Samstag, 24. August 2019
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Zum Wochenausklang hat der DAX mit einem Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.612,44 Punkten berechnet, ein Abschlag in Höhe von 1,15 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Um Punkt 14 Uhr sackte der DAX schockartig nach zuvor freundlichem Handel in den roten Bereich, nachdem China neue Vergeltungszölle auf US-Importe angekündigt hatte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

BDI-Präsident nennt Wirtschaftsentwicklung "besorgniserregend"


Industrieanlage / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

BDI-Präsident Dieter Kempf hat sich besorgt über die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland gezeigt und die Bundesregierung zu einem Kurswechsel aufgerufen. "Die konjunkturelle Lage droht noch schlimmer zu werden", sagte Kempf den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). "Die eskalierenden Handels- und Währungskonflikte vergrößern die Unsicherheit in der Wirtschaft. Das bremst den Außenhandel und trübt das weltwirtschaftliche Wachstum erheblich."

Eine Besserung der Lage zeichne sich derzeit nicht ab. "Das ist besorgniserregend." Die Bundesregierung müsse jetzt zeigen, dass sie die Zeichen der Zeit erkenne. "Der Staat sollte rasch alle Priorität darauf legen, Investitionen und Innovationen anzukurbeln", forderte der BDI-Präsident. "Es wäre fahrlässig, jetzt keine Kurskorrektur vorzunehmen." Jegliche Förderung müsse sich künftig deutlich stärker am Bedarf orientieren. "Beispielsweise müssen die Daten- und Mobilitätsinfrastruktur gerade im ländlichen Raum und auch in Ostdeutschland deutlich besser werden", sagte er. "In den Kohleregionen muss es rasch gelingen, neue und gleichwertige Beschäftigung aufzubauen. Es geht jetzt darum, keine Region zurückzulassen und neben Industrie auch eine angemessene medizinische Versorgung, Bildungsangebote und eine gute Verkehrsinfrastruktur zu schaffen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 15.08.2019 - 01:00 Uhr

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