahlen an deutschen Flughäfen stagnieren
11:50Aus für Fregattenprojekt F126 stößt im Bundestag auf Zustimmung
10:58Berliner SPD-Chef fordert Aus für Mütterrente
10:55Brauer geben Entwarnung bei Bier- und Leergutversorgung
10:49Bahn-Ausfall beschäftigt Aufsichtsrat

Börse

Der Dax ist am Mittwoch nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 24.670 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,9 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Die Aktien von Rheinmetall stürzten dabei um mehr als 16 Prozent ab. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Verfassungsschutz hatte Amri-Drohvideos früher als bekannt


Breitscheidplatz nach Anschlag auf Weihnachtsmarkt / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) war offenbar deutlich früher im Besitz von Drohvideos des Weihnachtsmarktattentäters Anis Amri als bislang bekannt. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" und beruft sich dabei auf Sicherheitskreise sowie Unterlagen, die der Redaktion nach eigenen Angaben vorliegen. Demnach teilte der US-Geheimdienst NSA dem Bundesnachrichtendienst (BND) auf dessen Anfrage vom 21. Dezember 2016 am 27. Dezember 2016 mit, dass dort vier Videos im Zusammenhang mit Anis Amri vorlägen.

Weiter informierten die Amerikaner den deutschen Auslandsgeheimdienst darüber, dass auch das BfV die Aufnahmen bekommen habe. Drei der Clips seien Drohvideos, bei einem handele es sich um eine Aufnahme, bei der Amri die spätere Fahrtroute für den LKW-Anschlag auf dem Breitscheidplatz abfilmte. Aufgrund technischer Probleme leitete der BND die Informationen erst am 30. Dezember an das BfV weiter. Bereits am 29. Dezember, also einen Tag vor der Übermittlung, wertete eine Mitarbeiterin des BfV die Videos allerdings bereits aus und erstellte einen Vermerk dazu. Die Videos, so geht es aus Unterlagen hervor, die "Focus" vorliegen, seien dem Verfassungsschutz von einem ausländischen Geheimdienst vor der Übermittlung durch den BND übergeben worden. Trotz der frühen Kenntnis des Materials leitete der Inlandsgeheimdienst die Informationen aber nicht an andere Behörden weiter. Wie viel früher und in welchem Zusammenhang das Material das BfV erreichte, könne aber nicht mehr rekonstruiert werden, da es weder elektronische Zeitstempel noch analoge Eingangsstempel oder Aufzeichnungen über den Erhalt des Materials gebe, schreibt "Focus" weiter. Bei internen Befragungen dazu, wann der Inlandsgeheimdienst die Videos bekommen habe, hätten sich die zuständige Sachbearbeiterin und ihr damaliger Referatsleiter auf Erinnerungslücken berufen. Bisher war lediglich bekannt, dass der BND Ende Dezember ein Drohvideo von einem ausländischen Nachrichtendienst erhalten hatte und dieses aufgrund eines Sperrvermerks des Partnerdienstes erst im März an die Ermittlungsbehörden weitergeleitet hatte.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 07.12.2019 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung