Dienstag, 03. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

DIW-Ökonomin Kemfert ruft zum Gassparen auf
Trump verkündet Handelseinigung mit Indien
Dax gibt Gewinne teilweise wieder ab - Euro etwas schwächer
Kanzleramtschef Frei dämpft Erwartungen für Reformprojekte
Zwei Festnahmen nach Sabotageversuchen an Marineschiffen in Hamburg
Große Mehrheit gegen Boykott der Fußball-WM
Dax zum Wochenstart freundlich - Erholung auf tönernen Füßen
Sicherheitsexperte warnt vor "OpenClaw"
Experte: Viele Hürden für Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan
Bundesnetzagentur: "Versorgung mit Gas in Deutschland ist stabil"

Newsticker

17:11Nato startet konkrete Planungen für Mission "Arctic Sentry"
16:47Merz zu Karnevalisten: "Ginge es doch immer so fröhlich zu"
16:47Bericht: EU-Kommission will der Industrie mehr CO2-Ausstoß erlauben
16:24Bamf stoppt Zulassungen für Integrationskurse
15:53Aufregung um OpenClaw - BSI arbeitet an Sicherheitskriterien
15:27Opposition kritisiert Reformpläne für den Bundesnachrichtendienst
14:58Tennet: Staatlicher Einstieg erleichtert Netzausbau
14:45Forsa: Union bleibt vor AfD
14:29SoVD warnt vor Kürzungen im sozialen Bereich
14:22Umfrage: Mehrheit befürwortet Abschaffung der Acht-Stunden-Regel
13:57WHO startet globalen Appell für Gesundheitsnotfälle
13:43Zwei Festnahmen nach Sabotageversuchen an Marineschiffen in Hamburg
13:07EU-Kommission ermittelt gegen chinesische Windkraftfirma
12:31Dax gibt Gewinne teilweise wieder ab - Euro etwas schwächer
12:17Staatsanwaltschaft durchsucht französische Büros von X

Börse

Der Dax hat am Dienstag nach einem sehr freundlichen Start in den Handelstag bis zum Mittag einen Großteil seiner Gewinne wieder abgegeben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.850 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Daimler Truck, Siemens Energy und die Deutsche Post, am Ende Zalando, Merck und SAP. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Nach Halle: Thüringens Verfassungsschutzchef nimmt Gamer in Schutz


Trauer nach Anschlag in Halle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Präsident des thüringischen Landesamtes für Verfassungsschutz, Stephan Kramer, hat nach dem Anschlag von Halle davor gewarnt, die Gamer-Szene pauschal zu verdächtigen. "Es ist sachlich falsch und auch kontraproduktiv, die gesamte Gamer-Szene unter Verdacht zu stellen", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben). "Es geht darum, sie als Alliierte zu gewinnen, damit ihre Plattformen sauber bleiben."

Kramer bezog sich damit auf eine Äußerung von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), der am Wochenende in der ARD gesagt hatte: "Das Problem ist sehr hoch. Viele von den Tätern oder den potenziellen Tätern kommen aus der Gamer-Szene." Der CSU-Politiker war dafür vielfach kritisiert worden. Kramer betonte ferner, dass das Problem des Rechtsextremismus nicht durch eine Beobachtung des Internets und die Sicherheitsbehörden allein gelöst werden könne. Die Masse an Postings und einschlägiger Kommunikation im Netz sei viel zu groß, um Anschläge auf diese Weise hundertprozentig verhindern zu können. Es sei vielmehr auch die Gesellschaft gefragt, auf Menschen zu achten, die in den Extremismus abglitten. Kramer, der seit 2015 amtiert und vorher Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland war, beklagte schließlich den fehlenden Schutz der Synagoge in Halle vor dem Anschlag am 9. Oktober. "Es ist für mich unverständlich, dass nicht wenigstens zum höchsten jüdischen Feiertag eine Polizeistreife vor der Tür stand", sagte er dem RND. "Insofern verstehe ich die berechtigte Kritik des Zentralrats der Juden." Dessen Präsident Josef Schuster hatte sich entsprechend geäußert. Zwar habe niemand den Angriff von Stephan B. auf die Synagoge und die anschließende Ermordung zweier Unbeteiligter in dieser Form voraussehen können, sagte der Verfassungsschutz-Chef. Andererseits komme die Tat auch nicht überraschend, da Rechtsextremisten seit längerem wie Islamisten agierten und beide Gruppen nicht zuletzt Juden im Visier hätten. Das generelle Problem bestehe darin, dem Sicherheitsbedürfnis der Bürger zu entsprechen, da mittlerweile viele Gruppen von Extremisten bedroht würden und die Sicherheitsbehörden dem rein personell kaum noch adäquat Rechnung tragen könnten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.10.2019 - 05:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung