Mittwoch, 19. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Agrarminister verspricht Landwirten Unterstützung
Verdi droht mit Streiks in Supermärkten
Dax lässt nach - Steigende Ölpreise belasten Aktienmarkt
Bundesregierung will sich "in Rat und Tat" vor IStGH stellen
Syrien wirft Israel Angriff auf Luftwaffenstützpunkt vor
Schneider plant Millionenhilfe für Reparatur von Tschernobyl-Hülle
Sachsen-Anhalt: Spitzenkandidaten diskutieren über Bürokratieabbau
Jedes dritte Kleinstunternehmen automatisiert Prozesse mit KI
Neues Technologiezentrum Drohnensicherheit eröffnet
Datev-Index: Gastgewerbe trotzt Mittelstandsflaute

Newsticker

12:47Bundesregierung will sich "in Rat und Tat" vor IStGH stellen
12:36Dax weiter kaum verändert- 26.000er-Marke hält noch
12:16Spritpreise steigen im Wochenvergleich deutlich
12:14Bundesregierung verurteilt neue Siedlungspläne im Westjordanland
11:50Hubig wirft USA "Frontalangriff" auf das Völkerstrafrecht vor
11:30Festnahme in Kroatien wegen Nord-Stream-Anschlag
11:03Kind bei Forstarbeiten in Oberbayern von Baum erschlagen
10:56Innungskrankenkassen fordern umfassende GKV-Strukturreformen
10:48Eigentümerverband warnt vor Hitzeschutz-Einfallstor im Mietrecht
10:43AWO schlägt Zusammenlegung von Sozialleistungen vor
09:57GEW warnt vor massivem Lehrermangel in Brandenburg
09:32Dax startet kaum verändert - Stimmung am Aktienmarkt dreht sich
09:08Schwerdtner hält an Enteignung von Wohnkonzernen fest
08:33Erneut mehr Anerkennungen ausländischer Berufsabschlüsse
08:07Auftragsbestand der Industrie im Juni gestiegen

Börse

Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem verhaltenen Start am Mittag weiter knapp im roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 26.120 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Volkswagen, Daimler Truck und Heidelberg Materials, am Ende Infineon, die Münchener Rück und Zalando. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

EU-Kommission droht mit Aussetzung der Visafreiheit


EU-Kommission in Brüssel / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Weil immer mehr Asylbewerber in der EU visafrei und auf legalem Weg nach Europa einreisen, droht die EU-Kommission den Herkunftsstaaten vor allem in Lateinamerika und dem Westbalkan jetzt mit Konsequenzen: Setzt sich die Entwicklung fort, könnte die EU die Visafreiheit für einzelne Staaten aussetzen. EU-Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulos sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben): "Wir haben eine klare Botschaft an die Staaten, deren Bürger visafrei in die EU reisen dürfen: Es liegt in ihrer Verantwortung, dieses Privileg zu schützen." Die Staaten müssten für die Einhaltung der vereinbarten Regeln sorgen.

Wenn ein Land in Zukunft seine Verpflichtungen nicht einhalte und den Missbrauch der Visafreiheit nicht verhindere, werde die EU einen "speziellen Mechanismus auslösen". Dieser Mechanismus sieht vor, dass die EU bei einem erheblichen Anstieg unbegründeter Asylanträge die Visafreiheit aussetzt. Nach Zahlen des EU-Asylbüros EASO stammte in den ersten vier Monaten dieses Jahres bereits etwa jeder vierte Asylantrag in der EU von Staatsangehörigen eines Landes, dessen Bürger ohne Visum in die EU-Schengenzone einreisen dürfen. So erhöhte sich die Zahl der visafrei eingereisten Asylbewerber aus Venezuela im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 121 Prozent auf 14.257, die aus Kolumbien um 156 Prozent auf 8.097, aus Albanien um 30 Prozent auf 7.138. Die Anerkennungsquoten von visafrei eingereisten Asylbewerbern sind in den EU-Staaten in der Regel aber minimal. Vor allem wegen der visafreien Einreisen sind die Asylbewerberzahlen in der EU seit Jahresanfang gestiegen, zwischen Januar und Ende April um 15 Prozent im Vorjahresvergleich. Avramopoulos sagte, die EU-Kommission beobachte die Entwicklung sehr aufmerksam. Mit der albanischen Regierung sei kürzlich über das Problem gesprochen worden. Er äußerte aber die Hoffnung, dass Konsequenzen für die betreffenden Staaten noch vermieden werden könnten. Die Zahl der Asylbewerber in der EU sei insgesamt auf dem niedrigem Niveau des Jahres 2014 vor der Flüchtlingskrise, so Avramopoulos. Er verwies zugleich darauf, dass die illegalen Ankünfte von Migranten 2019 weiter zurückgehen: In den ersten fünf Monaten sank die Zahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 31 Prozent auf rund 32.400, so der EU-Kommissar. "Unsere Maßnahmen zeigen Erfolg: Der Schutz der EU-Außengrenzen wurde ausgebaut und verbessert, die Zusammenarbeit mit Nachbarstaaten verstärkt", sagte Avramopoulos. Auf eine neue Flüchtlingskrise sei die EU heute viel besser vorbereitet als vor fünf Jahren. "Darauf bin ich stolz", sagte Avramopoulos. "Aber wir müssen wachsam bleiben. Die östliche und die westliche Mittelmeerroute bleiben unter Druck. Wir müssen weiter Leben retten, den Schleppern das Handwerk legen." Und die Risiken blieben: Wir sind umgeben von Krisenherden und instabilen Staaten. Wir brauchen noch mehr Zusammenarbeit mit Drittstaaten, so wie wir sie mit der Türkei vereinbart haben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.06.2019 - 01:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung