Dienstag, 16. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Studie: Bis zu 2,1 Millionen Demenzkranke bis 2060 erwartet
OVG stoppt Netzagentur-Verfügung zur Drosselung von "Heavy Usern"
Großbritannien verbietet soziale Medien für Unter-16-Jährige
Fußball-WM: Schweden feiert deutlichen Sieg gegen Tunesien
Stimmung im Wohnungsbau trübt sich weiter ein
CDU-Politiker uneins über Iran-Deal
Studie: Bis 2036 fehlen 4,3 Millionen Arbeitskräfte
Bericht vorgestellt: Bildungssystem kommt kaum voran
Großhandelspreise im Mai gestiegen
16-Jähriger in Halle wegen 105 Bombendrohungen angeklagt

Newsticker

02:10Fußball-WM: Saudi-Arabien rettet unentschieden gegegn Uruguay
01:00Jako verteidigt hohe Trikotpreise gegen Kritik aus Politik
00:01Umfrage: 75 Prozent halten Reiche für Fehlbesetzung
00:00Bär: Sicherheit Deutschlands wird auch im All verteidigt
00:00Studierendenwerk fordert Ende des Bafög-Streits
00:00Landkreise für Streichung der 100.000-Euro-Grenze für Pflegeheime
00:00Grüne rügen Innenminister: Zu wenig Einsatz gegen Rechtsextremismus
00:00Union stellt Bafög-Reform auf den Prüfstand
00:00GdP fordert nationale Polizei-Reserve für den Ernstfall
22:58Fußball-WM: Belgien und Ägypten trennen sich unentschieden
22:12US-Iran-Vereinbarung lässt US-Börsen kräftig steigen
19:58Fußball-WM: Kap Verde holt historisches Remis gegen Spanien
19:53EU startet offiziell Beitrittsverhandlungen mit Ukraine
19:52G7-Gipfel in Frankreich gestartet
19:43USA entziehen Nato wichtige Militärbeiträge

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.894 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Nach Halle: Thüringens Verfassungsschutzchef nimmt Gamer in Schutz


Trauer nach Anschlag in Halle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Präsident des thüringischen Landesamtes für Verfassungsschutz, Stephan Kramer, hat nach dem Anschlag von Halle davor gewarnt, die Gamer-Szene pauschal zu verdächtigen. "Es ist sachlich falsch und auch kontraproduktiv, die gesamte Gamer-Szene unter Verdacht zu stellen", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben). "Es geht darum, sie als Alliierte zu gewinnen, damit ihre Plattformen sauber bleiben."

Kramer bezog sich damit auf eine Äußerung von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), der am Wochenende in der ARD gesagt hatte: "Das Problem ist sehr hoch. Viele von den Tätern oder den potenziellen Tätern kommen aus der Gamer-Szene." Der CSU-Politiker war dafür vielfach kritisiert worden. Kramer betonte ferner, dass das Problem des Rechtsextremismus nicht durch eine Beobachtung des Internets und die Sicherheitsbehörden allein gelöst werden könne. Die Masse an Postings und einschlägiger Kommunikation im Netz sei viel zu groß, um Anschläge auf diese Weise hundertprozentig verhindern zu können. Es sei vielmehr auch die Gesellschaft gefragt, auf Menschen zu achten, die in den Extremismus abglitten. Kramer, der seit 2015 amtiert und vorher Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland war, beklagte schließlich den fehlenden Schutz der Synagoge in Halle vor dem Anschlag am 9. Oktober. "Es ist für mich unverständlich, dass nicht wenigstens zum höchsten jüdischen Feiertag eine Polizeistreife vor der Tür stand", sagte er dem RND. "Insofern verstehe ich die berechtigte Kritik des Zentralrats der Juden." Dessen Präsident Josef Schuster hatte sich entsprechend geäußert. Zwar habe niemand den Angriff von Stephan B. auf die Synagoge und die anschließende Ermordung zweier Unbeteiligter in dieser Form voraussehen können, sagte der Verfassungsschutz-Chef. Andererseits komme die Tat auch nicht überraschend, da Rechtsextremisten seit längerem wie Islamisten agierten und beide Gruppen nicht zuletzt Juden im Visier hätten. Das generelle Problem bestehe darin, dem Sicherheitsbedürfnis der Bürger zu entsprechen, da mittlerweile viele Gruppen von Extremisten bedroht würden und die Sicherheitsbehörden dem rein personell kaum noch adäquat Rechnung tragen könnten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.10.2019 - 05:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung