Sonntag, 18. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

DWS-Chef sieht Deutschland vor "goldenem Jahrzehnt"
Klöckner warnt vor Drohnenangriffen auf Reichstagsgebäude
Merz warnt SPD und Grüne vor Linksbündnis in Berlin
Trump setzt neues Sanktionspaket gegen Russland aus
Papst wird aus Krankenhaus entlassen
1. Bundesliga: Union Berlin und BVB torlos - HSV schlägt Stuttgart
Linke, Grüne und SPD einigen sich bei Berliner Sondierungen
Berlin: Linke, Grüne und SPD legen Sondierungspapier vor
Bundesbank: Ausländische Investitionen in Deutschland gehen zurück
Selenskyj kritisiert USA wegen Stopp von Russland-Sanktionen

Newsticker

00:00Ostbeauftragte will "Schutzschild" für Zivilgesellschaft
00:00Klingbeil verlangt von SPD Bekenntnis zum Regierungswillen
00:00CSU will bei Parteitag auf Aigner als Bundespräsidentin setzen
00:00Attacken auf Schwesig: SPD-Frauen werfen CDU Sexismus vor
23:09Westjordanland: Israelische Siedler greifen Diplomaten aus der EU an
22:282. Bundesliga: Hannover und St. Pauli trennen sich unentschieden
21:59Hunderttausende protestieren in Frankreich - 400 Festnahmen
20:49Ex-Caritas-Generalsekretär kritisiert Gerechtigkeitsdebatte
20:351. Bundesliga: FC Bayern schlägt RB Leipzig
19:30Lottozahlen vom Samstag (17.10.2026)
18:49Kontrollratspräsident sieht in Geheimdienstreform "Zäsur"
18:33Berlin: Linke, Grüne und SPD legen Sondierungspapier vor
17:511. Bundesliga: Union Berlin und BVB torlos - HSV schlägt Stuttgart
16:53UN: Über zwei Millionen Menschen im Südsudan von Dürre betroffen
14:552. Bundesliga: Wolfsburg schlägt Heidenheim

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 25.623 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Zugewinne weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

EKD-Ratsvorsitzender: "Greta ist keine Heilige"


Greta Thunberg / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Münchner Bischof Heinrich Bedford-Strohm, hat vor der Überhöhung und Sakralisierung der Klima-Aktivistin Greta Thunberg und der Grünen gewarnt. "Greta ist keine Heilige, sondern ein Mensch, der sich Gedanken macht über die Zukunft, wie es übrigens viele schon immer in den christlichen Kirchen tun", sagte Bedford-Strohm der "Bild" (Montagausgabe). Wer glaube, dass die Welt Gottes Schöpfung sei, der könne nicht einfach zusehen, wie Menschen sie zerstörten.

"Greta Thunberg hat da einen wichtigen Beitrag geleistet, um das Thema in die öffentliche Debatte zu bringen." Gleichwohl gebe es für Christen keine Wahlempfehlung für die Grünen, sagte Bedford-Strohm. "Keine Partei bekommt einen Heiligenschein. Deshalb ist es gut, dass wir auf allen Ebenen unserer Kirche und in ihren Ämtern Vertreter ganz unterschiedlicher Parteien haben." Gleichzeitig wies Bedford-Strohm Kritik an seinem Engagement für die so genannte Seenot-Rettung von Migranten im Mittelmeer zurück. "Es gibt keinen Sog-Effekt. Mittlerweile dürfen die Retter kaum noch helfen. Die EU-Mission Sophia ist eingestellt. Und dennoch haben fast 3.000 Menschen in den letzten 18 Monaten ihr Leben im Mittelmeer verloren. Menschen ertrinken zu lassen, kann keine migrationspolitische Lösung sein. Niemand käme auf die Idee, einen Unfallfahrer, der unangeschnallt an einen Baum gefahren ist, zur allgemeinen Verkehrserziehung verbluten zu lassen. Und wenn Menschen, die Ertrinkende aus dem Mittelmeer retten, dafür auch noch kriminalisiert werden, dann ist das eine Schande - nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa!" Auch die Rückführung Geretteter an die nordafrikanische Küste lehnte Bedford-Strohm ab. "Die Menschen auf den Booten kommen aus Lagern in Libyen, in denen grausamste Zustände herrschen, sie sind Zwangsprostitution, Folter und Sklavenarbeit ausgesetzt, um sich das Geld für die Überfahrt zu verdienen. Von den verbrecherischen Schlepperbanden werden sie dann in diese Boote gesetzt. Wenn man diese Menschen wieder der sogenannten libyschen Küstenwache übergibt, beginnt dieses Martyrium von neuem. Das kann keine Lösung sein." "Die Frage, welche legalen Flucht- und Asylwege es geben muss", stehe "in der Tat auf der Tagesordnung", sagte Bedford-Strohm. "Es kann nicht sein, dass man ein Asylverfahren nur bekommt, wenn man sich zuvor auf dem Weg nach Europa in Lebensgefahr gebracht hat. Wir brauchen einen Verteilmechanismus, der gerettete Menschen in verschiedenen Ländern Europas in Sicherheit bringt. Viele Städte Europas haben ihre Bereitschaft, sie aufzunehmen, bereits erklärt."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.06.2019 - 17:19 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung