Samstag, 25. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

EU kritisiert Tiktok wegen unzureichendem Schutz für Minderjährige
Offiziell: Klopp neuer Bundestrainer
Gracie Abrams auf Platz eins der Album-Charts
Dax legt deutlich zu - Gaspreis steigt
Antisemitismusbeauftragter Klein räumt unerledigte Aufgabe ein
UNHCR sieht Asylsystem weltweit unter wachsendem Druck
EZB-Rat uneins über höhere Mindestreserve
Berichte: IStGH-Vertragsstaaten setzen Chefankläger ab
Regensburg: Verdächtiger nach tödlichem Angriff in U-Haft
Trump kündigt "Ermittlungen" gegen Europäische Union an

Newsticker

09:04Deutschland richtet Herbst-Workshop mit USA zu Linksextremismus aus
08:22Bericht: Pistorius spricht sich für AfD-Verbotsverfahren aus
07:43EU-Beitritt: Österreich kritisiert Selenskyj scharf
05:00Weimer will Tiktok in europäische Eigentümerstruktur überführen
01:00GKV: Freiwillige Mehrkosten für Hilfsmittel steigen deutlich
00:01Verfassungsschutz fürchtet Radikalisierung durch "Active Clubs"
00:00Heizungsgesetz: IW erwartet steigende Kosten durch Gasheizungen
00:00Verbraucherschützer wollen zielgerichteten Einsatz von Zuckersteuer
00:00Uno-Flüchtlingshilfe pocht auf Einhaltung von Flüchtlingskonvention
00:00Verfassungsrechtler sieht verzögerte Minister-Vereidigung kritisch
22:21US-Börsen uneinheitlich - Ölpreis sinkt deutlich
21:50Berichte: IStGH-Vertragsstaaten setzen Chefankläger ab
20:15Gewinnzahlen Eurojackpot vom Freitag (24.07.2026)
19:19Trump kündigt "Ermittlungen" gegen Europäische Union an
18:59Nach Afghanistan-Urteil: BMI und Klägerseite reklamieren Erfolg

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.099 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start legte der Dax bis zum Mittag zu, stabilisierte sich anschließend auf dem erreichten Niveau und stieg kurz vor Schluss weiter. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

EU-Kommission droht mit Aussetzung der Visafreiheit


EU-Kommission in Brüssel / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Weil immer mehr Asylbewerber in der EU visafrei und auf legalem Weg nach Europa einreisen, droht die EU-Kommission den Herkunftsstaaten vor allem in Lateinamerika und dem Westbalkan jetzt mit Konsequenzen: Setzt sich die Entwicklung fort, könnte die EU die Visafreiheit für einzelne Staaten aussetzen. EU-Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulos sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben): "Wir haben eine klare Botschaft an die Staaten, deren Bürger visafrei in die EU reisen dürfen: Es liegt in ihrer Verantwortung, dieses Privileg zu schützen." Die Staaten müssten für die Einhaltung der vereinbarten Regeln sorgen.

Wenn ein Land in Zukunft seine Verpflichtungen nicht einhalte und den Missbrauch der Visafreiheit nicht verhindere, werde die EU einen "speziellen Mechanismus auslösen". Dieser Mechanismus sieht vor, dass die EU bei einem erheblichen Anstieg unbegründeter Asylanträge die Visafreiheit aussetzt. Nach Zahlen des EU-Asylbüros EASO stammte in den ersten vier Monaten dieses Jahres bereits etwa jeder vierte Asylantrag in der EU von Staatsangehörigen eines Landes, dessen Bürger ohne Visum in die EU-Schengenzone einreisen dürfen. So erhöhte sich die Zahl der visafrei eingereisten Asylbewerber aus Venezuela im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 121 Prozent auf 14.257, die aus Kolumbien um 156 Prozent auf 8.097, aus Albanien um 30 Prozent auf 7.138. Die Anerkennungsquoten von visafrei eingereisten Asylbewerbern sind in den EU-Staaten in der Regel aber minimal. Vor allem wegen der visafreien Einreisen sind die Asylbewerberzahlen in der EU seit Jahresanfang gestiegen, zwischen Januar und Ende April um 15 Prozent im Vorjahresvergleich. Avramopoulos sagte, die EU-Kommission beobachte die Entwicklung sehr aufmerksam. Mit der albanischen Regierung sei kürzlich über das Problem gesprochen worden. Er äußerte aber die Hoffnung, dass Konsequenzen für die betreffenden Staaten noch vermieden werden könnten. Die Zahl der Asylbewerber in der EU sei insgesamt auf dem niedrigem Niveau des Jahres 2014 vor der Flüchtlingskrise, so Avramopoulos. Er verwies zugleich darauf, dass die illegalen Ankünfte von Migranten 2019 weiter zurückgehen: In den ersten fünf Monaten sank die Zahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 31 Prozent auf rund 32.400, so der EU-Kommissar. "Unsere Maßnahmen zeigen Erfolg: Der Schutz der EU-Außengrenzen wurde ausgebaut und verbessert, die Zusammenarbeit mit Nachbarstaaten verstärkt", sagte Avramopoulos. Auf eine neue Flüchtlingskrise sei die EU heute viel besser vorbereitet als vor fünf Jahren. "Darauf bin ich stolz", sagte Avramopoulos. "Aber wir müssen wachsam bleiben. Die östliche und die westliche Mittelmeerroute bleiben unter Druck. Wir müssen weiter Leben retten, den Schleppern das Handwerk legen." Und die Risiken blieben: Wir sind umgeben von Krisenherden und instabilen Staaten. Wir brauchen noch mehr Zusammenarbeit mit Drittstaaten, so wie wir sie mit der Türkei vereinbart haben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.06.2019 - 01:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung