Mittwoch, 17. Juli 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Ifo-Präsident kritisiert Mietendeckel
Hofreiter nennt Bedingungen für Unterstützung von der Leyens
Apothekerverband gibt Widerstand gegen Versandhandel auf
Werner Schulz kritisiert Grüne im EU-Parlament
EU-Parlament stimmt für von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin
Sachsen-Anhalt: Wartezeiten auf Krankenwagen oft zu lang
Markt für Mittelstandsanleihen wächst weiter
DAX im Plus - Deutsche-Bank-Aktie legt stark zu
Lagarde tritt als IWF-Chefin zurück
Bundespolizei beschlagnahmt 2018 fast 1.600 Schusswaffen an Flughäfen

Newsticker

12:18EU-Kommission will Geschäftspraktiken von Amazon prüfen
12:09Ifo-Präsident kritisiert Mietendeckel
11:46Grüne und FDP wollen von der Leyen vor U-Ausschuss laden
11:25VW-Tochter Traton will ohne Zukäufe wachsen
11:18Karliczek fordert Länder zu raschen Schritten für Zentralabitur auf
11:11AKK löst von der Leyen als Verteidigungsministerin ab
10:58Wehrbeauftragter mahnt AKK zu schnellen Entscheidungen
10:54DIHK begrüßt Wahl von der Leyens
10:34Ferber: Von der Leyen muss eng mit EU-Parlament zusammenarbeiten
10:33Bundestagssondersitzung für AKK-Vereidigung geplant
10:27Kabinett bringt Impfpflicht gegen Masern auf den Weg
09:56Niedersachsen: Tarifbindung im Handel geht zurück
09:31DAX startet leicht im Minus - Deutsche Bank hinten
09:13Bildungs- und Teilhabepaket wird nur wenig genutzt
08:56Gabriel sieht Merkel als "herausragende Persönlichkeit"

Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Mittwoch zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.410 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,2 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Flugbegleitergewerkschaft UFO kündigt Urabstimmung an


Flugbegleiterin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Auseinandersetzung zwischen dem Lufthansa-Konzern und der Unabhängigen Flugbegleiter-Organisation (UFO) geht weiter: An diesem Freitag will die Gewerkschaft bekanntgeben, wann sie die Flugbegleiter bei den Lufthansa-Töchtern Eurowings und Germanwings zu einer Urabstimmung über einen unbefristeten Streik aufrufen wird. "Dies wird mit Sicherheit noch im Juli sein", sagte der stellvertretende UFO-Vorsitzende Daniel Flohr der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe). Danach könne es "sehr rasch" zum Streik kommen, so Flohr weiter.

Der Konzern und die Gewerkschaft streiten um zwei Tarifverträge: einen, der die Wahl und die Kompetenzen einer Personalvertretung für die fliegenden Mitarbeiter regeln soll sowie einen zur Teilzeitarbeit. Angeblich sind beide bereits zu Ende verhandelt, jedoch hat der Lufthansa-Vorstand vor einigen Wochen beschlossen, konzernweit alle Gespräche mit UFO ruhen zu lassen. Zur Begründung nannte er interne Querelen in der Gewerkschaft. Diese hatten Ende Mai zu zahlreichen Rücktritten von Vorständen und Beiratsmitgliedern geführt. Es müsse zunächst geklärt werden, wer jetzt für UFO überhaupt vertretungsberechtigt sei. Der jetzige Vorstand sei nicht satzungsgemäß zusammengesetzt. Dies habe die Lufthansa der UFO in der vergangenen Woche erneut schriftlich mitgeteilt, berichtet die Zeitung weiter. Der Vorstand der Flugbegleitergewerkschaft hingegen hält sich für ordentlich legitimiert. Dies habe er sich in einem Rechtsgutachten bestätigen lassen und der Lufthansa angeboten, die Frage in vertraulichen Gesprächen zu klären. Er habe dafür sogar eine vierwöchige Friedenspflicht angeboten. Die Lufthansa hätte dafür aber diesen Gesprächen bis zum vergangenen Mittwoch zustimmen müssen. Darauf sei der Konzern nicht eingegangen - mit der Folge, dass die Gewerkschaft nach erneuter Prüfung der Rechtslage nun an diesem Freitag laut eigener Darstellung ihr weiteres Vorgehen bekanntgeben will, berichtet die "Süddeutschen Zeitung". Ob der Konzern tatsächlich an der Legitimierung des UFO-Vorstands zweifelt oder eine günstige Gelegenheit nutzen wolle, dessen Autorität bei den Mitgliedern in Zweifel zu ziehen, sei von außen schwer zu beurteilen, berichtet die Zeitung weiter. Im Lufthansa-Konzern vertreten drei Gewerkschaften maßgeblich die Interessen der Beschäftigten: die Vereinigung Cockpit die der Piloten, Verdi die des Bodenpersonals sowie Verdi und UFO die der Flugbegleiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 11.07.2019 - 18:25 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung