Freitag, 20. September 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV    Video: 100% in einer Woche? Trader zeigt neuartiges Börsen-Handelssystem - gratis!

Meistgelesene Nachrichten

Bericht: Heil und Braun mit Kompromissvorschlag bei Grundrente
Easyjet beklagt Protektionismus in deutschen Klimaplänen
US-Börsen schließen uneinig - Gold-Preis steigt
Bundesregierung sorgt sich um Demokratie im Osten
Flixbus plant Ausbau von Zugverbindungen
GroKo nähert sich bei Grundrente an
Verdi-Chef gegen Klimaanleihe zur Klimaschutz-Finanzierung
Brandenburgs Ministerpräsident schlägt Kenia-Koalition vor
DAX startet nach Fed-Entscheid kaum verändert
Handelsverband will CO2-Zertifikatehandel

Newsticker

02:30Trump trifft Facebook-Chef Zuckerberg
02:00Klimaforscher sieht Regierung wegen Klimaprotesten unter Druck
01:12Bundeswehr-Tornado verliert Außentanks über Schleswig-Holstein
01:00Versicherer rechnen mit steigenden Beiträgen durch Klimawandel
01:00Walter-Borjans und Esken wollen Stromautobahnen verstaatlichen
01:00Kunden melden Probleme bei Umstellung auf Onlinebanking-Verfahren
00:28Finanzministerium trotz höherer Steuereinnahmen pessimistisch
00:21Pistorius will Steuererklärung per SMS
00:00Mohring kritisiert Pläne für Umverteilungsquoten für Bootsmigranten
00:00Industrielle wirft Bundesregierung Prinzipienlosigkeit vor
00:00Saudischer Botschafter: Türkei hält im Fall Kashoggi Beweise zurück
00:00AfD-Arbeitsgruppe sieht Anhaltspunkte für Verfassungsfeindlichkeit
22:54Europa League: Gladbach verliert gegen den Wolfsberger AC
22:09US-Börsen schließen uneinig - Gold-Preis steigt
20:58Europa League: Frankfurt verliert gegen Arsenal

Börse

Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.457,70 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,55 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Merck mit starken Kursgewinnen von über drei Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Heidelbergcement und der Deutschen Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Scholz ruft SPD zur Einigkeit auf


Olaf Scholz / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vize-Kanzler Olaf Scholz hat Kritik an den Umständen seiner Kandidatur zum SPD-Vorsitzenden zurückgewiesen. Er habe keine Sonderrolle und sei ein ganz gewöhnlicher Bewerber, sagte Scholz der "Welt am Sonntag". "Wir werden alle unter gleichen Bedingungen und mit den gleichen Redezeiten auf diesen Konferenzen auftreten. Die Vorgaben dafür sind sehr strikt, und das ist gut so. So transparent war die Kür des SPD-Vorsitzes noch nie", sagte Scholz.

Die drei kommissarischen Vorsitzenden Malu Dreyer, Manuela Schwesig und Thorsten Schäfer-Gümbel "organisieren neutral den Kandidaten-Prozess". Das Verfahren mit 23 Regionalkonferenzen sei aufwändig, aber er fände es "gut und richtig. Diese Legitimation durch die gesamte Partei wird der neuen Führung helfen." Zu der Forderung seiner Mitbewerber Karl Lauterbach und Simone Lange, er solle die Umstände seiner Kandidatur aufklären, wollte Scholz sich nicht äußern, stattdessen rief er seine Partei zur Einigkeit auf. "Klara Geywitz und ich wollen die SPD zusammenführen und nicht das Gegenteil. Dazu gehört für mich auch, dass wir uns nicht nur mit uns selbst beschäftigen. Wir müssen uns einigen - und dann einig sein." Zu den Gründen seiner Bewerbung um den Posten an der SPD-Spitze sagte Scholz: "Es lässt natürlich niemanden, der seit mehr als 40 Jahren Mitglied der SPD ist, kalt, was da gerade passiert: Wie das jetzt läuft und wie über uns geredet wird. Ich hätte es mir nicht verziehen, wenn ich da nicht angetreten wäre." Scholz tritt mit der Brandenburger Landespolitikerin Klara Geywitz an. "Die Sache mit der Doppelspitze hat mir die Entscheidung dann leichter gemacht", so der Finanzminister. "Eine gemeinsame Führung schafft Freiräume." Scholz übte auch Selbstkritik und übernahm Mitverantwortung für die schlechte Lage der SPD: "Wenn die SPD schlecht dasteht, kann niemand, der dabei war, sagen: Ich habe alles richtig gemacht. Ich gehöre jedenfalls nicht zu denen, die sich wegducken und mit dem Finger auf andere zeigen." Es reiche nicht, den Leuten "einfach nur lange Listen von umgesetzten Gesetzesvorhaben" vorzulegen. "Meine These ist ganz einfach: Die Vorschläge, für die die SPD steht, müssen die politische Agenda dieses Landes bestimmen. Es muss deutlich werden, wie sehr wir dafür kämpfen, dass das Leben in unserer Gesellschaft besser wird. Die SPD muss stark und vernehmbar sein - mehr als bisher. Dann werden wir wieder eine Partei, der man die Führung des Landes anvertraut." Auch er selbst wolle seine Tonlage anpassen: "Ich bewerbe mich hier nicht als Minister, sondern zusammen mit Klara Geywitz als SPD-Parteivorsitzender. Und das werden alle merken." Inhaltlich will Scholz für größere Anstrengungen im Wohnungsbau werben: "Ich halte übrigens die aktuelle Forderung der Mietervereine, jedes Jahr 80.000 neue Sozialwohnungen zu bauen, für absolut richtig und sage: Wahrscheinlich brauchen wir eher 100.000 neue Sozialwohnungen jedes Jahr." Er erneuerte auch seine Forderung nach einem Mindestlohn von 12 Euro.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 25.08.2019 - 00:00 Uhr

Loading...


  Presseschau

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung