Freitag, 06. November 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Am Donnerstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.325 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start auf dem Niveau vom Vortag schwankte der Dax im Tagesverlauf zwischen 26.500 und 26.700 Punkten und erreichte zwischenzeitlich ein neues Allzeithoch, bevor er am Nachmittag ins Minus drehte. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Lindner will Ausweitung von CO2-Zertifikate-Handel
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner fordert eine Ausweitung des CO2-Zertifikate-Handels und eine "Klimadividende", um den Ausstoß des klimaschädlichen Gases einzudämmen. Der CO2-Ausstoß müsse "für die Menschheit begrenzt werden", sagte Lindner der Wochenzeitung "Die Zeit". "Der CO2-Zertifikate-Handel hat sich entgegen anders lautenden Gerüchten bewährt. Die Lenkungswirkung hat im vergangenen Jahr begonnen", so der FDP-Chef weiter. Die Einnahmen aus einem CO2-Marktmechanismus sollten pro Kopf an die Menschen zurückgezahlt werden, "als eine Art Klimadividende". "Wer weniger CO2 verursacht, als ihm pro Kopf zustünde, hat dann doch einen finanziellen Vorteil. Die Frage ist: Träumt man wie Robert Habeck von einer Gesellschaft, in der es keinen Fleischkonsum mehr gibt? Ich sage: Wer vegan leben will, soll es gern tun. Das Schnitzel sollte den anderen aber nicht verboten werden", sagte Lindner. Im Unterschied zu einem "autoritären Ökologismus, der ohne Rücksicht auf Verluste Freiheit aufgibt", sei es die Vision der Liberalen, dass Freiheit und Wohlstand in einer klimaneutralen Gesellschaft erhalten blieben. Der FDP-Chef attestiert der aktuellen Klimadebatte eine "Überreizung", in der häufig die Rede von "Klimanotstand" und "Klimakollaps" sei. "Die Aufgabe des Liberalismus ist es, auf Vernunft und Verhältnismäßigkeit zu bestehen, darauf, dass selbst der gute Zweck nicht alle Mittel heiligt", sagte Lindner der Wochenzeitung "Die Zeit". Zu den Aussichten auf eine Jamaika-Koalition im Bund äußerte er sich skeptisch: Die Grünen seien inzwischen "nach links" gegangen. "Sie sprechen von Enteignungen, Steuererhöhungen und Verboten. Hinter philosophischem Vokabular steckt die Option Grün-Rot-Rot. Ich wage keine Prognosen", so der FDP-Politiker weiter. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 12.06.2019 - 13:33 Uhr
Andere News
Stefan Evers (CDU): »Berlin zahlt für den Wahlsieg der Linken schon heute einen hohen Preis«
News: SPD-Promis gegen Rot-Grün-Rot, Pannen im Finanzministerium, Jugendproteste
Midterms in den USA: Die trügerische Freude über Trumps Machtverlust
Donald Trump: Warum der US-Präsident abstürzte. Und wer nach ihm kommen könnte
Midterms-Siege der Demokraten: Furcht vor KI-Regulierung lässt US-Tech-Aktien einbrechen
| ||