Mittwoch, 29. Januar 2020
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Newsticker

22:16US-Börsen knicken vor China-Virus ein - Gold in Euro auf Rekordhoch
22:16US-Börsen knicken vor China-Virus ein - Gold in Euro auf Rekordhoch
22:00INSA: SPD legt zu
22:00INSA: SPD legt zu
20:44US-Basketball-Legende Kobe Bryant stirbt bei Hubschrauber-Absturz
19:521. Bundesliga: Leverkusen gewinnt gegen Düsseldorf
18:55Söder sieht bei AfD Schuld für wachsenden Antisemitismus
17:33WJC-Präsident: Auschwitz war "Zenit alles Bösen"
17:28EU-Kommission startet "Kampf gegen den Krebs"
17:25SPD-Chef verurteilt Attacken und Anfeindungen gegen Diaby
17:231. Bundesliga: Hoffenheim gewinnt in Bremen
16:56Gesundheitspolitiker: Deutschland gut gerüstet für Coronavirus
16:40Bericht: Tesla beantragt Subventionen für Batteriezellfertigung
16:11Allianz: Cyberversicherungen werden immer teurer
15:58Zentralratspräsident verlangt schärfere Abgrenzung von AfD

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX noch einmal kräftig zugelegt, das Allzeithoch vom Mittwoch aber nicht übertroffen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.576,68 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,41 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Da fiel die Wirecard-Aktie mit einem Plus von vier Prozent kurz vor Handelsende gar nicht übermäßig auf, auch dahinter konnten sich Aktien von RWE und Fresenius Medical Care mit einem Zugewinn von jeweils gut drei Prozent sehen lassen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Öffentliche Schulden der Kommunen in 2018 gesunken


Euroscheine / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Verschuldung der Kommunen in Deutschland hat sich zum Jahresende 2018 im Bereich der Kassenkredite gegenüber dem Jahresende 2017 um 16,7 Prozent beziehungsweise 7,1 Milliarden Euro verringert. Zum Jahresende 2018 hatten die Kernhaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände 35,2 Milliarden Euro an offenen Kassenkrediten beim nicht-öffentlichen Bereich, also bei Kreditinstituten sowie in sonstigen inländischen und ausländischen Bereichen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Hier sei jedoch zu berücksichtigen, dass die hessische Landesregierung im Jahr 2018 mit dem Programm "Hessenkasse" rund 4,8 Milliarden Euro kommunaler Kassenkredite vom Land abgelöst hat, die jetzt nicht mehr in der Schuldenstatistik nachgewiesen würden.

Ohne diese Ablösung hätte sich der Stand der Kassenkredite der kommunalen Kernhaushalte nur um 5,5 Prozent verringert, so das Statistikamt weiter. 2018 hatten die Kommunen durchschnittlich 458 Euro Kassenkreditschulden je Einwohnerin und Einwohner, 2017 lag dieser Wert noch bei 551 Euro. Die Gemeinden und Gemeindeverbände in den einzelnen Bundesländern nutzen Kassenkredite sehr unterschiedlich. 85 Prozent aller Kassenkredite betrafen drei Länder: Am höchsten verschuldet an Kassenkrediten waren die Kommunen in Nordrhein-Westfalen mit 22,6 Milliarden Euro, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 5,3 Milliarden Euro und dem Saarland mit 1,9 Milliarden Euro. In Bezug auf die Einwohnerzahlen war das Saarland mit 1.950 Euro Kassenkreditschulden pro Kopf am höchsten verschuldet, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 1.302 Euro und Nordrhein-Westfalen mit 1.261 Euro, so das Bundesamt. Am geringsten war die Pro-Kopf-Verschuldung in Bayern mit 13 Euro, in Baden-Württemberg mit 22 Euro und in Sachsen mit 23 Euro. Kassenkredite werden zur Überbrückung vorübergehender Kassenengpässe verwendet. Sie dienen also der Liquiditätssicherung. In einigen Bundesländern werden Kassenkredite allerdings häufig mit langer Laufzeit abgeschlossen, insbesondere in den Ländern mit hohem Kassenkreditbestand. Im Saarland hatten 67 Prozent der Kassenkredite eine Ursprungslaufzeit von über einem Jahr, in Rheinland-Pfalz 63 Prozent und in Nordrhein-Westfalen 57 Prozent, so die Statistiker weiter. In Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen hatten dagegen jeweils weniger als 6 Prozent der kommunalen Kassenkredite eine so lange Laufzeit. Im bundesweiten Durchschnitt hatten 57 Prozent aller kommunalen Kassenkredite eine Ursprungslaufzeit von über einem Jahr. Bei knapp mehr als die Hälfte der kommunalen Kassenkredite in Deutschland steht die Fälligkeit im Jahr 2019, bei 9 Prozent im Jahr 2020, bei 7 Prozent im Jahr 2021, bei jeweils 5 Prozent in den Jahren 2022 und 2023 sowie bei 22 Prozent nach dem Jahr 2023 an, so das Statistikamt. Analog zu den Laufzeiten sind in den drei Ländern mit hohen Kassenkreditbeständen über die Hälfte der Kassenkredite erst nach dem Jahr 2019 fällig, im Saarland sogar ein Drittel erst nach 2023. In allen übrigen Ländern ist der Großteil der Kassenkredite bereits 2019 fällig, so das Bundesamt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 12.09.2019 - 10:30 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung