Donnerstag, 15. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bär will Wechseljahre-Forschung mit 21 Millionen Euro fördern
IW: Defizit im China-Handel erstmals über 100 Milliarden Euro
Linnemann: Krankenkassen-Zusatzbeitrag kann 2027 stabil bleiben
Dax startet im Minus - KI-Sorgen nehmen wieder zu
Achteinhalb Jahre Haft für Iran-Spion wegen Anschlagsplänen
Niedrigere Ernte und deutliche Preissteigerungen bei Kartoffeln
Bundestag hebt Immunität von SPD-Politiker Ahmetovic auf
Merz pocht auf deutliche Kürzungen bei EU-Haushaltsplänen
Bundestag beschließt Reform der Notfallversorgung
Dax weiter schwach - Infineon und Siemens Energy hinten

Newsticker

19:03EU-Rat diskutiert über Energiepreise und Finanzrahmen
18:20Nach Notfallrettung: ASB drängt auf Nachbesserungen
17:59Bericht: Merz plant KI-Partnerschaft mit Nvidia
17:52Dax legt zu - Technologiewerte unter Druck
17:29Bundesverfassungsgericht: Reiche muss Video gegen Linke löschen
16:49Studie: E-Auto-Boom macht CO2-Grenzwerte für 2030 erreichbar
16:34Trump sagt Livestream von Hinrichtung ab
16:28Digitale Identität: Bundestag macht Weg für EUDI-Wallet frei
15:38Greenpeace kritisiert versteckte Folgekosten von Überdüngung
15:13Italo verpflichtet Ex-Bahn-Manager
14:49Bericht: VW bereitet neuen Rückruf von E-Autos vor
13:57Linke fordert Verschärfung des Mietwucherparagrafen
13:36Infratest: Grüne bleiben in Baden-Württemberg klar stärkste Kraft
13:11Historiker Aly warnt vor Rückfall in autoritäre Strukturen
13:00Reiche unterhält regen Kontakt zu Energieunternehmen

Börse

Am Donnerstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.383 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start hielt sich der Dax lange im Minus, bevor er am Ende des Tages ins Plus drehte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Nach Halle: Thüringens Verfassungsschutzchef nimmt Gamer in Schutz


Trauer nach Anschlag in Halle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Präsident des thüringischen Landesamtes für Verfassungsschutz, Stephan Kramer, hat nach dem Anschlag von Halle davor gewarnt, die Gamer-Szene pauschal zu verdächtigen. "Es ist sachlich falsch und auch kontraproduktiv, die gesamte Gamer-Szene unter Verdacht zu stellen", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben). "Es geht darum, sie als Alliierte zu gewinnen, damit ihre Plattformen sauber bleiben."

Kramer bezog sich damit auf eine Äußerung von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), der am Wochenende in der ARD gesagt hatte: "Das Problem ist sehr hoch. Viele von den Tätern oder den potenziellen Tätern kommen aus der Gamer-Szene." Der CSU-Politiker war dafür vielfach kritisiert worden. Kramer betonte ferner, dass das Problem des Rechtsextremismus nicht durch eine Beobachtung des Internets und die Sicherheitsbehörden allein gelöst werden könne. Die Masse an Postings und einschlägiger Kommunikation im Netz sei viel zu groß, um Anschläge auf diese Weise hundertprozentig verhindern zu können. Es sei vielmehr auch die Gesellschaft gefragt, auf Menschen zu achten, die in den Extremismus abglitten. Kramer, der seit 2015 amtiert und vorher Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland war, beklagte schließlich den fehlenden Schutz der Synagoge in Halle vor dem Anschlag am 9. Oktober. "Es ist für mich unverständlich, dass nicht wenigstens zum höchsten jüdischen Feiertag eine Polizeistreife vor der Tür stand", sagte er dem RND. "Insofern verstehe ich die berechtigte Kritik des Zentralrats der Juden." Dessen Präsident Josef Schuster hatte sich entsprechend geäußert. Zwar habe niemand den Angriff von Stephan B. auf die Synagoge und die anschließende Ermordung zweier Unbeteiligter in dieser Form voraussehen können, sagte der Verfassungsschutz-Chef. Andererseits komme die Tat auch nicht überraschend, da Rechtsextremisten seit längerem wie Islamisten agierten und beide Gruppen nicht zuletzt Juden im Visier hätten. Das generelle Problem bestehe darin, dem Sicherheitsbedürfnis der Bürger zu entsprechen, da mittlerweile viele Gruppen von Extremisten bedroht würden und die Sicherheitsbehörden dem rein personell kaum noch adäquat Rechnung tragen könnten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.10.2019 - 05:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung