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Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.087 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax seine Zugewinne weitgehend kontinuierlich aus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Grundwasser in Ludwigshafen teilweise radioaktiv belastet
In Ludwigshafen ist Grundwasser teilweise radioaktiv belastet. Das geht aus einem im August 2018 erstellten Gutachten hervor, das die Landesbehörde Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) herausgab, berichtet der "Spiegel". Demnach seien radioaktive "Einträge in das Grundwasser eingetreten". Zuletzt wurden bis zu 140 Mikrogramm Uran pro Liter Wasser gemessen. Das ist das 14-Fache des Grenzwertes für Trinkwasser. Die SGD Süd teilt dazu mit, die Urankonzentration im Grundwasser sei "erhöht" und deshalb sei "eine Nutzung des Grundwassers in diesem Bereich untersagt". "Eine Gefährdung für Mensch und Tier ist daher ausgeschlossen", so die Behörde. Der Radioökologe Clemens Walther von der Leibniz Universität Hannover bekräftigt dies mit einem Vergleich: Wenn man das ganze Jahr über Wasser mit der gemessenen Kontamination trinken würde, würde man etwa so viel Strahlung abbekommen wie bei einem Acht-Stunden-Flug. Ursache sind Altlasten im Stadtteil Rheingönheim. Auf dem Gelände eines Einkaufscenters befand sich früher eine Chemiefabrik für Uranfarben. Den Aufsichtsbehörden zufolge wurden diese "nach 1960" abgebrochen, die Reste wurden auf dem ehemaligen Fabrikgelände verteilt. Bis heute finden sich dort Uranaltlasten, die Schadstoffe Blei und Arsen sowie krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. 2016 eröffnete die INWO-Bau GmbH auf der Industriebrache ein Einkaufscenter. Vor dessen Bau hatte der Investor auf dem Boden gemäß dem behördlichen Sanierungsplan eine Radonschutzfolie verlegt. Zur Überwachung der Altlasten wurden Radonmessgeräte aufgestellt. Im einem Supermarkt wurde kurzzeitig mehr als das Achtfache des Richtwerts für das strahlende Edelgas gemessen. Professor Walther: "Die Exposition durch Radon ist auf alle Fälle als wesentlich wichtiger zu betrachten als eine Kontamination des Grundwassers." © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 12.07.2019 - 18:51 Uhr
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