Freitag, 20. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bericht: Ministerium weist Bedenken an "Stark Defence" zurück
Mastercard offen für Partnerschaft zum digitalen Euro
Grüne gründen Wirtschaftsrat mit Vertretern von Eon und Commerzbank
GdP vergleicht Hessens Überwachungspläne mit ICE-Behörde
Kommunen machen Vorschläge für Bürokratieabbau
Dax startet kaum verändert - Iran-Konflikt belastet
Nouripour dringt auf Betätigungsverbot für Revolutionsgarden
Bericht: EU und Großbritannien wollen bis Sommer neue Handelsdeals
Verdi kündigt weitere Streiks bei Autobahn GmbH an
CDU-Parteitagsantrag sieht Strafmündigkeit für 12-Jährige vor

Newsticker

14:16Nouripour will stärkere europäische Abstimmung in China-Politik
13:57Kommission empfiehlt Anhebung des Rundfunkbeitrags
13:47++ EILMELDUNG ++ dts-Informationen: Kommission empfiehlt Anhebung des Rundfunkbeitrags auf 18,64 Euro
13:37SPD erteilt Warkens Cannabis-Plan eine Absage
13:25Daniela Maier gewinnt Olympia-Gold im Skicross
13:18++ EILMELDUNG ++ Olympia-Gold für Daniela Maier im Skicross
13:10Linke setzt auf mehrsprachigen Wahlkampf in Baden-Württemberg
12:55Merz räumt zu große Versprechungen ein
12:52Umfrage: Mehrheit will Merkel nicht als Bundespräsidentin
12:41Auswärtiges Amt begrüßt Amnestiegesetz in Venezuela
12:32Merz auf Parteitag: "Amerikaner sollen unsere Freunde bleiben"
12:31Dax dreht leicht ins Plus - Anleger lehnen sich zurück
12:26Wirtschaftsministerium hält Gasversorgung weiter für gesichert
12:01Hagel prophezeit "Massenentlassungen" durch AfD-Politik
11:43Merz reist nächste Woche nach China - Fokus auf Wettbewerbsthemen

Börse

Der Dax ist am Freitag nach einem sehr verhaltenen Start in den Handelstag bis zum Mittag etwas in den grünen Bereich vorgerückt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.110 Punkten berechnet und damit 0,3 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Porsche-Holding, Airbus und Heidelberg Materials, am Ende Bayer, Infineon und Zalando. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Weil fordert Reform der Schuldenbremse


Schuldenuhr / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Innerhalb der SPD geraten die schwarze Null und die Schuldenbremse stärker unter Beschuss. "Es geht um drängende Aufgaben, die klipp und klar auf dem Tisch liegen", sagte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). "Vor diesem Hintergrund müssen wir über die Ausgestaltung der Schuldenbremse sicher noch einmal reden."

Weil verwies auf eine Studie des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI) und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum hohen Investitionsbedarf in Deutschland. "Darin wird aus unverdächtiger Sicht zum Ausdruck gebracht, wie viel die öffentliche Hand in den nächsten Jahren allein in Infrastruktur, Klimaschutz und Bildung investieren muss, um die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft zu sichern", so der SPD-Politiker. Aus anderen SPD-regierten Bundesländern kommt hingegen Widerstand gegen eine Abkehr vom schuldenfreien Haushalt, der auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) wichtig ist. "Es gibt zurzeit keine Veranlassung an der schwarzen Null etwas zu ändern", sagte Reinhard Meyer, Finanzminister in Mecklenburg-Vorpommern (SPD), dem Blatt. Der Bund stelle mit seinem Haushalt genügend Investitionen sicher. "Aufgrund langer Planungsphasen hapert es aber an der Umsetzung", sagte Meyer. Auch Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel verwies auf die zuletzt steigenden Investitionsausgaben des Bundes. "Ehe man über neue Schulden und den Abschied von der schwarzen Null nachdenkt, sollten wir in Deutschland erstmal gewährleisten, dass die Planungs- und Baukapazitäten so ausgebaut werden, dass man mehr Geld auch real auf die Straße bekommt. Sonst bringt es nämlich nichts", sagte Dressel der Zeitung. Die Union beharrt bisher auf dem schuldenfreien Haushalt, der auch im Koalitionsvertrag vereinbart ist. Der Bundesvize der Christlich Demokratischen Arbeitnehmersc haft (CDA), Christian Bäumler, hat sich allerdings dafür ausgesprochen, notfalls vom Prinzip der "schwarzen Null" im Bundeshaushalt abzurücken, um Investitionen zu fördern. Solange es einen Haushaltsüberschuss auf Bundesebene gebe, sei die Forderung des neuen SPD-Spitzenduos Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans nach Aufnahme neuer Schulden zwar "etwas aus der Zeit gefallen", sagte Bäumler der Zeitung. "Die schwarze Null sollte aber auch kein politisches Dogma sein."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 02.12.2019 - 19:27 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung