Montag, 21. September 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Der Dax hat sich am Montag nach einem bereits freundlichen Start in den Handelstag bis zum Mittag im grünen Bereich gehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.580 Punkten berechnet, 1,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, DHL und Symrise, am Ende Vonovia, Volkswagen und Fresenius. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Lambsdorff fürchtet weitere Eskalation in Hongkong
Mit Blick auf die sich aktuell zuspitzende Lage in Hongkong hat FDP-Fraktionsvize Alexander Graf Lambsdorff die chinesische Regierung aufgefordert, den Druckaufbau zu unterlassen und der Hongkonger Regierungschefin Carrie Lam die Möglichkeit zu geben, auf die Protestbewegung zuzugehen. Eine weitere Eskalation der Lage sei nicht auszuschließen, sagte der FDP-Politiker der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstagsausgabe). "Grund für die Zuspitzung ist in erster Linie das Verhalten der Kommunistischen Partei und der Regierung von Hongkong, die weiterhin keinerlei Kompromissbereitschaft signalisieren. Das bedeutet, dass die Proteste weitergehen werden und sich möglicherweise weiter radikalisieren." Die Regierung von Hongkong sollte den auf Eis gelegten Gesetzentwurf zur Auslieferung mutmaßlicher Krimineller an China komplett zurückziehen, forderte Lambsdorff. "Anklagen gegen Verhaftete sollten nur erhoben werden, wenn es nachweislich um Gewalttaten geht. Deeskalierend wäre auch, wenn die Protestbewegung von offizieller Seite nicht als `Aufruhr` bezeichnet würde." Denn "Aufrührern" drohten bis zu zehn Jahre Haft. Die EU müsse gegenüber China "mit einer Stimme sprechen", so Lambsdorff. Sie dürfe sich bei Fragen von Freiheitsrechten und Werten nicht auseinanderdividieren lassen. Die Voraussetzungen für Sanktionen gegen China sehe er derzeit allerdings nicht erfüllt. "Bundeskanzlerin Merkel sollte auf ihrer anstehenden China-Reise aber die Situation in Hongkong thematisieren", sagte Lambsdorff. "Das bedeutet auch, sich gegenüber Peking für die Einhaltung des Prinzips `Ein Land, zwei Systeme` einzusetzen, das Hongkong bis 2047 einen hohen Grad an Freiheitsrechten garantiert." © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 15.08.2019 - 05:00 Uhr
Andere News
Wahlen: Wie es nach der historischen Pleite für die Kanzlerpartei weitergeht - die Liveanalyse
CDU: Warum die Partei für junge Wähler längst Geschichte ist
Berlin-Wahl: Franziska Giffey nicht mehr im Abgeordnetenhaus
Die Linke: Terror-Unterstützer Ibrahim Ibrahim feiert auf Neuköllner Wahlparty
SPD in der Krise: Wahlgewinnerin und Verlierer setzen Bas und Klingbeil zu
| ||