Montag, 05. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Oktoberfest endet mit neuem Besucherrekord
Polizeibilanz: Mehr Einsätze und Straftaten beim Oktoberfest
Schwerer Unfall an Schiffsschaukel auf dem Oktoberfest
Verstappen siegt bei Großem Preis von Bahrain in Malaysia
Flugzeugabsturz bei Heilbronn - zwei Tote vermutet
Bericht: Ukraine fehlen 2027 bis zu 70 Milliarden Euro
Merz fordert in Kiew von Putin Ende des "sinnlosen Kriegs"
Merz sichert Ukraine umfassende Unterstützung zu
Linke zieht gegen Reiche vor Bundesverfassungsgericht
Ifo: Geschäftsklima in der Autoindustrie deutlich verschlechtert

Newsticker

10:54Sozialverband warnt vor Risiken beim Altersvorsorgedepot
10:52Gutachten: Leugnung des Existenzrechts Israels straffähig
10:00Reiche sieht russische Einschüchterung hinter Drohnenangriffen
09:34Dax startet mit angezogener Handbremse in die Handelswoche
09:24Spaniens Ministerpräsident Sanchez kündigt vorgezogene Neuwahlen an
08:13Ifo: Geschäftsklima in der Autoindustrie deutlich verschlechtert
07:00Weltbank- und WTO-Chefs in Nord-Süd-Kommission
06:43Babler kündigt Rückzug von SPÖ-Parteivorsitz an
06:39AfD rückt von Forderung nach Euro-Austritt ab
06:33Uber startet Pilotbetrieb für Robotaxis in München
06:30SPD-Ministerien fordern härteren Kurs gegenüber China
06:27Nach AfD-Wahlsieg: Uni-Rektor warnt vor Isolation Sachsen-Anhalts
06:22Brasilien: Bolsonaro-Sohn und Lula gehen in Stichwahl
05:00Evers sieht Merz in Vertrauenskrise
05:00SPD beharrt auf abschlagsfreier Rente nach 45 Beitragsjahren

Börse

Der Dax ist am Montagmorgen verhalten in die Handelswoche gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.205 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Nach Halle: Thüringens Verfassungsschutzchef nimmt Gamer in Schutz


Trauer nach Anschlag in Halle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Präsident des thüringischen Landesamtes für Verfassungsschutz, Stephan Kramer, hat nach dem Anschlag von Halle davor gewarnt, die Gamer-Szene pauschal zu verdächtigen. "Es ist sachlich falsch und auch kontraproduktiv, die gesamte Gamer-Szene unter Verdacht zu stellen", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben). "Es geht darum, sie als Alliierte zu gewinnen, damit ihre Plattformen sauber bleiben."

Kramer bezog sich damit auf eine Äußerung von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), der am Wochenende in der ARD gesagt hatte: "Das Problem ist sehr hoch. Viele von den Tätern oder den potenziellen Tätern kommen aus der Gamer-Szene." Der CSU-Politiker war dafür vielfach kritisiert worden. Kramer betonte ferner, dass das Problem des Rechtsextremismus nicht durch eine Beobachtung des Internets und die Sicherheitsbehörden allein gelöst werden könne. Die Masse an Postings und einschlägiger Kommunikation im Netz sei viel zu groß, um Anschläge auf diese Weise hundertprozentig verhindern zu können. Es sei vielmehr auch die Gesellschaft gefragt, auf Menschen zu achten, die in den Extremismus abglitten. Kramer, der seit 2015 amtiert und vorher Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland war, beklagte schließlich den fehlenden Schutz der Synagoge in Halle vor dem Anschlag am 9. Oktober. "Es ist für mich unverständlich, dass nicht wenigstens zum höchsten jüdischen Feiertag eine Polizeistreife vor der Tür stand", sagte er dem RND. "Insofern verstehe ich die berechtigte Kritik des Zentralrats der Juden." Dessen Präsident Josef Schuster hatte sich entsprechend geäußert. Zwar habe niemand den Angriff von Stephan B. auf die Synagoge und die anschließende Ermordung zweier Unbeteiligter in dieser Form voraussehen können, sagte der Verfassungsschutz-Chef. Andererseits komme die Tat auch nicht überraschend, da Rechtsextremisten seit längerem wie Islamisten agierten und beide Gruppen nicht zuletzt Juden im Visier hätten. Das generelle Problem bestehe darin, dem Sicherheitsbedürfnis der Bürger zu entsprechen, da mittlerweile viele Gruppen von Extremisten bedroht würden und die Sicherheitsbehörden dem rein personell kaum noch adäquat Rechnung tragen könnten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.10.2019 - 05:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung