Samstag, 26. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Prien kritisiert Stolperstein-Beschluss in Heidenau als Skandal
Kramer schreibt zweiten Roman: 1.000 Tage am Schreibtisch
Experten erwarten 2027 Rentenerhöhung um bis zu 4,7 Prozent
Umfrage: Gaza-Krieg verschiebt Sympathien in Europa
Thalia-Chef will mehr Einsatz für Innenstädte
FDP-Generalsekretär erwartet Comeback bei Landtagswahlen
Umfrage: Nur zwölf Prozent der Unternehmen nutzen KI bei Bewerbungen
Brantner stellt Bedingungen an Linkspartei
IG Metall will Politikwende gegen Sozialabbau
SPD will Pflegedeckel von 1.500 Euro einführen

Newsticker

23:04EU-Kommission sagt über 700 Millionen Euro für Krisenhilfe zu
20:59Musiker Bruno Kramm mit 58 Jahren nach Auftritt gestorben
20:30UN-Generaldebatte: Wadephul drängt auf Ende des Ukraine-Kriegs
19:33Lottozahlen vom Samstag (26.09.2026)
18:31UN-Generaldebatte: Lawrow fordert Freilassung von Maduro
17:00Wadephul trifft Lawrow am Rande der UN-Generalversammlung
16:02Karliczek erwartet Olympia-Effekt für Tourismus insgesamt
14:55SPD-Fraktionschef Miersch stoppt Linnemanns Pflegereform
14:50Formel 1: George Russell triumphiert in Baku
14:46Deutschland bewirbt sich mit München um Olympische Spiele
14:43++ EILMELDUNG ++ Olympiabewerbung: Deutschland geht mit München ins Rennen
14:42++ EILMELDUNG ++ Russell gewinnt Formel-1-Rennen in Aserbaidschan
14:21SPD will Pflegedeckel von 1.500 Euro einführen
13:11Hoppermann erwartet baldige Entscheidung über Steinmeier-Nachfolge
12:32Brantner stellt Bedingungen an Linkspartei

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.409 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

EKD-Ratsvorsitzender: "Greta ist keine Heilige"


Greta Thunberg / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Münchner Bischof Heinrich Bedford-Strohm, hat vor der Überhöhung und Sakralisierung der Klima-Aktivistin Greta Thunberg und der Grünen gewarnt. "Greta ist keine Heilige, sondern ein Mensch, der sich Gedanken macht über die Zukunft, wie es übrigens viele schon immer in den christlichen Kirchen tun", sagte Bedford-Strohm der "Bild" (Montagausgabe). Wer glaube, dass die Welt Gottes Schöpfung sei, der könne nicht einfach zusehen, wie Menschen sie zerstörten.

"Greta Thunberg hat da einen wichtigen Beitrag geleistet, um das Thema in die öffentliche Debatte zu bringen." Gleichwohl gebe es für Christen keine Wahlempfehlung für die Grünen, sagte Bedford-Strohm. "Keine Partei bekommt einen Heiligenschein. Deshalb ist es gut, dass wir auf allen Ebenen unserer Kirche und in ihren Ämtern Vertreter ganz unterschiedlicher Parteien haben." Gleichzeitig wies Bedford-Strohm Kritik an seinem Engagement für die so genannte Seenot-Rettung von Migranten im Mittelmeer zurück. "Es gibt keinen Sog-Effekt. Mittlerweile dürfen die Retter kaum noch helfen. Die EU-Mission Sophia ist eingestellt. Und dennoch haben fast 3.000 Menschen in den letzten 18 Monaten ihr Leben im Mittelmeer verloren. Menschen ertrinken zu lassen, kann keine migrationspolitische Lösung sein. Niemand käme auf die Idee, einen Unfallfahrer, der unangeschnallt an einen Baum gefahren ist, zur allgemeinen Verkehrserziehung verbluten zu lassen. Und wenn Menschen, die Ertrinkende aus dem Mittelmeer retten, dafür auch noch kriminalisiert werden, dann ist das eine Schande - nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa!" Auch die Rückführung Geretteter an die nordafrikanische Küste lehnte Bedford-Strohm ab. "Die Menschen auf den Booten kommen aus Lagern in Libyen, in denen grausamste Zustände herrschen, sie sind Zwangsprostitution, Folter und Sklavenarbeit ausgesetzt, um sich das Geld für die Überfahrt zu verdienen. Von den verbrecherischen Schlepperbanden werden sie dann in diese Boote gesetzt. Wenn man diese Menschen wieder der sogenannten libyschen Küstenwache übergibt, beginnt dieses Martyrium von neuem. Das kann keine Lösung sein." "Die Frage, welche legalen Flucht- und Asylwege es geben muss", stehe "in der Tat auf der Tagesordnung", sagte Bedford-Strohm. "Es kann nicht sein, dass man ein Asylverfahren nur bekommt, wenn man sich zuvor auf dem Weg nach Europa in Lebensgefahr gebracht hat. Wir brauchen einen Verteilmechanismus, der gerettete Menschen in verschiedenen Ländern Europas in Sicherheit bringt. Viele Städte Europas haben ihre Bereitschaft, sie aufzunehmen, bereits erklärt."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.06.2019 - 17:19 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung