Mittwoch, 03. Juni 2020
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Erstmals seit Wochen wieder mehr Covid-19-Intensivpatienten
SPD-Chefin erneuert Forderung nach Kaufprämie nur für E-Autos
Hoteliers und Gastronomen drohen mit Klage auf Entschädigungen
RWE fordert Stromsubventionen
Verkehrsminister wegen Mobilitäts-Forschungszentrum in der Kritik
Merz entsetzt über Ausschreitungen in den USA
Niedersachsens Ministerpräsident für Kinderzuschuss von 600 Euro
Justizministerin verteidigt Anzeigepflicht für Hassposts
Aminata Touré warnt vor Rassismus in Deutschland
Konjunkturpaket: Opposition fordert Entlastung für Familien

Newsticker

01:00Hirnforscher erwartet "gesellschaftlichen Aufbruch" nach Corona
01:00Baden-Württembergs Ministerpräsident will Wahlrecht mit 16
00:00Tausende Betrugsverdachtsfälle bei Corona-Hilfen
00:00INSA: Union gewinnt und SPD verliert
00:00Aminata Touré warnt vor Rassismus in Deutschland
22:07US-Börsen legen zu - Goldpreis schwächer
21:52Mainz-Verteidiger Hack: "Alle müssen von außen pushen"
20:25Bericht: TUI und Boeing einigen sich auf Schadenersatz
20:17Erstmals seit Wochen wieder mehr Covid-19-Intensivpatienten
20:11Scholz-Plan: Unionsgeführte Länder würden stärker profitieren
19:28Kultusminister wollen schnellstmöglich wieder Präsenzunterricht
18:53FDP will Mehrwertsteuer für drei Monate senken
18:48"Hongkonger in Deutschland" fordern schärfere China-Politik
18:41Justizministerin verteidigt Anzeigepflicht für Hassposts
18:21BGH: Bundespräsident ernennt drei neue Vorsitzende Richter

Börse

Am Dienstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.021,28 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 3,75 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von MTU Aero Engines mit einem kräftigen Kurssprung von über zehn Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Daimler und von BASF. Marktbeobachtern zufolge beflügelt die angekündigte Aufhebung der Reisewarnungen die Flugbranche. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Weil fordert Reform der Schuldenbremse


Schuldenuhr / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Innerhalb der SPD geraten die schwarze Null und die Schuldenbremse stärker unter Beschuss. "Es geht um drängende Aufgaben, die klipp und klar auf dem Tisch liegen", sagte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). "Vor diesem Hintergrund müssen wir über die Ausgestaltung der Schuldenbremse sicher noch einmal reden."

Weil verwies auf eine Studie des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI) und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum hohen Investitionsbedarf in Deutschland. "Darin wird aus unverdächtiger Sicht zum Ausdruck gebracht, wie viel die öffentliche Hand in den nächsten Jahren allein in Infrastruktur, Klimaschutz und Bildung investieren muss, um die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft zu sichern", so der SPD-Politiker. Aus anderen SPD-regierten Bundesländern kommt hingegen Widerstand gegen eine Abkehr vom schuldenfreien Haushalt, der auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) wichtig ist. "Es gibt zurzeit keine Veranlassung an der schwarzen Null etwas zu ändern", sagte Reinhard Meyer, Finanzminister in Mecklenburg-Vorpommern (SPD), dem Blatt. Der Bund stelle mit seinem Haushalt genügend Investitionen sicher. "Aufgrund langer Planungsphasen hapert es aber an der Umsetzung", sagte Meyer. Auch Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel verwies auf die zuletzt steigenden Investitionsausgaben des Bundes. "Ehe man über neue Schulden und den Abschied von der schwarzen Null nachdenkt, sollten wir in Deutschland erstmal gewährleisten, dass die Planungs- und Baukapazitäten so ausgebaut werden, dass man mehr Geld auch real auf die Straße bekommt. Sonst bringt es nämlich nichts", sagte Dressel der Zeitung. Die Union beharrt bisher auf dem schuldenfreien Haushalt, der auch im Koalitionsvertrag vereinbart ist. Der Bundesvize der Christlich Demokratischen Arbeitnehmersc haft (CDA), Christian Bäumler, hat sich allerdings dafür ausgesprochen, notfalls vom Prinzip der "schwarzen Null" im Bundeshaushalt abzurücken, um Investitionen zu fördern. Solange es einen Haushaltsüberschuss auf Bundesebene gebe, sei die Forderung des neuen SPD-Spitzenduos Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans nach Aufnahme neuer Schulden zwar "etwas aus der Zeit gefallen", sagte Bäumler der Zeitung. "Die schwarze Null sollte aber auch kein politisches Dogma sein."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 02.12.2019 - 19:27 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung