Mittwoch, 22. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Studie: Reformen schaffen knapp 20.000 Jobs
TKMS zieht sich aus Bieterrennen um German Naval Yards zurück
Dax legt zu - Anleger hoffen auf Waffenstillstand im Nahen Osten
Ethikrat streitet über Legalisierung von Leihmutterschaft
Wohnungslosenhilfe kritisiert geplantes Alkoholverbot an Bahnhöfen
Dax startet leicht im Plus - Ölpreis steigt weiter
Kretschmer kritisiert Brandmauer
Selenskyj entlässt Armeechef Syrskyj
Berichte: Razzia in Zentrale der Deutschen Bank
Wirtschaftsministerin schließt neuen Tankrabatt vorerst aus

Newsticker

15:37Merz und Söder schlagen Frei für Fraktionsvorsitz vor
14:53Kraftstoffpreise erneut stark gestiegen
14:49SPD verteidigt Reform des Informationsfreiheitsgesetzes
14:41DIHK mahnt schnelle Umsetzung von Reiches Start-up-Strategie an
14:39Miersch wird "ehrliche Gespräche" mit Spahn vermissen
13:59Grüne und Linke kritisieren Kretschmer
13:19Kartenzahlungen legen weiter deutlich zu
13:19Kabinett beschließt Reiches Start-up- und Scale-up-Strategie
12:53Saar-Uni-Präsident: Einschränkungen der Wissenschaftsfreiheit nötig
12:51Bericht: Union muss für Fraktionssitzung in Plenarsaal ausweichen
12:49Studie: Sieben Maßnahmen könnten Kündigungskosten halbieren
12:46Kretschmer-Vorstoß zur AfD stößt in CDU und SPD auf Kritik
12:44SPD sieht positives Signal für Schwarz-Rot durch Frei-Nominierung
12:30Dax legt weiter zu - Airbus gefragt
12:06Kiesewetter fordert Stopp von Atomprojekt mit Rosatom in Lingen

Börse

Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag etwas weiter in den grünen Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.265 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 1,0 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

EKD-Ratsvorsitzender: "Greta ist keine Heilige"


Greta Thunberg / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Münchner Bischof Heinrich Bedford-Strohm, hat vor der Überhöhung und Sakralisierung der Klima-Aktivistin Greta Thunberg und der Grünen gewarnt. "Greta ist keine Heilige, sondern ein Mensch, der sich Gedanken macht über die Zukunft, wie es übrigens viele schon immer in den christlichen Kirchen tun", sagte Bedford-Strohm der "Bild" (Montagausgabe). Wer glaube, dass die Welt Gottes Schöpfung sei, der könne nicht einfach zusehen, wie Menschen sie zerstörten.

"Greta Thunberg hat da einen wichtigen Beitrag geleistet, um das Thema in die öffentliche Debatte zu bringen." Gleichwohl gebe es für Christen keine Wahlempfehlung für die Grünen, sagte Bedford-Strohm. "Keine Partei bekommt einen Heiligenschein. Deshalb ist es gut, dass wir auf allen Ebenen unserer Kirche und in ihren Ämtern Vertreter ganz unterschiedlicher Parteien haben." Gleichzeitig wies Bedford-Strohm Kritik an seinem Engagement für die so genannte Seenot-Rettung von Migranten im Mittelmeer zurück. "Es gibt keinen Sog-Effekt. Mittlerweile dürfen die Retter kaum noch helfen. Die EU-Mission Sophia ist eingestellt. Und dennoch haben fast 3.000 Menschen in den letzten 18 Monaten ihr Leben im Mittelmeer verloren. Menschen ertrinken zu lassen, kann keine migrationspolitische Lösung sein. Niemand käme auf die Idee, einen Unfallfahrer, der unangeschnallt an einen Baum gefahren ist, zur allgemeinen Verkehrserziehung verbluten zu lassen. Und wenn Menschen, die Ertrinkende aus dem Mittelmeer retten, dafür auch noch kriminalisiert werden, dann ist das eine Schande - nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa!" Auch die Rückführung Geretteter an die nordafrikanische Küste lehnte Bedford-Strohm ab. "Die Menschen auf den Booten kommen aus Lagern in Libyen, in denen grausamste Zustände herrschen, sie sind Zwangsprostitution, Folter und Sklavenarbeit ausgesetzt, um sich das Geld für die Überfahrt zu verdienen. Von den verbrecherischen Schlepperbanden werden sie dann in diese Boote gesetzt. Wenn man diese Menschen wieder der sogenannten libyschen Küstenwache übergibt, beginnt dieses Martyrium von neuem. Das kann keine Lösung sein." "Die Frage, welche legalen Flucht- und Asylwege es geben muss", stehe "in der Tat auf der Tagesordnung", sagte Bedford-Strohm. "Es kann nicht sein, dass man ein Asylverfahren nur bekommt, wenn man sich zuvor auf dem Weg nach Europa in Lebensgefahr gebracht hat. Wir brauchen einen Verteilmechanismus, der gerettete Menschen in verschiedenen Ländern Europas in Sicherheit bringt. Viele Städte Europas haben ihre Bereitschaft, sie aufzunehmen, bereits erklärt."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.06.2019 - 17:19 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung