Freitag, 14. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax startet positiv - Ölpreis sucht neutrale Position
Dax am Mittag weiter freundlich - SAP gefragt
Schulze will sich für Wiederwahl nicht "abhängig" machen
Hubschrauberabsturz im Erzgebirge
Bilger schließt Pkw-Maut nicht aus
AfD-Protest vor Berliner Volksbühne endet mit Tumult
Dax geht mit Gewinnen ins Wochenende
OpenAI-Chef Altman rechnet mit weiteren KI-Zwischenfällen
Schnieder kritisiert Merz für Regierungsumbildung
Zwei mutmaßliche IS-Mitglieder in Sachsen festgenommen

Newsticker

23:01Umfrage: CDU in Berlin wieder knapp vor Linken
22:44Owen Ansah sprintet zu EM-Gold über 200 Meter
22:35US-Anleger stoßen vor dem Wochenende Aktien ab
20:312. Bundesliga: Braunschweig verliert gegen Bochum
20:10Gewinnzahlen Eurojackpot vom Freitag (14.08.2026)
20:03BILDKORREKTUR: Florian Hager bleibt Intendant des Hessischen Rundfunks
18:27Gordon Schnieder hat keine Ambitionen für Berlin
18:23Roth kritisiert Berliner CDU in Volksbad-Affäre
18:17Florian Hager bleibt Intendant des Hessischen Rundfunks
18:12Kanzleramt stimmte Steuererhöhungen in Verhandlungen zu
17:42Dax geht mit Gewinnen ins Wochenende
17:07AfD-Protest vor Berliner Volksbühne endet mit Tumult
17:02Schnieder kritisiert Merz für Regierungsumbildung
16:36Günther fordert mehr Befugnisse für Sicherheitsbehörden
16:24Wegen Waldbrand in der Eifel Evakuierungen geplant

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax noch einmal zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss stand der Index bei 26.440 Punkten und damit 0,5 höher als bei Vortagesschluss. Auch auf Wochensicht beträgt das Plus 0,5 Prozent. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

EKD-Ratsvorsitzender: "Greta ist keine Heilige"


Greta Thunberg / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Münchner Bischof Heinrich Bedford-Strohm, hat vor der Überhöhung und Sakralisierung der Klima-Aktivistin Greta Thunberg und der Grünen gewarnt. "Greta ist keine Heilige, sondern ein Mensch, der sich Gedanken macht über die Zukunft, wie es übrigens viele schon immer in den christlichen Kirchen tun", sagte Bedford-Strohm der "Bild" (Montagausgabe). Wer glaube, dass die Welt Gottes Schöpfung sei, der könne nicht einfach zusehen, wie Menschen sie zerstörten.

"Greta Thunberg hat da einen wichtigen Beitrag geleistet, um das Thema in die öffentliche Debatte zu bringen." Gleichwohl gebe es für Christen keine Wahlempfehlung für die Grünen, sagte Bedford-Strohm. "Keine Partei bekommt einen Heiligenschein. Deshalb ist es gut, dass wir auf allen Ebenen unserer Kirche und in ihren Ämtern Vertreter ganz unterschiedlicher Parteien haben." Gleichzeitig wies Bedford-Strohm Kritik an seinem Engagement für die so genannte Seenot-Rettung von Migranten im Mittelmeer zurück. "Es gibt keinen Sog-Effekt. Mittlerweile dürfen die Retter kaum noch helfen. Die EU-Mission Sophia ist eingestellt. Und dennoch haben fast 3.000 Menschen in den letzten 18 Monaten ihr Leben im Mittelmeer verloren. Menschen ertrinken zu lassen, kann keine migrationspolitische Lösung sein. Niemand käme auf die Idee, einen Unfallfahrer, der unangeschnallt an einen Baum gefahren ist, zur allgemeinen Verkehrserziehung verbluten zu lassen. Und wenn Menschen, die Ertrinkende aus dem Mittelmeer retten, dafür auch noch kriminalisiert werden, dann ist das eine Schande - nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa!" Auch die Rückführung Geretteter an die nordafrikanische Küste lehnte Bedford-Strohm ab. "Die Menschen auf den Booten kommen aus Lagern in Libyen, in denen grausamste Zustände herrschen, sie sind Zwangsprostitution, Folter und Sklavenarbeit ausgesetzt, um sich das Geld für die Überfahrt zu verdienen. Von den verbrecherischen Schlepperbanden werden sie dann in diese Boote gesetzt. Wenn man diese Menschen wieder der sogenannten libyschen Küstenwache übergibt, beginnt dieses Martyrium von neuem. Das kann keine Lösung sein." "Die Frage, welche legalen Flucht- und Asylwege es geben muss", stehe "in der Tat auf der Tagesordnung", sagte Bedford-Strohm. "Es kann nicht sein, dass man ein Asylverfahren nur bekommt, wenn man sich zuvor auf dem Weg nach Europa in Lebensgefahr gebracht hat. Wir brauchen einen Verteilmechanismus, der gerettete Menschen in verschiedenen Ländern Europas in Sicherheit bringt. Viele Städte Europas haben ihre Bereitschaft, sie aufzunehmen, bereits erklärt."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.06.2019 - 17:19 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung