Donnerstag, 09. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax lässt kräftig nach - Ölpreis steigt deutlich
Haushaltsausschuss billigt Rüstungsprojekte für 9,5 Milliarden
Experten erwarten verzögerten Start für Altersvorsorgedepot
GKV-Reform: Krankenhausgesellschaft fürchtet Aus für Geburtshilfen
Grüne rechnen mit Abzug von Bundeswehr-Schiffen aus Iran-Region
SPD-Fraktion will Kursänderung in der Außenpolitik
BAGFW: Steigende Mieten setzen soziale Träger unter Druck
Nouripour kritisiert Trumps Drohung gegen Iran
Greenpeace wirft Regierung Doppelrolle bei Tiefseebergbau vor
US-Militär greift erneut Ziele im Iran an

Newsticker

16:49Linke kritisiert VW-Sparpläne scharf
16:19Grünenfraktion streitet über "Männermanifest"
15:15Pistorius sieht US-Zusage für Tomahawk-Kauf als starkes Zeichen
15:01Hitzetote: Greenpeace will bessere Finanzierung von Hitzeschutz
13:52Bundestag stimmt für antragsloses Kindergeld
13:44SoVD kritisiert GKV-Gesetz als Belastungspaket
13:38SPD begrüßt Bundesbank-Bereitschaft zur Kapitalrente
13:37Merz stellt sich am 15. Juli der Hauptstadtpresse
13:3618.570 Visa zum Familiennachzug für Schutzberechtigte erteilt
13:31Linke wirft Regierung Verantwortungslosigkeit bei Heizgesetz vor
13:19Dave Eggers fordert KI-Verbot an Schulen
13:17Linken-Chefin wirft Merz Realitätsferne vor
13:15Verfassungsgericht weist Eilanträge gegen GKV-Gesetz zurück
13:07Geringverdiener nutzen Mobilitätsprämie immer seltener
13:03Commerzbank-Chefin: Verteidigungsstrategie nicht gescheitert

Börse

Der Dax hat am Donnerstag nach einem freundlichen Start in den Handelstag bis zum Mittag seine anfänglichen Gewinne teilweise wieder abgebaut. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.950 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

VW will nur für begrenzte Zeit in eigene Zellfertigung einsteigen


Volkswagen-Werk / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Volkswagen wird nur in der Anfangszeit in eine eigene Zellfertigung investieren, um jetzt den Einstieg in die Technologie zu schaffen. "Es ist nicht unser Ziel, die eigene Zellfertigung langfristig immer komplett bei uns im Konzern zu haben. Unser eigenes Engagement ist der Situation geschuldet, dass wir eine gigantische Industrie in einer viel zu kurzen Zeit aufbauen müssen", sagte VW-Einkaufsvorstand Stefan Sommer dem "Handelsblatt".

Langfristig sieht Volkswagen die Zellfertigung vielmehr bei Zulieferern. Sommer signalisierte zugleich Unverständnis für die Haltung großer deutscher Zulieferkonzerne, die sich gegen eine eigene Zellfertigung entschieden haben. 20 bis 30 Prozent der Wertschöpfung, die die Zulieferer bislang für die Produktion eines Autos bereitstellen, entfalle künftig auf die Batterie. "Die Zulieferer geben diesen großen Anteil ihres Marktes auf, wenn sie sich gegen die Zellfertigung entscheiden", so Sommer. Volkswagen setzt auf das Recycling von Batterien, um sich in Zukunft von Rohstofflieferungen unabhängiger zu machen. "Größere Mengen von Batterie-Rückläufern sind Ende der 2020er-Jahre zu erwarten. Dann sind so viele Elektroautos unterwegs, dass ein ausreichend großer Markt für das Recycling entstanden sein sollte", sagte Sommer. Der VW-Konzern sieht einen großen Investitionsbedarf für die eigene Versorgung mit Batteriezellen. Der Wolfsburger Autohersteller kalkuliert für sich bis 2030 mit 60 Milliarden Euro. Die weltweite Umstellung der gesamten Automobilindustrie dürfte bis zum Jahr 2040 in die Billionen gehen. "Wir sprechen ganz schnell von einem vierstelligen Milliardenbetrag für alles, wir kommen also in die Billionen für die gesamte Transformation der Branche", sagte Sommer.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 13.11.2019 - 07:26 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung